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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

        Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

Sommer an der Sternwarte, 25.6.2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp

Letzte Änderung: 13.5.2021                                                                                     Wir sind auch auf Facebook vertreten.

KEINE FÜHRUNGEN AN DER STERNWARTE!
Die Führungen an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg mit Fernrohrbeobachtungen fallen wegen des verschärften Corona-Infektionsgeschehens aus!
   

KEIN ASTRO-STAMMTISCH!
Unser Stammtisch findet bis auf weiteres nur noch digital statt.

 

   
   

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Leider gibt es wegen der Corona-Pandemie keine aktuellen Termine.
Sobald wieder etwas geht, steht's hier auf dieser Seite.


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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Heißer Jupiter mit ungekühlter DSLR
- Messung der Lichtkurve des Exoplaneten Qatar-1 b -
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 27. April 2021

Eine moderne Spiegelreflexkamera, abgekürzt DSLR (englisch für digital single-lens reflex), ist ein leistungsfähiges Gerät. Ist die Lichtintensität gering, macht sich das sog. Rauschen störend bemerkbar. Wäre der Aufnahmechip der DSLR gekühlt (ist er aber nicht!), könnte man dieses Rauschen effektiv reduzieren. Deswegen sind speziell für die Astrofotografie entwickelte Kameras mit einer eigenen Kühlung des Aufnahmechips ausgestattet. Meine Ausrüstung besteht (bis jetzt) aber leider nur aus DSLR-Kameras. Die leistungsfähigste davon ist die Canon 6D. Damit wollte ich mich an eine schwierige Aufgabe heranwagen: Nachweis eines Exoplaneten. (-mehr-)


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ISS Solartransit

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26. April 2021

Im ISS Transit Finder, einer App die berechnet von wo aus und wann man Transite der ISS (International Space Station) über die Sonne oder den Mond beobachten kann, habe ich vor einiger Zeit ein vielversprechendes Ereignis gefunden. Am 23.April um 11h27 Uhr sollte die ISS die Sonne überqueren. Die Zentrallinie des Transits verlief durch die Ortschaft Hüde am Dümmersee. Da der Transit gegen Mittag stattfinden sollte, war die ISS zu der Zeit auf dem Punkt ihrer Bahn, der dem Beobachtungspunkt am nächsten, nämlich nur 598,17 km, entfernt lag. Daraus resultierte ein Winkeldurchmesser von 46,19 Bogensekunden.
(-mehr-)


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Granatstern und IC1396
Die nächtliche Ausgangssperre wegen Corona war am 12.4.2021 zwar aufgehoben, aber der DWD hatte einen mehr oder weniger bewölkten Himmel vorausgesagt. Ein später Check des Himmels gegen 22 Uhr brachte eine Überraschung: Es war klar! Wie lange war aber fraglich. Da gab es für Gerold Holtkamp nur eins: Aufbau des „kleinen Bestecks“ im Garten, Einnorden und Ausrichten auf des beiden Objekte im Sternbild Kepheus. Der Granatstern (heißt so wegen seiner intensiven Farbe) ist ca 2800 und die Wasserstoffwolke IC1396 (150 Lichtjahre Durchmesser) ca. 2400 Lichtjahre entfernt.
(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und zu den technischen Daten.-)


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Der goldene Henkel erscheint

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26.3.2021
 
Am 23. März riss gegen 21h30 Uhr die Bewölkung überraschend auf und der zu 72% beleuchtete Mond zeigte sich. Da vom hellen Mondlicht alle anderen Himmelsobjekte überstrahlt wurden, entschloss ich mich, mit meiner neuen Planetenkamera QHY5III462 ein Mosaikbild des Mondes aufzunehmen....   ....Während der Arbeit am Teleskop fiel mir auf, dass die aufgehende Sonne schon die Spitzen der höchsten Gipfel des Juragebirges (Montes Jura) am Westrand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) beleuchtete. Da es erst 22h00 Uhr war, beschloss ich mir das Schauspiel näher anzusehen.

(-mehr-)


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ISS-Transit im Moor

Bericht von Werner Wöhrmann, 25.3.2021
mit Aufnahmen von Thomas Kunzemann und Werner Wöhrmann
 
Im Programm "International Space Station Transit Finder" wurde für Mittwoch 24.03.2021 um 19:36:22 Uhr ein Transit der ISS (International Space Station) vor dem Mond am Südrand des Dümmer vorhergesagt. Thomas Kunzemann und ich wollten das beobachten und auf Film - heute natürlich digital - bannen. 

(-mehr-)

         


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Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Eine riesige Protuberanz  

Beobachtet von Dr. Thomas Kunzmann am 17. März 2021

Gegen 13:30 Uhr öffnete sich unerwartet eine Wolkenlücke und gab den Blick auf die Sonne frei. Im Weißlicht zeigte sich nur ein kleiner Fleck der Waldmeier-Klasse A aus der Aktiven Region AR 2810 im nordöstlichen Quadranten der Sonnenscheibe. Der Fleck wurde von einem Fackelgebiet begleitet. Ansonsten gab es so nichts weiter zu sehen. Ganz anders war der Anblick im Licht des Wasserstoffs, also in H-Alpha, bei der Wellenlänge von 656 Nanometern.

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Orionnebel M42, 3.3.2021, Jörg Große-Kracht
Astronomie macht Spaß, sogar bei 70% beleuchtetem Mond. So dachte sich offensichtlich Jörg Große-Kracht am 3. März 2021. Die „Himmellaterne“ stört bekanntlich mächtig, wenn schon so viel von ihr beleuchtet ist. Jörg hat sich trotzdem nicht abschrecken lassen. Der Lohn für seine Unerschrockenheit ist ein detailreiches Bild vom Orionnebel M42.

(-zum vergrößerten Bild und den technischen Daten geht es hier-)

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Das Weltraumspektakel im Höhlen-Nebel Sh2-155

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, März 2021

Da sich Anfang Herbst 2020 aufgrund außergewöhnlich guten Astronomiewetters neben den Untersuchungen des Gamma-Cygni-Komplexes (siehe gleichnamiger Bericht) noch weitere Belichtungszeiten anboten, warf ich mein astrofotografisches Auge auf ein nicht ganz so häufig beobachtetes Objekt in der nördlich benachbarten Konstellation Cepheus: Den Höhlennebel Sh2-155. Was für ein Weltraumspektakel!

(-mehr-)

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Rosetten-Nebel NGC2244, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 2.3.2021
Für den Abend und die Nacht des 3.2.2021 war ein klarer Himmel vorausgesagt. Sonnenuntergang war kurz nach 18 Uhr, völlige Dunkelheit ab 20 Uhr. Allerdings sollte der Mond gegen 22:30 Uhr aufgehen.
Die Chance hat Jörg Große-Kracht ergriffen und sich und sein Teleskop auf dem Vorplatz der Sternwarte rechtzeitig aufgebaut, d.h. heißt Ankunft bei Sonnenuntergang. Bis alles läuft, justiert und auf’s Beobachtungsobjekt ausgerichtet ist, kann schon mal einige Zeit vergehen.
Als Beobachtungsobjekt war der Rosettennebel NGC2244 im Sternbild Einhorn vorgesehen, mit Blickrichtung nach Süden. Die Sternwarte im Rücken war ein guter Schutz vor dem leichten Nordostwind.

(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Der Mond war schon aufgegangen nachts um 22:30 Uhr am 2.3.2021, stand aber noch tief am Horizont. Mit 83% beleuchteter Scheibe würde er bald zu einer ziemlich hellen „Laterne“ werden. Aber Gerold Holtkamp hat sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem das große Teleskop der Sternwarte auf den sog. Zwillingsquasar QSO 0957+561AB gerichtet. Es handelt sich dabei um zwei durch eine sog. Gravitationslinse erzeugte Bilder desselben 9 Milliarden Lichtjahre entfernten Quasars (-mehr Infos hier-). Bei einer Helligkeit von gerade einmal 16,7 bzw. 16,5 mag der beiden Komponenten und einem Abstand von ca. 6‘‘ist das große Teleskop mit 60 cm Spiegeldurchmesser die richtige Wahl. Das Beobachtungsobjekt stand hoch - fast im Zenit -, so dass sich Teleskop und Kuppelspalt ziemlich „verrenken“ mussten. Die optische Trennung der beiden Komponenten ist gelungen. Wenn sich diese Komponenten trennen lassen, dann müsste vielleicht auch das sog. Einsteinkreuz mit 1,6‘‘x1,6‘‘ zu trennen sein. Eine schöne Herausforderung …. Vielleicht demnächst mehr ….
(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Orionnebel M42, 26.2.2021, Carsten Debbe
Am 26.2.2021 wollte Carsten Debbe angekündigte größere Wolkenlücken nutzen und testen, wie genau seine Montierung nachführt, wenn sie mit der Software SharpCap eingenordet worden ist. Weiter sollte diese „Trockenübung“ in der Praxis die allgemeine Tauglichkeit dieser speziellen Zusammenstellung seiner Ausrüstung zeigen.
Sein Beobachtungsobjekt war der Orionnebel M42. Da das Wetter immer wieder Wolken durchziehen ließ, kamen am Ende „nur“ 25 Minuten Gesamtbelichtung heraus. Aber an diesem Abend war es nicht das Ziel, maximale Belichtungszeit zu sammeln, zumal der Mond einen Tag vor Vollmond stand und somit schon sehr störte. In Anbetracht dessen ist das Ergebnis gar nicht mal so schlecht ausgefallen. „Nach dieser ersten Übersicht kann ich sagen, dass ich zufrieden bin.“ so Carstens Resümee. (-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Lichtkurve Exoplanet HAT-P-54b, 13.2.2021, Thomas Grunge
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Dissen. Thomas Grunge hat in seinem Garten kein Bild sondern eine Lichtkurve des Exoplaneten HAT-P-54b aufgenommen. Dieser Planet kreist nicht um unsere Sonne, sondern um den Stern HAT-P-54, dessen Licht 443 Jahre bis zu uns unterwegs war. Diesen Planeten kann man nicht mehr direkt sehen, sondern nur nachweisen, wenn er vor dem Stern vorbei zieht und dabei das Licht des Sterns etwas verdunkelt. Details zur Methode findet man im Bericht vom Oktober 2019.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)





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IC 434 mit Pferdekopfnebel, 13.2.2021, Thomas Kunzemann
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Preußisch-Oldendorf. Das hat Thomas Kunzemann in seinen Garten gelockt, wo er seine Ausrüstung aufgebaut und den Emissionsnebel IC 434 mit dem sog Pferdekopfnebel anvisiert hat. Die ruhige Luft hat ein detailreiches Foto ermöglicht. Die Luft war eisig. Die daraus folgenden kalten Finger waren schnell wieder vergessen.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)



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Herznebel NGC 896, 12.2.2021, Gerold Holtkamp
Es war eine kalte klare Nacht am 12. Februar 2021 in Osnabrück. Der Schnee lag hoch und die Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg war sehr schlecht zu erreichen. Gerold Holtkamp ist in seinem Garten geblieben und hat mit seiner astromodifizierten Kamera Canon 500DA und einem 300mm Teleobjektiv den Herznebel NGC 896 aufgenommen.
Die zeitliche Nähe zum Valentinstag war rein zufällig, ist das Licht der leuchtenden Wasserstoff Wolke doch vor 7500 Jahren gestartet. Zu der Zeit hat sicher noch keiner an diesen Tag gedacht.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Die eigene Gartensternwarte

Bericht von Jens Meyjohann, 8. Februar 2021

Die Beobachtung des Himmels ist ein tolles Hobby. Es gibt so viel zu entdecken. Nach einiger Zeit des visuellen Beobachtens wollte ich das Gesehene gerne fotografieren. Es braucht allerdings jede Menge an Equipment und viel Zeit, die Objekte zu fotografieren. Die Ausrüstung abends im Feld aufzubauen, nach dem Fotografieren wieder einzupacken und müde nach Hause zu fahren, empfand ich auf Dauer als lästig.
Immer mehr kam der Wunsch nach einer eigenen Sternwarte, um möglichst lange belichten zu können. Inspiriert von Berichten aus Fachbüchern und Besichtigungen mehrerer privater Sternwarten bekannter Astrokollegen begann ich eine eigene Sternwarte zu planen.
(-mehr-)


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Orion-Pferdekopf-Flammennebel, 12.1.2021, Katrin Jeschke
Pferdekopf- und der Flammennebel im Orion

Am 12. Januar 2021 sollte es tatsächlich einmal halbwegs klar sein, nach Wochen bedeckten Himmels. Diese Chance hat Katrin Jeschke genutzt und ist zur Sternwarte gefahren.
Wegen des Windes wollte sie zunächst ihre Fotoausrüstung gar nicht aufbauen, aber dann dachte sie, wer nicht wagt .... Und so sind trotz vieler verwackelter Aufnahmen immerhin 40 Minuten Belichtungszeit zusammengekommen.
Und das Schöne bei solchen Motiven ist ja, dass sie nicht weglaufen und man, wenn das Wetter wieder passt, einfach weiter Photonen sammeln kann. Also ist geduldiges Warten angesagt. Bericht folgt. :)

(-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den Technikdaten-)


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Den Schleier im Orionnebel lüften

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 16.Januar 2021

Am 12. Januar 2021 sollte es - anders als in vergangenen Monaten - ausnahmsweise einmal halbwegs klar werde. Die Chance wollten Gerold Holtkamp und ich nicht ungenutzt lassen. Fast bis Mitternacht blieb der Himmel dann auch ohne Wolken.
Der Orionnebel Messier 42 ist immer wieder ein beliebtes astronomisches Fotoobjekt, eine gigantische Gas- und Staubwolke, in der neue Sterne entstehen. Viele der jungen Sterne sind noch in den Wolken verborgen und nur die Infrarotstrahlung vermag sie zu durchdringen.
(-mehr-)


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Mond am 25.12.2020, Aufnahme: Thomas Grunge

Kleiner Mondspaziergang

In der Südregion des Mondes um den Krater Tycho herum
Bericht von Thomas Grunge, 26. Dezember 2020


Wie an fast jedem Jahresende machen uns die Wolken zu schaffen. Es gilt, jede Gelegenheit zu nutzen. Am 25.12.2020 ergab sich eine kurze Wolkenlücke. Der zunehmende Mond, Mondalter ca. 10.5 Tage, stand günstig am Himmel, und deshalb nutzte ich die Situation, um den Mond aufzunehmen. Es zogen gelegentlich Wolkenfetzen durch, zwischen denen ich ein Mondvideo von 1000 Bildern aufnehmen konnte.
Bei genauer Betrachtung des fertigen Bildes vielen mir viele geologische Strukturen auf der Mondoberfläche auf, die ich kurz vorstellen möchte. (-mehr-)


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Quasar J0209+0517

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 18. Dezember 2020

Um die Mitte der 1990er Jahre war an unserer Sternwarte der Quasar QSO S5 0014+81 das am weitesten entfernte Objekt, das bis dahin dort aufgenommen worden war. Immerhin ist er knapp 12 Milliarden Jahre entfernt, ein Objekt am "Rande" des Weltalls, wie es seinerzeit beschrieben wurde. Motivation genug, es selbst auch zu versuchen. Am 18.12.2020 wurde ein neuer Versuch gestartet werden. Diesmal sollte das Objekt, der Quasar J0209+0517 noch weiter entfernt sein. Leider sind solche Objekte dann auch meist lichtschwächer. Es würde also nicht einfach werden.

(-mehr-)








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Die große Sonnenfleckengruppe im November 2020
Die Sonnenaufnahmen stammen von Andreas Hänel, Thomas Hänel, Thomas Kunzemann, Werner Wöhrmann und Wilhelm Witte.
Sie wurden von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp zusammengestellt. 3.12.2020

Nach zwei langen Jahren im Aktivitätsminimum der Sonne mit nur sehr wenigen Flecken auf der Sonne geht es jetzt wieder richtig los. Seit Tagen ist die Fleckengruppe AR2786 auf der Sonne zu beobachten. Der Hauptfleck ist sehr groß, so dass es einigen Astrofreunden sogar gelungen ist, sie mit bloßem Auge, versehen mit einer Sonnenfinsternisbrille, zu sehen. Die Erde würde viele Male hineinpassen.
(-mehr-)


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Der Gamma-Cygni-Komplex
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, November 2020

Einer der interessantesten Himmelsbereiche, den ich in den letzten drei Jahren mehrmals astrofotografisch betrachtet habe, ist die Region um den hellen Stern Sadr. Dieser Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Brust“. Somit liegt er im Herzen des Sternbildes Schwan (lat. Cygnus). Die in der Milchstraßenebene befindliche Sadr-Region weist einen reichen Komplex aus Staubwolken und leuchtenden Nebeln auf. Ich werde dieses bis zum Mondsichel-Nebel reichende Gebiet im Folgenden als Gamma-Cygni-Komplex bezeichnen. Es beherbergt eine Reihe von bemerkenswerten Deep-Sky-Objekten. Begeben wir uns auf Objektsuche.

(-mehr-)


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M33 wird auch Triangulum Galaxie oder Dreiecksnebel genannt. In den klaren Nächten am 7. und 8. November 2020 hat Jörg Große-Kracht ihn an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg ins Visier genommen, allerdings mit seinem eigenen Gerät. Der Dreiecksnebel ist eins der schönsten Objekte,die auf unserer Nordhalbkugel zu beobachten ist.

(Zum vergrößerten Bild und zu den Aufnahmedaten geht es hier.)


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Positionsbestimmung von Sonnenflecken mit dem Programm SunMap
Bericht von Wilhelm Witte, 12. November 2020

Da an meinem Wohnort im Winter die Sonne gerade mal auf dem First des Nachbarreihenhauses entlang schrammt und immer wieder von einem Schornstein oder Baum verdeckt wird, komme ich nur schwer zu brauchbaren Sonnenfotos zur Berechnung der Sonnenflecken in „Sun Map“, einem Programm* zur Positionsbestimmung von Sonnenflecken. Wie schön ist es da, einen freundlichen Astrokameraden zu haben, der aushelfen kann. Für die Berechnung schickte mir Werner Wöhrmann einige Fotos von der Sonnenfleckgruppe (NOAA Nr.12781) vom 7. und 8.11.2020 (s. a. Bericht von Werner). Also machte ich mich an die Arbeit. (-mehr-)


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Sonne imH-Alpha-Licht, 7.11.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Sonnenflecken im Weiß- und H-Alpha-Licht
Bericht von Werner Wöhrmann, 10. November 2020

Nach endlos langer Zeit entwickelte sich Anfang November 2020 wieder eine größere Sonnenfleckengruppe. Das eigentliche Fleckenminimum war seit dem Frühjahr vorbei. Erst am 07.11.20 hatte ich die Möglichkeit zur Beobachtung. Gegen Mittag, wegen des hohen  Sonnenstandes, rollte ich das Dach meiner Sternwarte zur Seite und bereitete meinen Refraktor APO 107/700 für die Weißlichtbeobachtung vor.  (-mehr-)


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Nachts am 13. Oktober 2020 in der Nähe von Stumpertenrod - das liegt ca. 40 km östlich von Gießen - hat Thomas Grunge  IC1396 aufgenommen. IC 1396 ist ein offener Sternhaufen eingebettet in einen Emissionsnebel.

(-zum vollständigen vergrößerten Bild und den Aufnahmedaten geht’s hier)


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ISS Transit vor der Sonne am 13.10.2020
Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 22. Okt0ber 2020

Anfang Oktober entdeckte ich auf der Website ISS TRANSIT FINDER eine Vorhersage für einen Transit der ISS (International Space Station) vor der Sonne am 13. Oktober. Die Zentrallinie sollte ganz in der Nähe von Werners Sternwarte verlaufen. Nachdem ich Werner darüber informiert hatte, lud er mich spontan ein, den Transit bei ihm zu beobachten.
Da ich ein Video machen wollte nahm ich meine Ausrüstung mit und baute sie neben der Sternwarte auf. Werner hatte es einfacher; er brauchte nur das Dach aufzumachen.
(-mehr-)


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Plejaden, Sept. 2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Schnappschüsse?
Bericht von Werner Wöhrmann, 24.9.2020

Wie man hört, sind Astroaufnahmen, welche unter 3 Std. belichtet sind, Schnappschüsse. Anders als bei unseren fast professionell arbeitenden Astrofreunden sind es bei mir bescheidene viel zu kurz belichtete Fotos. Aber es kommt ja auf den Spaß bei der Sache an.

In den vergangenen Tagen bot es sich wegen des klaren nächtlichen Himmels an, einige Zeit in meiner Gartensternwarte zu verbringen.

(-mehr-)


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Iris-Nebel, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 19. - 21.9.2020
Der September 2020 hatte mehrere Tage mit einem klaren Himmel und auch noch um Neumond, so dass der Mond nicht störte. Das gibt es selten in unseren Breiten. So hat Jörg Große-Kracht mehrere Nachtschichten eingelegt und mit seiner Ausrüstung 6 Stunden das Licht des Iris-Nebels gesammelt. Das Ergebnis kann sich mal wieder sehen lassen.

Zum vergrößerten BIld und den Aufnahmedaten geht's (-hier-).


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NGC7000-Nordamerikanebel, Sept. 2020, Aufnahme: Jörg Große-Kracht
Im September 2020 hat Jörg Große-Kracht richtig viel Belichtungszeit in den Nordamerikanebel (NGC7000) investiert, um richtig viele Details dieses Gasnebels herauszuarbeiten. In insgesamt vier Nächten unter dem dunklen Himmel vor der NVO-Sternwarte hat er insgesamt 8,4 Stunden lang das Licht dieses schönen Objekts gesammelt.

Um zu den großen Aufnahmen und den Aufnahmedaten zu gelangen, bitte auf das Bild klicken oder (-hier-).

Übrigens! Es gibt auf unserer Homepage noch mehr Aufnahmen des Nordamerikanebels aus diesem Jahr. Hier die Links:
NGC7000_1 -- NGC7000_2 -- NGC7000_3


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Feuerrad-Galaxie im Kampf mit dem Rauschen
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2020

Bereits im März 2019 hatte ich fast dreieinhalb Stunden Belichtungszeit in die Astroaufnahmen der Feuerrad-Galaxie (M101) investiert, weil die zweite Nachthälfte für den Bode-Nebel (M81) von meiner Balkonsternwarte westlich von Osnabrück stellungsbedingt ungünstig wurde. Eine zweite folgende Nacht, die zunächst als sternenklar prognostiziert wurde, erwies sich aber leider als unbrauchbar. So ergab sich in dem Jahr keine weitere Aufnahmemöglichkeit mehr für dieses zeitbedürftige Objekt. Aber ein Jahr später bot sich im März 2020 eine erneute Chance, die Gesamtbelichtungszeit zu vergrößern. Doch sollte sich das wirklich lohnen?

(-mehr-)


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Aufnahmeort: Gülpe im Westhavelland, Carsten Debbe, 8.2020
Is WHAT? - Zelten und Astronomie in Gülpe vom 17. bis 23. Aug. 2020
Bericht von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp, 29. Aug. 2020

„Is WHAT?“ war seit Beginn der Corona-Pandemie keine Frage eines Osnabrückers nach dem Befinden seines Gegenübers. Es war die Frage nach dem sog.  Westhavelländer AstroTreffen 2020, abgekürzt WHAT 2020. Das ist leider ausgefallen - wegen Corona. Also kein Austausch vieler Hobbyastronomen aus ganz Deutschland im Westhavelland.

Einige von uns aus Osnabrück wollten aber trotzdem den dunklen Himmel von Gülpe erleben. Individuelles Zelten war schließlich möglich. Die Teilnehmerzahl unseres Osnabrücker Mini-WHATs - manche sagten auch Milli-WHAT - stieg von Montag 17.8. mit zwei bis Sonntag 23.8. auf acht TeilnehmerInnen, davon zwei in einer Ferienwohnung, die anderen sechs auf dem Zeltplatz. So kam es, dass wir eine Art Wagenburg in Gülpe errichtet haben - mit viel Abstand zueinander. Tatsächlich waren wir fast unter uns auf dem Platz. (-mehr-)


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Cirrus-Komplex, Aufnahme Jörg Große-Kracht, 20.8.2020
Am 20.August 2020 war Jörg Große-Kracht unter einem sternenklaren Himmel, nicht bei sich zuhause sondern in der Rhön. Das Ergebnis, der sog. Cirrusnebel, kann sich sehen lassen.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken oder hier.



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Perseidenjagd in Icker am 9., 10. und 12./13.8.2020

Bericht von Werner Wöhrmann, 16.8.2020

Um sicher einige Perseiden fotografisch einzufangen, begann ich schon am 09.08.2020 mehrere Aufnahmen zu machen. Meine Ausrüstung:
Canon 600D mit 32mm Objektiv auf mechanischer Nachführung,  30 Sek Belichtung, 800 ISO
Canon 5D auf einfachem Stativ, 15 Sek Belichtung, 1000 ISO

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Perseidenjagd am Deich am 12./13.8.2020
Bericht von Carsten Debbe, 15.8.2020

Martin Steinbeißer war am 12. bereits am Abend losgefahren. Ich kam dann einige Zeit später in der Nacht nach, nachdem ich mir die Wettervorhersage für Melle angesehen habe (Die war ernüchternd - nur Wolken). Unser Beobachtungsplatz war dann in Langwarden am Deich. Das ist gegenüber von Bremerhaven.

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Komet C/2020 F3 Neowise,13.7.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Aufnahmen der Astro AG Osnabrück
des Kometen C/2020 F3 NEOWISE im Juli 2020

zusammengestellt von Gerold Holtkamp

Der Komet Neowise wurde heller als erwartet. Auch wenn die Mitternachtsdämmerung in unseren Breiten keinen schwarzen Himmel zuließ, waren viele Mitglieder unserer Astro AG im Juli auf der Jagd nach diesem schnellen Boten aus dem Weltraum. Da es im Juli sehr lange hell ist, mussten die Jäger entweder lange wach bleiben oder sehr früh aufstehen. Das Wetter hatte zum Glück an mehreren Tagen mitgespielt, so dass sehr viele schöne Aufnahmen entstanden.

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Renovierung von Betonkranz und Grüngürtel der Sternwarte

Bericht von Gerold Holtkamp, 10.7.2020

Ist die Instandhaltung der Sternwarte schon eine Daueraufgabe, so ist es die Pflege des „Grüngürtels“ um unsere Sternwarte erst recht. Von beidem handelt dieser Bericht.

Das Sternwartengebäude besteht aus dem Betonbau und der Kuppel. Beides stellt den ersten Schutz für die empfindliche Optik und Elektronik des Teleskops gegen die Unbilden des Wetters dar. Die Kuppel ist beweglich und fährt auf Rollen gelagert auf einer Schiene, die ihrerseits wieder alle ca. 50 cm auf Schwellen aus Metall aufliegen. Diese Schwellen waren beim Bau der Sternwarte nach der Justierung der Schiene dünn abgedeckt worden. 

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Komet C/2020 F3 (NEOWISE) am 7.7.2020, Aufnahme Andreas Hänel
Kometenjagd am 7. Juli 2020
Zusammenstellung der Jagdszenen von Gerold Holtkamp, 10.7.2020

Der Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März 2020 durch das Weltraumteleskop WISE entdeckt. Nach Passieren seines sonnennächsten Bahnpunktes am 3. Juli 2020, ist er sogar mit bloßem Auge zunächst am Morgenhimmel und später ab dem ab 13. Juli 2020 dann am Abendhimmel zu sehen. Die größte Erdnähe wird er am 23. Juli 2020 mit 103 Millionen km erreichen.
So sind dann einige von uns am 7. Juli 2020 auf Kometenjagd gegangen.

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Leuchtende Nachtwolken an der Sternwarte


In den Sommermonaten Juni und Juli wird es in unseren Breiten nachts nicht vollständig dunkel, weil die Sonne nicht tief genug unter dem Horizont steht. Das ermöglicht aber das Auftreten sog. Leuchtender Nachtwolken (Abk. NLC von engl. noctilucent clouds). Diese Wolken befinden sich nicht in der Troposphäre, sondern weit darüber (ca. 80 km), weshalb sie auch noch mitten in der Nacht von der Sonne angestrahlt werden können.
Carsten Debbe hat am 30.6.2020 um 0:33 Uhr an der Sternwarte solche NLC gesichtet und aufnehmen können. Sie waren allerdings mit 30 Minuten nur recht kurzlebig.

Aufnahmedaten: Kamera Canon EOS 400D, ISO 400, f 5.6, 30 s
(-zum Vergrößern auf's Bild klicken oder hier-)


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Supernova SN 2020 nlb in M85


In der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 2020 hat Ulrich Landwehr die erst seit einigen Tagen bekannte Supernova 2020nlb in der Galaxie M85 in seiner Gartensternwarte in Osnabrück aufs Korn genommen und diese Aufnahme erstellt. Insgesamt wurden drei verwertbare Aufnahmen mit jeweils 180 s Belichtungszeit gestackt. Die Aufnahmen waren nicht einfach zu erstellen, da der Himmel im Juni nicht vollständig dunkel wird und M85 schon recht nah am Horizont steht.
Seine Ausrüstung war:
Teleskop: Meade SC 8" ACF  
Kamera: Canon EOS 1000d-180s-ISO800
(-zum Vergrößern aufs Bild klicken oder hier-)


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Wolf 359, Sonde New Horizons, NASA, 23.4.2020
Die unterschiedlichen Ansichten des Sterns Wolf359

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 21.6.2020

Am 19. Januar 2006 startete die Raumsonde New Horizons, um Pluto und später einen weiteren Kleinplaneten des Kuipergürtels, genannt Arrokoth, zu besuchen. New Horizons hat eine Geschwindigkeit, mit der sie unser Sonnensystem verlassen kann. Sie ist heute nach über 14 Jahren Flug bereits so weit von uns entfernt, dass ihre Funksignale über 6 Stunden benötigen, um uns zu erreichen. In dieser Entfernung stellt sich für New Horizons der Sternenhimmel bereits anders dar als für uns auf der Erde: Nahe Sterne verändern ihre Position gegenüber weiter entfernten.

Um dies auch für uns auf der Erde zu zeigen, hat die NASA New Horizons am 23. April 2020 auf den Stern Wolf 359 - 7,78 Lichtjahre entfernt - ausgerichtet und drei Aufnahmen erstellt. Wir von der Astro AG haben an unserer Sternwarte am 26. April 2020 ebenfalls eine Aufnahme von Wolf 359 erstellt. (-mehr-)


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Die Venus - sie kommt uns immer näher!

(Bericht von Thomas Hänel, 11.6.2020)

Dass man durch Corona abends an seine Wohnung gebunden war, hatte auch Vorteile: so konnte ich zum Beispiel halbwegs regelmäßig abends von meiner Terrasse aus Aufnahmen von der Venus machen über ca. einen Monat. Diese sind jeweils mit Maksutov-Teleskop (127mm/1900mm) und Guiding-Kamera (keine Farbkamera) entstanden. Bei der Bildbearbeitung kam die sogenannte Lucky-Imaging Technik zu tragen: dabei wird ein Video von einem Planeten gemacht, die Einzelbilder werden nach Qualität geordnet, die besten herausgepickt und dann kombiniert. Damit kann die Auswirkung der Erdatmosphäre auf das Bild reduziert werden.
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Dynamische Protuberanzen am 1. Juni 2020

(Bericht von Werner Wöhrmann, 4.6.2020)
 
Wie meistens, wenn die Sonne vom klaren Himmel scheint, öffne ich das Schiebedach meiner Sternwarte (s. a. Bericht vom 28.4.2020) und werfe einen Blick durch meine Teleskope auf unsere Sonne. Den Refraktor, ein APO 107/700, rüste ich mit einem Daystar Quark Sonnenfilter für die H-alpha Beobachtung aus. Vor das C11 Teleskop kommt ein Weißlichtfilter. Einen Sonnenflecken konnte ich nicht entdecken. Aber als ich durch den Refraktor schaute, war ich doch überrascht. Donnerwetter, dachte ich, da lohnt sich ein Foto. (-mehr-)


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Markarjansche Kette

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Juni 2020)

Im Bericht Eulennebel (M97) und M108 wurde von mir bereits erwähnt, dass sich Ende März 2020 westlich von Osnabrück eine ganze Woche sternenklarer Nächte ergab. Dieses astronomische Glück nennen wir Amateur-Astronomen auch „Astrokatastrophe“. Schließlich bedeutet es, fast eine Woche lang keinen oder kaum Schlaf zu finden. Es stand also genügend Aufnahmezeit für weitere Deep-Sky-Objekte zur Verfügung. Meine Wahl fiel auf die Markarjansche Kette.

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Astronomie mit dem Fernglas

Bericht von Werner Wöhrmann, 26.5.2020

Am 22 Mai 2020 begegnete der innerste Planet Merkur der Venus am Abendhimmel. Sichtbar mit dem bloßen Auge in der Dämmerung zwischen 22 und 23 Uhr. Venus einfach, da -4,2 mag hell. Merkur - 0,5 mag. Das ist in der Dämmerung nicht einfach. Ein weiteres Problem. Das Ganze findet dicht am Horizont statt. Gewöhnlich behindert eine Dunstschicht am Horizont die Sicht erheblich. In Coronazeiten ist die Luft wohl sauberer. Ein freier Blick nach Nord/West ist Voraussetzung. Mit dem Fernglas aber sicher zu sehen. 
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Ein Wal, ein Brecheisen und zwei Mäuse (C 32, NGC 4656, NGC 4676)

Bericht von Thomas Hänel, Frühjahr 19.5.2020

Als es langsam auf den Frühling zuging und das Wetter besser wurde, war es Zeit, Motive zum Fotografieren auszuwählen. Der Frühling ist unter den Astronomen bekannt als die Galaxien-Saison, da es in den Frühlingssternbildern Löwe, Haar der Berenike, Jagdhunde und vor allem der Jungfrau von Galaxien nur so wimmelt.(-mehr-)


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Quasar QSO J0831+5245

Auf dieser Aufnahme ist - fast vom „Rand des sichtbaren Universums“ - der Quasar QSO J0831+5245 zu sehen. Thomas Grunge und Gerold Holtkamp haben ihn am 14.5.2020 mit dem großen Teleskop der NVO Sternwarte aufgenommen. Allein schon seine Geschwindigkeit ist rekordverdächtig: 276000 km/s (lt. Simbad). Sein Licht war ca. 12,05 Milliarden (!) Lichtjahre unterwegs, bis es die Erde erreicht hat.

(-hier geht’s zum vergrößerten Bild-)




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