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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Außen hui und innen auch hui - Unsere Sternwarte wird wieder schön

(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 12.06.2018)

Außen hui
„Klare Nächte“ oder auch „Klare Himmel“ wünschen sich Astronomen weltweit. Am Samstag, 9. Juni 2018, hatten wir uns allerdings einen bewölkten Himmel gewünscht mit möglichst geringen sommerlichen Temperaturen. Es kam anders. Wir, das sind Thomas Grunge, Jens Hermann, Thomas Kunzemann, Martin Steinbeißer und Gerold Holtkamp, hatten uns vorgenommen, die zahlreich fehlenden Nieten der Sternwartenkuppel zu ersetzen.
Sternwarte 9.6.2018, Foto: Martin SteinbeißerVon 9 Uhr morgens bis 15 Uhr nachmittags haben wir oben an der Kuppel gearbeitet. Eigentlich eine ganz humane Zeitspanne, wäre da nicht der Astronomenwunsch in Erfüllung gegangen und eine hell stahlende Sommersonne nonstop am Himmel gewesen. 29° C im Schatten haben wir auf dem Vorplatz der Sternwarte gemessen. Man kann sich vorstellen, wie es oben an der metallischen Kuppel war: Unter einem der heiße Vorplatz, über einem die strahlende Sonne und vor einem die völlig aufgeheizte Kuppel, die mit bloßen Händen nicht mehr anzufassen war. Wir haben aber durchgehalten, insbesondere Jens und Thomas K., die die „Höhenarbeit“ gemacht haben.
Sternwarte 9.6.2018, Foto: Werner WöhrmannSternwarte 9.6.2018, Foto: Martin SteinbeißerFalls jetzt ein Schlauer fragt, warum wir nicht einfach die Leitern auf die Schattenseite gestellt haben …. Das verbot die mangelnde Standsicherheit dort und das Getreidefeld, das sehr nah an die Sternwarte heranreicht. Aber abgesehen von den hohen Temperaturen war es eine erfolgreiche Aktion! Alle fehlenden Nieten, die mit der Leiter erreichbar waren, wurden ersetzt und, wo nötig, wurde auch noch Dichtmasse aufgebracht. Es muss jetzt nur noch der Kopf der Kuppel bearbeitet werden. Den erreicht man aber nur mit einem Hubsteiger. Dafür wünschen wir uns dann noch einmal ganz unastronomisch einen „bewölkten Himmel“.

Innen auch hui
Um 15 Uhr kam dann die Gruppe Freiwilliger, die in der Sternwarte aufräumen und putzen wollte. Dies waren: Anja Drews, Andreas Hänel, Lothar Tryta, Christian Ambros und Werner Wöhrmann. Zunächst wurde alles, was sich im unteren Teil angesammelt hatte, nach draußen geschafft. Man wundert sich, was in eine Sternwarte hinein passt! 
Sternwarte 9.6.2018, Foto: Gerold HoltkampAngesammelt hatte sich auch eine Menge Staub und Schmutz, der von den Nutzern und Besuchern beständig hereingetragen wird. Die Sternwarte liegt nun mal sehr ländlich. Wasser war in Kanistern mitgebracht worden, um den Boden richtig wischen zu können. Einfaches Wischen reichte nicht, da musste auch der Schrubber ran.
Sternwarte 9.6.2018, Foto: Werner WöhrmannAußen wurde der wuchernden Natur zu Leibe gerückt. Wie jedes Jahr drohte sie auch diesmal, mit dem Wachsen nicht aufzuhören.
Sternwarte 9.6.2018, Foto: Werner Wöhrmann/Martin SteinbeißerAm Ende wurde alles gut. Die Sternwarte ist innen wieder hui! Man geht nun noch lieber hinein, unser Sommerfest/Grillfest kann mit schönen Randbedingungen stattfinden (selbst bei Regen) und Besuchern kann sich unsere Sternwarte wieder zeigen – auch bei Tage!




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