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Stand: 15.07.2019 23:05
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Den Weltraum erleben

Die Sternwarte der astronomischen Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück (NVO) auf dem Oldendorfer Berg bei Melle dient der Öffentlichkeit.

Öffnungszeiten

Samstags ab Einbruch der Dunkelheit (im Winterhalbjahr ab 20 Uhr) bis ca. 24:00 Uhr oder nach Vereinbarung: Museum (0541-560030).
Eintritt: 3,- €, erm. 1,50 €

Im Juni und Juli werden samstagabends keine Beobachtungen angeboten, da es wegen der Mitternachtsdämmerung nicht ausreichend dunkel wird.

Sternwarte Juli 2017, Foto Gerold Holtkamp


Lage

Koordinaten:
WGS84: Breite: N 52° 15' 09.2"; Länge: E 8° 19' 24", Höhe 270m (mit GPS gemessen)
Potsdam Datum: Breite: N 52° 15' 14,7"; Länge: E 8° 19' 27,7"; Höhe: 219 m (geodätisch bestimmt)
GoogleEarth Placemark
GoogleMaps Link
(am Ende der schmalen Straße)

Anfahrt:
Autobahn A 30 Osnabrück - Hannover, Abfahrt Gesmold
Richtung Westerhausen
hinter Westerhausen rechts abbiegen Richtung Oldendorf
Oldendorf durchqueren, vor Ortsende (Richtung Buer) links ab
Ausschilderung "Sternwarte" folgen!


Historisches

Ursprünglich hatte der Naturwissenschaftliche Verein Osnabrück ein 30cm-Cassegrain-Spiegelteleskop in einer Schiebedachhütte auf dem Kalkhügel.
Alte Sternwarte am SchölerbergZwischen 1986 und 1991 wurde auf dem Oldendorfer Berg bei Melle (25 km östlich von Osnabrück) die Sternwarte errichtet. Hier gibt es noch einen dunklen Himmel.

Gebäude und Teleskop wurden durch Spenden, Zuschüsse von Gemeinden und Landkreis und Eigenleistungen der Mitglieder finanziert. In erster Linie wird das Fernrohr für öffentliche Führungen eingesetzt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 6,50 Meter und wurde wie das Gebäude weitestgehend in Eigenleistung errichtet. Im Erdgeschoß können die Beobachtungen durch Dia- oder Videovorführungen für etwa 30 Personen vor- oder nachbereitet werden.

Teleskope unserer Sternwarte, Foto Wilhelm Witte 3-2017Das Teleskop ist ein klassisches Cassegrain-System. Der Hauptspiegel hat 60 cm Durchmesser, die Systembrennweite beträgt 7460 mm, das effektive Öffnungsverhältnis f/12.4. In Nächten mit sog. gutem Seeing zeigt das Fernrohr hervorragende Bilder der Himmelsobjekte. Das optische System wurde von Lutz Schmadel gerechnet, Optik und Tubus von der Firma Horst W. Kaufmann, Crailsheim, hergestellt.

Die Montierung wurde nach einem Entwurf und unter Leitung von Alois Wagner im BZO Bildungs-Zentrum Osnabrück GmbH gebaut und ist eine klassische deutsche Montierung, deren beide Achsen über Schrittmotoren mit Harmonic Drives (von Phytron) angetrieben werden.

Das Fernrohr wird über einen PC gesteuert, das Steuerprogramm wurde von Reinhard Schröder geschrieben. Koordinaten der Beobachtungsobjekte können unmittelbar aus Katalogen (PPM, NGC) oder Ephemeriden (Planeten, Mond) übernommen oder manuell eingegeben werden. Die absolute Positioniergenauigkeit über den ganzen Himmel ist so genau, dass sich die Beobachtungsobjekte meist bereits beim ersten Anfahren im Gesichtsfeld eines langbrennweitigen Okulars oder der Kamera befinden.
M42Durch das Fernrohr kann mit dem Auge beobachtet werden. Es werden aber auch Fotos gewonnen. CCD-Kameras, aber auch Spiegelreflexkameras kommen zum Einsatz, deren Aufnahmen im Computer gespeichert und weiterverarbeitet werden.


Impressionen

Anläßlich einer langen Beobachtungsnacht haben wir eine Zeitrafferaufnahme unserer Sternwarte unter dem Sternenzelt über ca. 3 Stunden erstellt. Anders als üblich wurde die Kamera den Sternen nachgeführt. So sieht man, dass sich nicht die Sterne bewegen. Vielmehr sind wir es, die sich mit unserer Erde unter dem Sternenzelt drehen.

Sternspuren 20.5.2018, Aufnahme Gerold Holtkamp




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