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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

NVO-Sternwarte, 17.7.2017, Aufnahme: Gerold Holtkamp

(Aktuelle Termine hier)           (Aktuelle Berichte hier)           (Himmelsobjekte, wie wir sie fotografieren, hier)

Astronomie in Zeiten des Coronavirus

Auch wir dürfen uns nicht mehr treffen. Hatten wir bisher schon immer mit Abstand zu tun - unsere Beobachtungsobjekte sind von uns sehr weit entfernt - so müssen wir jetzt auch noch untereinander Abstand halten. Das ist sicher die richtige Maßnahme.
Dank Internet sind wir aber trotzdem noch zusammen, wenn auch eher elektronisch/virtuell. Wenn Stammtisch und Freitagsvorträge nicht sein dürfen, steht uns ja immer noch dieser Platz im Internet zur Verfügung.
(- Hier geht’s zu den neusten Beobachtungen unserer Astro-AG. -)

 

Die öffentlichen Führungen an unserer Sternwarte fallen wegen der Coronavirus-Epidemie leider bis auf Weiteres aus!

Unser Stammtisch fällt wegen der Coronavirus-Epidemie leider ebenfalls bis auf Weiteres aus!

 

Unsere Sternwarte bei Melle auf dem Oldendorfer Berg ist unser zentraler Ort, um den Weltraum zu erleben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Jeden Samstag nach Einbruch der Dunkelheit (im Winter ab 20:00 Uhr) ist die Sternwarte bis ca. 24:00 Uhr geöffnet, um mit unseren Besuchern den Sternenhimmel zu erkunden.  Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel. 
Tipp: Warme Kleidung ist sehr wichtig! Die Sternwarte ist nicht beheizt, weil das Flimmern der aufsteigenden Luft die Beobachtung mit unserem großen Teleskop sehr erschweren würde.
Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 20 Uhr im "Landhaus Stumpe" in Bissendorf. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu thematisch ausgerichteten Veranstaltungen jeweils am letzten Freitag des Monats (außer in den Schulferien) ab 20:00 Uhr im Museum am Schölerberg. 

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Sie können auch mit uns Kontakt aufnehmen, um z.B. eine private Führung an der Sternwarte zu reservieren, oder sich mit uns über Facebook verbinden.

Letzte Änderung: 30.3.2020
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Aktuelle Termine - Aktuelle Termine - Aktuelle Termine

(Für aktuelle Berichte hier klicken)
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Freitag, 24. April 2020, 20:00 Uhr

Museum am Schölerberg

Sternbedeckungen am Oldendorfer Berg (und anderswo)
Vortrag von Dr. Eberhard Bredner

Wird ein Stern (eine Sonne !) von einem Kleinplaneten bedeckt, so ist dies mit der Schattenspur einer Sonnenfinsternis vergleichbar. Dieses Ereignis kann man beobachten, vorausgesetzt der Beobachtungsort liegt in dieser Schattenspur. Beobachten heißt hierbei, dass die Lichtkurve des Zielsterns, vor dem der Kleinplanet vorbeizieht, aufgenommen wird. Das kann eine spannende "Jagd" sein, da hierbei alles stimmen muss: Bahnberechnung, Wetter, Auffinden des oft lichtschwachen Sterns ....

 

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14. Mai - 3. Juni 2020
Exkursion der Astro-AG nach Namibia


Durch seine geografische Lage bedingt besitzt Namibia einen besonders klaren Himmel. Durch die dünne Besiedlung ist auch nur wenig störende künstliche Beleuchtung vorhanden. Außerdem kann man dort das Zentrum der Milchstraße sehen. Grund genug für zehn von uns, zum südlichen Sternenhimmel aufzubrechen. Wir werden viel zu berichten haben.
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Freitag, 29. Mai 2020

Planetarium im Museum am Schölerberg

Faszination Südhimmel

Ein Teil von uns wird sich an diesem Freitag auf einer Exkursion zu den dunklen Himmeln Namibias befinden. Was sie dort sehen, können wir im Planetarium simulieren. Geplant ist ein Streifzug zu den Himmelsobjekten der Südhalbkugel, die bei uns auf der Nordhalbkugel nicht zu sehnen sind.

Gäste sind - wie immer - willkommen. Der Eintritt ist frei.



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Sonne 10.4.2016, Wilhelm Witte
10. - 12. Juli 2020

Museum am Schölerberg / NVO Sternwarte
Jahrestagung der VdS-Fachgruppe Sonne


Die Fachgruppe Sonne der Vereinigung der Sternfreunde e.V. koordiniert die Sonnenbeobachtung durch Amateurastronomen in Deutschland. Sie unterstützt Beobachter beim Einstieg und der Pflege ihres Hobbys. Sie unterhält enge Kontakte zu ähnlichen Fachgruppen in aller Welt. In diesem Jahr trifft sich die Fachgruppe in Osnabrück.

Mehr Informationen demnächst an dieser Stelle.
___________________________________________________________________WHAT 2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Donnerstag, 20. bis Sonntag, 23. August 2020
WHAT - 10. WestHavelländer AstroTreff

In dem kleinen Ort Gülpe im Sternenpark Westhavelland findet zum zehnten Mal der AstroTreff statt. Wir sind da "Stammkunden". Auch 2020 werden wir wieder dabei sein.

Mehr Informationen demnächst an dieser Stelle.

 

___________________________________________________________________Besuch von Grips und Co auf der Sternwarte, 7.2.2020, Martin Steinbeißer

25. August 2020, 20:30 bis 22:00 Uhr
Ferienpassaktion an der Sternwarte des NVO
auf dem OLdendorfer Berg bei Melle


Wir laden zum Ausklang der Ferien alle Ferienpassinhaber zu einem Besuch auf der Sternwarte des NVO auf dem Oldendorfer Berg ein. Speziell für sie öffnen wir unsere Tür und sie können erfahren, wie das Teleskop funktioniert und was man damit sehen kann. Wenn das Wetter gut ist, können der Mond und die Planeten Jupiter und Saturn auch selbst beobachtet werden.

(-mehr Infos demnächst an dieser Stelle-)

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Freitag, 28. August 2020

Museum am Schölerberg

Erlebnis Namibia
Teilnehmer der Namibia-Exkursion berichten von ihren astronomischen und anderen Erlebnissen

Die vom 14.5. bis 3.6.2020 geplante Astroreise wird uns viele neue und ungewohnte Anblicke des südlichen Sternenhimmels bringen. Darüber wollen wir berichten. Aber auch Land (und Sand) und Leute werden Thema sein.

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Freitag, 28. September 2020

Museum am Schölerberg

Berichte und Geschichten vom WHAT 2020
Vortragende sind einige Teilnehmer dieses jährlichen Astronomietreffens

In diesem Jahr ist geplant, dass sehr viele von uns aus Osnabrück am WHAT teilnehmen werden. Die komplette "Nordwestkurve" des Sportplatzes in Gülpe wird von unseren Teleskopen, Fotostativen und Zelten belegt sein. Bei so viel astronomischem Einsatz wird viel vom dunklen Himmel des Westhavellandes zu berichten sein.

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Astronomietag 2017 am Museum, Aufnahme Gerold Holtkamp
Samstag, 24. Oktober 2020
am Dom in Osnabrück,
am Museum am Schölerberg
an der NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg

Bundesweiter Astronomietag

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es in 2020 einen zweiten bundesweiten Astronomietag.

Mehr Informationen rechtzeitig an dieser Stelle.

 


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Freitag, 30. Oktober 2020

Museum am Schölerberg

Der Mond - unser stiller Begleiter
Vortrag von Albrecht Düntsch

Vor fünfzig Jahren gingen die ersten Menschen auf dem Mond spazieren und betraten zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper. Damit erfüllten sie einen Menschheitstraum.
Was fasziniert uns daran? Der Mond ist das größte und hellste Objekt am Nachthimmel. Bei seiner gleichmäßigen Wanderung verändert er dabei ständig seine sichtbare Form.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein so großes Objekt die Erde umkreist? Welchen Einfluss hat die Existenz des Mondes auf unseren Planeten und auf uns Menschen? Wäre Leben ohne den Mond auf der Erde überhaupt entstanden? Was versteht man unter einem Osterparadoxon? Was ist der Grund, dass der Mond beim Aufgang größer erscheint als im Zenit? Weshalb strahlt der Mond so hell, obwohl er in Wahrheit eine dunkelgraue Oberfläche hat?
All diese und andere Fragen wird der Referent in seinem Vortrag beantworten. Der Eintritt ist frei.

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Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte

(Für aktuelle Termine hier klicken)
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ISS vor Mond, 29.3.2020, Martin Steinbeißer
Nacht der künstlichen Monde

Video-/Bildbeiträge von Carsten Debbe, Andreas Hänel, Martin Steinbeißer
Text von Gerold Holtkamp
30.3.2020

Es war sehr klar in der frühen Nacht am 29. März 2020. Der Saharastaub der vergangenen Nächte war vom Nordwind weggeblasen worden. Die natürlichen Himmelslichter standen klar und deutlich am Himmel: Venus, Mond, die Sterne im Orion, in den Zwillingen, im Löwen, und und und … . Wir wussten, dabei sollte es nicht bleiben. (-mehr-)
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Großer Orion-Nebel M42 und Umgebung, 22.3.2020, Jörg Große-Kracht
Astronomie auf der Balkonsternwarte

25.3.2020

Jörg Große-Kracht hatte einen guten Blick auf das Sternbild Orion, wenn auch mit störendem Stadtlicht. Dass da trotzdem was geht, hat er schon öfter bewiesen. So auch dieses Mal.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme und ihren Details-)


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Rosettennebel NGC 2237, 24.3.2020, Werner Wöhrmann
Astronomie in der Isolation

24.3.2020

Werner Wöhrmann hat das gute Wetter der letzten Tage ausgenutzt und in seiner Gartensternwarte beobachtet.

(-Hier geht's zu den Ergebnissen-)

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Besuch von Grips und Co auf der Sternwarte, 7.2.2020, Martin Steinbeißer
Besuch von Grips & Co auf der Sternwarte am 7.2.2020
Bericht von Martin Steinbeißer, 27.2.2020

Nach einigen etwas längeren Telefonaten mit Silvia Wrubel von Grips und Co stand der Termin fest: Am 06. Dez. sollte der Besuch unserer Sternwarte stattfinden. Sogar ein Besuch vom Nikolaus war geplant. Und dann kam das, was keiner haben wollte. Petrus war uns nicht wohl gesonnen und schickte eine Wolke, die den ganzen Himmel bedeckte. Zum Glück hatten wir gleich einen Ausweichtermin geplant, den 27. Dez.  Es kam wie es kommen musste .... Wolken!  Also einen 3.ten Anlauf planen.

(-mehr-)

 

 

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Nordamerikanebel (NGC7000)

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Januar 2020

Über den WestHavelländer AstroTreff (WHAT), der für unsere Astronomische Arbeitsgemeinschaft des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück (NVO) immer einer der Höhepunkte des Jahres bedeutet, wurde bereits im September 2019 berichtet. Das Problem bei der Beobachtung von Deep Sky-Objekten auf Teleskoptreffen liegt darin, dass der potentielle Beobachtungszeitraum vorher festgelegt wird und man nicht weiß, ob das Wetter in den Nächten mitmacht.
So dachte ich mir, dieses Mal auf dem 9. WHAT kein allzu kompliziertes Objekt aufs Korn zu nehmen. D.h. es sollte während der astronomischen Dunkelheit durch den Meridian laufen, weit über dem Horizont stehen und für fotografische Verhältnisse relativ hell und groß sein. Meine Wahl fiel auf NGC 7000, den Nordamerikanebel.

(-mehr-)

 

 

 

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Plejaden, 1.1.2020, Aufnahme Thomas Grunge
Plejaden über der Sternwarte

Am Neujahrstag abends hat Thomas Grunge neben dem Sternbild Orion auch den offenen Sternhaufen Plejaden aufgenommen.

Daten:
16 Aufnahmen a. 30 Sekunden, Canon 5Da, 70mm f/4.0 Bearbeitung mit Astroart7 und Lightroom

(zum Vergrößern auf's Bild oder hier klicken)

 

 

 

 

 

 

 

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Starlinksatelliten am Osnabrück, 30.12.2019, Aufnahme Andreas Hänel
UFOs oder neue Lichtverschmutzung?

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 2. Januar 2020

In den letzten Tagen waren viele aufmerksame Himmelsbeobachter beunruhigt, als sie zahlreiche Lichtpunkte hintereinanderweg über den Himmel wandern sahen. Einige glaubten schon an UFOs, doch es ist der zweite Schub der Starlink-Satelliten, die um die Jahreswende für uns sichtbar waren. Rund 120 dieser Satelliten wurden bereits von Elon Musks (Tesla) Firma SpaceX gestartet.

(mehr-)


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Sternbild Orion, 1.1.2020, Aufnahme Thomas Grunge
Neujahrs-Orion 2020

Thomas Grunge war zusammen mit einigen anderen Astro-AG'lern am ersten Tag des neuen Jahres 2020 abends an der Sternwarte. Er hat das Sternbild Orion "ins Visier" genommen und diese detailreiche Aufnahme erstellt.
Daten:
16 Aufnahmen a. 30 Sekunden, Canon 5Da, 70mm f/4.0
bearbeitet mit Astroart7+Lightroom

(zum Vergrößern auf's Bild oder hier klicken)

 

 



 




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ISS Transit vor Mond, Aufnahme Martin Steinbeißer, November 2019
ISS Transit vor Mond

Bericht von Thomas Hänel, 29.11.2019

Kaum war der Merkurtransit vorbei, standen am nächsten Wochenende schon gleich mehrere in der Region beobachtbare Transite der ISS (International Space Station) vor dem Mond an. Diese sind zwar eigentlich gar nicht so selten, aber doch gilt es einige Hindernisse zu überwinden. Zunächst einmal muss man herausfinden, wann sie stattfinden.
(-mehr-)

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Zu den Alpha-Monocerotiden

Kurzer Reisebericht von Martin Steinbeißer, 23. November 2019

Erstaunt las ich beim letzten Stammtisch die Nachricht: 1000 Sternschnuppen der Alpha-Monocerotiden am 18. Nov. möglich!!!  Zu schön, um wahr zu sein!!! Aber wenn nur 100 zu sehen wären .... whouw! Das darf ich mir nicht entgehen lassen.  Je näher der Termin kam, desto schlechter wurde die Wolkenprognose! Also abwarten und hoffen.

Jetzt wird es Zeit, Montag, 0 Uhr, Wolkenprognose anschauen .... oh Mann, immer noch übel! Freier Himmel im Harz - und fast nur dort und im südlichen Bayern ein kleiner Bereich. Also Tee kochen, Thermoklamotten einpacken, Kameras checken, Stative dazu  und kurz vor 1 Uhr geht's los. (-mehr-) _____________________________________________________________________Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Martin Steinbeißer

Ein kurzer Reisebericht über unsere Exkursion zum Merkurtransit

Bericht von Martin Steinbeißer, 15.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Kunzemann

Wie wir es beim Stammtisch besprochen hatten, wollten Thomas Kunzemann, Andreas Hänel und ich am Montag, 11.11.2019, Richtung Sachsen fahren. Laut WarnWetter App des DWD sollten  wir dort  klaren Himmel und somit gute Bedingungen zum Beobachten vorfinden. Aber wie heißt es doch: Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt! Wir trafen uns auf einem Parkplatz nahe der BAB bei Bünde. (-mehr-)
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Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Thomas Grunge
Der Merkurtransit an der Sternwarte des NVO

Bericht von Carsten Debbe, 13.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Grunge


Am 11.11.2019 war von mir die Beobachtung des Merkur-Transit an der Sternwarte des NVO auf dem Oldendorfer Berg angesetzt. Nach längeren Überprüfungen verschiedener Wettervorhersagen, mit eventuellem Ortswechsel in Richtung Hameln, entschloss ich mich, die Beobachtung doch an der Sternwarte durchzuführen.

Gegen 12.30 begann ich, 3 Teleskope vorzubereiten. Je eine Kamera am 127mm-Refraktor, am C 8 und am 80mm-Refraktor bei 800mm Brennweite. Der 127/1800mm-Refraktor wurde mit einem Sonnenprisma bestückt. Das C 8 und der 80mm-Refraktor jeweils mit einer Sonnenfilter-Folie. Zudem konnte das Live-Bild vom 80er am Laptop beobachtet werden. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Werner Wöhrmann

Merkurtransit am Montag 11. November 2019

Bericht von Werner Wöhrmann, 12. November 2019
mit eigenen Bildern und von Wilhelm Witte und Gerold Holtkamp
 
Am Sonntag 10.11.19 Kaiserwetter. Also nochmal die gesamte Ausrüstung aufbauen, damit morgen auch alles passt. Zwei Montierungen mit jeweils zwei Refraktoren. Für Weißlicht und H-Alpha. Alles verstauen und auf ein Wetter wie heute hoffen.
Montag gegen 12 Uhr zum Kaufhaus in Nahne. Das Wetter spielt nicht mit. Na ja, es regnet nicht. Aber wir haben uns angesagt. In der örtlichen Presse und im Radio wurde auf unsere Aktion hingewiesen. Also aufbauen.
(-mehr-)
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Exoplanet mit eigener Öffnung

(Bericht von Thomas Grunge im Oktober 2019)

Die Zahl der entdeckten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems, sogenannte Exoplaneten, stieg in den letzten Jahren rasant an. Mit hohem technischen Aufwand, durch boden- und weltraumgestützte Instrumente, konnten bis jetzt (Oktober 2019) mindestens 4500 Planeten in fremden Sternsystemen nachgewiesen werden. Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Osnabrück haben bereits mehrfach öffentlich über die Satelliten und Sonden zur Exoplanetenjagd referiert.
Kann der Nachweis auch mit der eigenen Astroausrüstung gelingen?
Da ich bereits variable Sterne photometriert hatte und Erfahrungen in der Erstellung von Lichtkurven sammeln konnte,  entschied ich mich für die Transitmethode. Hierbei wird die Absenkung der Sternhelligkeit gemessen, wenn der Exoplanet aus Sicht der Erde vor einem Stern vorüberzieht. (-mehr-)
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Ergänzung zum Bericht über das WHAT 2019 (WestHavelländer AStroTreff)

Einige von uns haben die guten Beobachtungsbedingungen beim WHAT, insbesondere den wenig lichtverschmutzten Himmel, ausgenutzt und mit Teleskopen sehr beeindruckende Aufnahmen erstellt. Die Ergebnisse sind jetzt am Ende des Berichts über das WHAT 2019 veröffentlicht.

(-hier geht's direkt zu den Aufnahmen-)

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Heiße Tage und warme Nächte in Gülpe - Der 9. WestHavelländer AstroTreff

Bericht von Gerold Holtkamp mit Unterstützung von Burkhard Lührmann und Martin Steinbeißer
September 2019

Das WHAT fand auch in diesem Jahr wieder in Gülpe im Westhavelland statt. Zum neunten Mal trafen sich hier Astronomen aus dem gesamten Bundesgebiet, um den dunklen Himmel in dieser Gegend Deutschlands zu genießen. Offiziell lief das Treffen von Donnerstag dem 29. August bis zum Sonntag den 1. September. Wir aus Osnabrück waren aber schon ab Montag vor Ort, zumindest mit einer vierköpfigen „Vorhut“. Im Laufe der Woche kamen dann immer mehr von uns in Gülpe an, so dass wir am Wochenende die größte geschlossene Gruppe stellten. Die meisten von uns zelteten, um nah bei ihren Teleskopen und Fotoapparaten zu sein. So konnte man auch nachts lange beobachten und direkt danach ins „Feld“-Bett bzw. in den Schlafsack gehen. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Mondaufgang an der NVO-Sternwarte am 14.9.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Am Samstagabend, 14.9.2019, war unsere Sternwarte gut besucht. Es war einer der letzten klaren Abende des Spätsommers. Der Vollmond ging um 20:20 Uhr auf, konnte aber wegen horizontnahen Wolken erst etwas später gesehen werden. Die Aufnahme hat Martin Steinbeißer mit seinem 300mm Teleobjektiv,  f/5,6,  4sek bei ISO400 gemacht.  Der Mond war zu diesem Zeitpunkt  405.900km von uns entfernt( App: Sonne, Mond, Planeten). Die Wetterprognose des DWD  lag einige Stunden daneben, aber ab ca. 23 Uhr waren dann alle Schlieren/Schleierwolken verschwunden und die Besucher bekamen die Leuchtkraft des Vollmondes (-12,5mag) intensiv zu sehen.
(für ein großes Bild hier klicken oder auf das Bild)
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Döneressen an der Sternwarte am 17. August 2019

(Fotos und Text in den Fotos von Martin Steinbeißer, Text unter den Fotos und allgemein von Gerold Holtkamp)

Am Samstag hatten unser Astro-Kollege Ümit Erol und seine Frau die Astro-AG  zum Döneressen zur Sternwarte eingeladen. Um 17 Uhr ging es los.

(-mehr-)





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M51, Aufnahme Jens Meyjohann, Mai 2018
Jens Meyjohann hat im Mai 2018 in Belm sein Teleskop Meade Schmidt Newton 150/750 auf die Galaxie M51 gerichtet und diese Aufnahme erstellt.
Details zur Aufnahme:
5x300s Lights
ISO400,
15x Bias
Bildbearbeitung mit Pixinsight

(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)

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Farbe für die Sternwarte
(Bericht von Gerold Holtkamp, 5.8.2019)

Was braucht man, um den Weltraum und die Objekte darin richtig gut zu beobachten? Man braucht unbedingt ein gutes Teleskop mit einer guten Nachführung und einen dunklen klaren Himmel. Das Teleskop und die gute Nachführung haben wir oben auf dem Oldendorfer Berg. Der Himmel ist - verglichen mit Osnabrück - schon ziemlich dunkel. Allerdings ist er oft auch nicht klar. Schlimmer noch: Häufig stürmt, regnet oder schneit es! Da ist eine Schutzeinrichtung für das wertvolle Teleskop unbedingt erforderlich, ein Sternwartengebäude! Das haben wir auch!

(-mehr-)

 

_____________________________________________________________________Leo-Triplett  (M65, M66, NGC3628), 10.4.2019, Aufnahme: Jörg Große-Kracht

In der Nacht vom 10. auf den 11.04.2019 hatte Jörg Große-Kracht sein Teleskop auf das Leo-Triplett gerichtet. Das Leo-Triplett  (M65, M66, NGC3628) ist eine kleine Galaxien Gruppe die in ca. 35.000.000 Millionen Lichtjahren Entfernung zu unserer Milchstraße liegt.

Aufnahmezeit: 22:15 – 02:00 Uhr
Aufnahmeort:  Osnabrück Eversburg
Mond:             ca. 30%
Teleskop:        Skywatcher 200/1000 PDS
Montierung:    Skywatcher EQ6
Guiding:         180mm Guidescope mit einer ASI290 MM mini
Kamera:         ASI 1600 MMC Pro auf -20 °C gekühlt, Gain 139
                       (Unity), Offset 21
Bilder LRGB:   45 x 60s L, 25 x 60s RGB insgesamt 2 Stunden Belichtungszeit
Flats:              je Kanal 30

                                                                                                    Darks:            MasterDark
                                                                                                    Bearbeitung:   PixInsight, Photoshop

                                                                                                    (-für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier-)
_____________________________________________________________________Mondfinsternis in Schönau 16.7.2019, Aufnahme Striedelmeyer

Mondfinsternis in Schönau am Königssee – eine Urlaubsgeschichte
(von Henner Striedelmeyer, 22. Juli. 2019)

Früh genug am 16. Juli 2019, um 21 Uhr, machte ich mich auf den Weg, um einen geeigneten Platz für die Beobachtung der Finsternis zu finden. Mein erster Ort bot zwar ein schönes Abendpanorama (s. Foto), hatte aber einen deutlich zu eingeschränkten Horizontblick nach Süd-Ost - dachte ich zumindest. Wäre ich man an diesem auch zugleich dunklen Ort geblieben. (-mehr-)
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Mondfinsternis 21.1.2019
Am 16.7.2019 war bekanntlich eine partielle Mondfinsternis. Wir waren drauf vorbereitet und hatten zur Beobachtung an der Sternwarte eingeladen. Leider hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht: Der gesamte Himmel war voller Wolken, keine Chance zur Beobachtung des Himmelsschauspiels. Aber einige Unentwegte - nicht nur von unserer Astro-AG, sondern auch Besucher - hatten sich trotzdem auf den Weg zur Sternwarte gemacht. So auch ein Team vom NDR-Fernsehen, das über die Mondfinsternis berichten wollte. Trotz der Wolken gibt es jetzt einen Bericht über den Abend oben an der Sternwarte mit dem Titel "Astrologen in Melle schauen in die Röhre" (Anmerkg. der Red.: eigentlich sind wir ja Astronomen).




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Raketenbau am Schölerberg

(Bericht von Martin Steinbeißer und Gerold Holtkamp, 15.7.2019)

Vor fast 50 Jahren betrat Neil Amstrong als Erster in der langen Menschheitsgeschichte den Mond. Das war ein besonderes Ereignis und wirkt bis heute nach. So haben auch wir von der Astro-AG zwei Veranstaltungen – zeitlich nah am 50. Jahrestag – angeboten (13. Und 19. Juli, siehe "Aktuelles"). Dabei geht es um die Beobachtung der Landestellen der Apollo-Missionen mit unserem großen Teleskop auf der Sternwarte. Dafür benötigen wir natürlich einen wolkenfreien Himmel, auf dem Mond kein Problem, bei uns auf der Erde schon eher. Das Planetarium ist wie der Mond wetterunabhängig und bietet am 20. Juli ebenfalls besondere Veranstaltungen an.

Die Astro-AG wäre nicht die Astro-AG, wenn sie nicht auch zu spontanen Aktionen fähig wäre. Die Astronomiebegeisterung bei uns kennt – wie das Weltall – keine Grenzen. So wollten wir kurz vor dem Jahrestag mehr: Bis zum 20. Juli sollte die Saturn V Rakete als Lego Modell nachgebaut werden!  (-mehr-)
_____________________________________________________________________M16-Adlernebel, 30.6.2019, Aufnahme: Jörg Große-Kracht

Jörg Große-Kracht hat dieses Bild des Adlernebels M16 von seinem Balkon (!) in Eversburg aufgenommen. Der Adlernebel ist ein Emissionsnebel, aus dem sich ein offener Sternhaufen bildet

erstellt in den Nächten 28.-29.06. und 29.-30.06.2019
Aufnahmezeit jeweils: 00:45 – 02:00 Uhr
Aufnahmeort: Osnabrück Eversburg
Teleskop: Skywatcher 200/1000 PDS
Montierung: Skywatcher EQ6
Guiding: 180mm Guidescope mit einer ASI290 MM mini
Kamera: ASI 1600 MMC Pro auf -15 °C gekühlt,
                Gain 139 (Unity), Offset 21
Bilder LRGB: 17 x 180s Ha, 10 x 120s RGB
                      insges. 1 Std. 51 Min. Belichtungszeit
Flats: je Kanal 30
Darks: MasterDark

(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)
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Mond, 16.6.2019, Aufnahme: Ralf Gysbers
Am 16. Juni 2019 (ein Tag vor Vollmond!) hat Ralf Gysbers mit seinem neuen Newton Teleskop Bresser Messier  NT203L/1200 den Mond ins Visier genommen: „Auf einer Exos2/EQ5-Montierung und mit meiner Spiegelreflexkamera Nikon D5100 bei mir vor der Haustür (mit Beleuchtung im Hintergrund) habe ich ein zweiminütiges Video gedreht. Aus diesem habe ich,  mit Astropipp (was mir Jörg Große-Kracht gesagt hat - nochmal Danke Jörg, für deine ständigen Hilfen, die ich von dir bekomme) 3621 Einzelbilder erstellt. Davon sind dann die 1200 Besten mit Autostakkert gestackt worden und hinterher in Lightroom 4.4  noch etwas nachbearbeitet worden (etwas dunkler und den Kontrast minimal angehoben). Fertig war mein erstes Bild mit dem neuen Teleskop!“
(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)
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Neulich auf der Sonne

(Bericht von Wilhelm Witte, 15. Juni 2019   
Text und Berechnungen: Wilhelm Witte, Fotos: Werner Wöhrmann)

Ein Sonnenfleck im Minimum des 24. Zyklus der Sonne über 8 Tage beobachten und  fotografieren zu können hat schon etwas mit Glück zu tun, aber auch mit Fleiß und Mühe. Das alles hatte unser Astrokamerad Werner Wöhrmann. Mit seinem 100/1500 Refraktor, benötigte Filter (Nie ohne Filter die Sonne beobachten!) und seiner Kamera Canon 600D in seiner kleinen aber feinen Sternwarte machte er 8 Tage hintereinander Fotos vom Sonnenfleck AR2738, in der Zeit vom 8.4.19 bis zum 17.4.19 (Zwei Tage war schlechtes Wetter). (-mehr-)
_____________________________________________________________________Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte, 8.6.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte

(Bericht von Martin Steinbeißer, 10. 6. 2019)

Carsten und ich hatten uns am Samstag, 8. Juni 2019, für 20 Uhr zu einer unserer Lieblingsbeschäftigungen verabredet, dem Grillen!! Auch von so etwas wie stürmischem Wind lassen wir uns nicht aufhalten. Nachdem wir nun (zum Nachtisch gab es gegrillte Banane mit Honig!!!) gut gespeist hatten, begann der zweite Teil des Abends. Teleskop/Computer hochfahren, Abdeckungen am Teleskop abnehmen und den Mond anfahren. Carsten wollte seine neue Kamera testen. Also los. Oooh .... diese Luftunruhe, das war Seeing wie das Flimmern bei der heißen Sonne in der Wüste!!! (-mehr-)
_____________________________________________________________________Mond, Kopernikus, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

Die hellen Nächte

(Bilder und Text von Werner Wöhrmann, 26.5.2019)

Jetzt ist der Nachthimmel so hell, das sich Deep-Sky-Beobachtung (Sternhaufen, Nebel, Galaxien) nicht mehr lohnt. Aber der Mond und die Planeten sind hell genug.
Im Folgenden einige Mondimpressionen. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Es lohnt sich, die hellen Nächte auf dem Mond (optisch) zu verbringen. Hilfreich ist es, einen Mondatlas zu Rate zu ziehen und sich dort Anregungen zum Beobachten zu holen. (-mehr-)
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M81-Gruppe

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, April 2019)

Das Frühjahr ist gekommen. Für uns Amateur-Astronomen bedeutet dies, dass die Nächte leider wieder kürzer werden und für die Deepsky-Astrofotografie hauptsächlich Galaxien übrig bleiben. Da mir nur eine maximale Brennweite von 1000mm zur Verfügung steht, habe ich die M81-Gruppe als Zielobjekt ausgesucht. Zu dieser Galaxiengruppe gehören die bekanntesten Mitglieder Messier 81 (M81), von welchem sich der Name ableitet, und Messier 82 (M82). Sie liegen im Sternbild Großer Bär und wurden am 31.12.1774 vom deutschen Astronomen Johann Elert Bode entdeckt und später von Charles Messier in seinen Katalog aufgenommen. Der scheinbare Durchmesser der ersten Galaxie (Bodes Galaxie) von etwa 30 Bogenminuten lässt also für mich noch die Betrachtung einiger Details zu. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Internationaler Museumstag 19.5.2019, Aufnahme: Werner Wöhrmann

Sonnenbeobachtung am Internationalen Museumstag

(Bericht von Werner Wöhrmann, 19.5.2019)

Unsere ASTRO-Gruppe beteiligte sich am diesjährigen Internationalen Museumstag mit einigen Teleskopen. Das Museum am Schölerberg und das Planetarium boten verschiedene Veranstaltungen an. Wir waren draußen auf dem Vorplatz mit dabei. Auch das Wetter spielte wider Erwarten mit. So konnten interessierte Besucher durch zwei Teleskope die Sonne im Weißlicht betrachten. Leider hat sich einen Tag vorher ein großer Sonnenfleck verabschiedet. Und so war die Sonne unspektakulär sauber. Aber unser Stern konnte live beobachtet werden, für viele das erste Mal. (-mehr-)
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Mond mit lunarem X und V, 11.5.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer
Lunares X und V

Am Samstag, 11. Mai 2019, war die Sternwarte für die Öffentlichkeit geöffnet. Unsere Besucher haben natürlich immer Vorrang. Aber zu fortgeschrittener Stunde hatte Martin Steinbeißer dann doch noch Zeit, sich dem Mond zu widmen.
Mit seinen vielen Kratern, Gebirgen und „Meeren“ ist unser Mond immer ein reizvolles Objekt für die Astrofotografie. So sind auf dem Mondterminator - der Tag- und Nacht-Grenze zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil des Mondes - zu einem bestimmten Zeitpunkt an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf der dunklen Oberfläche zu sehen. Diese X-förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche. Zu sehen ist das "Lunare X" nur wenige Stunden vor dem ersten Viertel nahe dem Mondterminator. Das „Lunare X hat eine Ausdehnung von ca. 70 km. Weiter  nördlich am östlichen Rand des Kraters Ukert ist zusätzlich die Form eines V zu erkennen. Hier werden die beiden östlichen Wände der Krater Ukert M und Ukert N beleuchtet. Die beiden Kraterdurchmesser betragen  17 bzw. 22 km. Die Form wird auch als "Lunares V" bezeichnet.

(-Detailaufnahmen hier-)



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Supernova SN 2019ehk in M100, 4.5.2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Beobachtung einer Supernova in der Galaxie M100

(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 6.5.2019)

Nein, wir sind nicht die Entdecker der Supernova in der Galaxie M100. Aber wir hatten fast so viel Spaß wie die eigentlichen Entdecker, als wir den „superneuen“ Stern in der Galaxie mit unserem großen Teleskop der NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg selbst gefunden haben.

Die erste Sichtung (von anderen Astronomen auf der Erde) war in der Nacht vom 29. (Montag) auf den 30.4.2019 gewesen. Martin hatte das am 3.5. (Freitag) in Erfahrung gebracht und die Nachricht in die Runde geschickt. Am 4.5. (Samstag) haben wir uns dann am Abend getroffen: Jörg Große-Kracht, Reinhard Schröder, Martin Steinbeißer, zeitw. Thomas Grunge und ich selbst. (-mehr-)

Es gibt 2. Nachträge zu diesem Bericht über die Supernova:
1. von Thomas Grunge (-hier klicken-)
2. von Thomas Hänel (-hier klicken-)
3. von Gerold Holtkamp (-hier klicken-)

_____________________________________________________________________Sonne im H-Alpha, Aufnahme Werner Wöhrmann, 23.4.2019

Wie immer hatte Werner Wöhrmann auch am 23.4.2019 einen Blick auf die Sonne geworfen - wenn sie denn sichtbar am Himmel steht. Als Teleskop benutzte er dafür sein 107/700 APO. Der große Fleck mit der Nummer AR2738 der vergangenen Tage war verschwunden und die Sonne fleckenlos sauber. Also kam jetzt der Sonnenfilter DayStar-Quark mit einem UV/IR-Cut Filter an sein Teleskop. Der lässt nur das sog. H-Alpha-Licht (rot) der Sonne durch, so dass der störende blaue Himmel ausgeblendet wird.
Da gab es einige Protuberanzen zu sehen. Drei Gruppen am Sonnenrand. Für die Fotos kam meine astromodifiziere Cannon 600 zum Einsatz,  100 ASA und Belichtungszeiten von 1/15 - 1/8 s. Mit der Software Gimp wurde nachgeschärft und der Kontrast angehoben. Die Aufnahmen zeigt beeindruckend die Dimensionen  des Geschehens auf der Sonne. (Die Erde ist zum Vergleich ins erste Bild montiert worden). (-mehr-)
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