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Die Sonnenfinsternis an der Sternwarte
Bericht & Fotos: Ralf Gysbers
Wir hatten uns für dieses Event mit mehreren Kollegen aus dem Verein an unserer NVO-Sternwarte verabredet, um den zu erwartenden Besuchern ein unvergessliches Erlebnis der Sonnenfinsternis zu ermöglichen. Jörg und ich waren schon mittags zur Sternwarte gefahren, um unser Equipment aufzubauen und andere organisatorische Sachen zu erledigen. Nach und nach kamen dann auch Katharina (unser Master of Sofi-Brillen), Jens und Henner hoch, so dass unser Team komplett war.
Den ganzen Tag, so wie auch schon die zwei Tage zuvor, klingelte mein Telefon in Dauerschleife, sodass ich auch immer wieder während des Aufbaus und den ersten Gesprächen mit den interessierten Besuchern telefonieren musste.
Als Katharina da war, wurde uns von vielen Besuchern und inzwischen auch Anrufern mitgeteilt, das wir vermutlich die Einzigen in einem weiten Umkreis wären, die die Besucher noch mit Brillen versorgen könnten.
In der Zwischenzeit konnten die Besucher die Sonne an zwei Teleskopen im Weißlicht und an einem in H-Alpha (wegen der Protuberanzen) sehen. Henner hatte ein Solarscope zur Projektion der Sonne mitgebracht.
Schließlich rückte der Zeitpunkt der Sonnenfinsternis näher, sodass ich mein Teleskop mit dem gesponserten Baader Projektionsschirm umrüstete. Darauf konnten gleichzeitig mehrere Besucher (genau wie an dem Refraktor von Jens mit Projektionsschirm) gucken und auch mit dem Handy Photos von der Sofi für eine bleibende Erinnerung machen.
Als die Sonnenfinsternis vorüber war und viele der geschätzten 500 Besucher sich wieder auf den Heimweg gemacht hatten, blieben noch einige an der Sternwarte, da ja auch noch Perseiden erwartet wurden.
In der Zwischenzeit, sowie schon vor und während der Sofi haben wir mit vielen interessierten Besuchern spannende Gespräche geführt, sodass auch deren Wissensdurst gestillt werden konnte. Zusätzlich haben wir immer wieder mit kleinen Gruppen das große Teleskop besucht und seine Funktionsweise und Geschichte erklärt.
Als es gegen 22:30 Uhr ruhiger wurde und die letzten Besucher auch wieder nach Hause unterwegs waren, konnten wir das erste mal kurz durchschnaufen und die Perseiden bewundern.
Danach bauten wir unser Equipment wieder ab, schlossen die Sternwarte zu und beendeten einen erfolgreichen Tag, an dem uns ganz viele Besucher für unser Engagement und die Möglichkeit, die Sonne und auch die Sonnenfinsternis mit Teleskopen zu beobachten, ganz herzlich gedankt hatten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass ganz viele Besucher begeistert mit uns die Sonnenfinsternis erlebten und glücklich und zufrieden nach Hause fuhren.
Zuletzt möchte ich mich noch bei Jörg, Katharina, Jens und Henner für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch und den Besuchern. Es war anstrengend, aber schön.
Wir freuen uns schon auf das nächste Event!
