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Stand: 24.09.2020 16:30
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

Unsere Sternwarte im Vollmondlicht Samstagnacht 14.9.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer(Aktuelle Termine hier)           (Aktuelle Berichte hier)           (Thematisch geordnete Berichte, hier)

Führungen an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg mit Fernrohrbeobachtungen

- Die Führungen finden nur bei klarem Himmel statt! -

Die Führungen beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, frühestens aber ab 20:00 Uhr.

Wegen der weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Dazu gehört insbesondere die Begrenzung der Besucherzahl innerhalb der Sternwarte auf 8 Personen. Deshalb werden bei einer größeren Besucherzahl mehrere Führungen von jeweils ca. 1 Stunde Dauer durchgeführt.

Unser Hygienekonzept (-hier klicken-) kann eingesehen werden.

Tipp: Warme Kleidung ist sehr wichtig! Die Sternwarte ist nicht beheizt, weil das Flimmern der aufsteigenden Luft die Beobachtung mit unserem großen Teleskop sehr erschweren würde.
Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 20 Uhr im "Landhaus Stumpe" in Bissendorf. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu thematisch ausgerichteten Veranstaltungen jeweils am letzten Freitag des Monats (außer in den Schulferien) ab 20:00 Uhr im Museum am Schölerberg. 

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Sie können auch mit uns Kontakt aufnehmen, um z.B. eine private Führung an der Sternwarte zu reservieren, oder sich mit uns über Facebook verbinden.

Letzte Änderung: 24.9.2020
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Aktuelle Termine - Aktuelle Termine - Aktuelle Termine

(Für aktuelle Berichte hier klicken)
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Brixiabedeckung 2018
Freitag, 25. September 2020, 20:00 Uhr
Museum am Schölerberg

Amateurastronomen beobachten Sternbedeckungen
Vortrag von Dr. Eberhard Bredner

Der Referent koordiniert internationale Projekte zur Beobachtung von Sternbedeckungen durch Asteroiden und ist selbst erfahrener „Schattenjäger“. Mithilfe solcher Bedeckungen werden die Größe und Form von Kleinplaneten bestimmt.
Der Vortrag findet im Tagungsraum „unter.Bau“ des Museums am Schölerberg statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 0541/ 323-7000 oder per E-Mail an info@museum-am-schoelerberg.de
Die Beobachtung von Sternbedeckungen erfordert präzises Arbeiten und einen perfekten Umgang mit der technischen Ausrüstung. Wird ein Stern von einem Asteroiden bedeckt, so ergibt sich ein Schattenpfad, einer Sonnenfinsternis vergleichbar. Von einem passenden Ort auf der Erde aus den Bedeckungsverlauf erfolgreich zu dokumentieren erfordert Erfahrung und ist abhängig von vielfältigen Faktoren wie der richtigen Bahnberechnung, dem Wetter oder dem Auffinden des oft lichtschwachen Sterns. Dr. Bredner schildert den Ablauf der Beobachtung von der ausführlichen Vorbereitung bis hin zur Auswertung der Daten und diskutiert mit seinen Zuhörern die Bedeutung der Leistung von Amateurastronomen für die Wissenschaft.
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Astronomietag 2017 am Museum, Aufnahme Gerold Holtkamp
Samstag, 24. Oktober 2020
am Dom in Osnabrück,
am Museum am Schölerberg
an der NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg

Bundesweiter Astronomietag

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es in 2020 einen zweiten bundesweiten Astronomietag.

Mehr Informationen rechtzeitig an dieser Stelle.

 


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Freitag, 30. Oktober 2020

Museum am Schölerberg

Der Mond - unser stiller Begleiter
Vortrag von Albrecht Düntsch

Vor fünfzig Jahren gingen die ersten Menschen auf dem Mond spazieren und betraten zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper. Damit erfüllten sie einen Menschheitstraum.
Was fasziniert uns daran? Der Mond ist das größte und hellste Objekt am Nachthimmel. Bei seiner gleichmäßigen Wanderung verändert er dabei ständig seine sichtbare Form.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein so großes Objekt die Erde umkreist? Welchen Einfluss hat die Existenz des Mondes auf unseren Planeten und auf uns Menschen? Wäre Leben ohne den Mond auf der Erde überhaupt entstanden? Was versteht man unter einem Osterparadoxon? Was ist der Grund, dass der Mond beim Aufgang größer erscheint als im Zenit? Weshalb strahlt der Mond so hell, obwohl er in Wahrheit eine dunkelgraue Oberfläche hat?
All diese und andere Fragen wird der Referent in seinem Vortrag beantworten. Der Eintritt ist frei.
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Quelle: NASA/ESA/STScI,  Dezember 17, 2015
Freitag, 27. November 2020, 20:00 Uhr

Museum am Schölerberg

Von der Geburt der Sterne
Vortrag von Dr. Thorsten Ratzka

Die Entwicklung der Sterne beginnt in den Dunkelwolken entlang der Milchstraße. Doch warum entstehen gerade hier die Sterne? Wie lange dauert es, bis ein Stern leuchtet? Und warum sind junge Sterne oft von farbenprächtigen Nebeln umgeben? Der Vortrag entführt sie zu bekannten und unbekannten Geburtsstätten der Sterne, um dort der Sternentstehung auf den Grund zu gehen.




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Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte

(Für aktuelle Termine hier klicken)
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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------
Iris-Nebel, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 19. - 21.9.2020
Der September 2020 hatte mehrere Tage mit einem klaren Himmel und auch noch um Neumond, so dass der Mond nicht störte. Das gibt es selten in unseren Breiten. So hat Jörg Große-Kracht mehrere Nachtschichten eingelegt und mit seiner Ausrüstung 6 Stunden das Licht des Iris-Nebels gesammelt. Das Ergebnis kann sich mal wieder sehen lassen.

Zum vergrößerten BIld und den Aufnahmedaten geht's (-hier-).
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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------
NGC7000-Nordamerikanebel, Sept. 2020, Aufnahme: Jörg Große-Kracht
Im September 2020 hat Jörg Große-Kracht richtig viel Belichtungszeit in den Nordamerikanebel (NGC7000) investiert, um richtig viele Details dieses Gasnebels herauszuarbeiten. In insgesamt vier Nächten unter dem dunklen Himmel vor der NVO-Sternwarte hat er insgesamt 8,4 Stunden lang das Licht dieses schönen Objekts gesammelt.

Um zu den großen Aufnahmen und den Aufnahmedaten zu gelangen, bitte auf das Bild klicken oder (-hier-).

Übrigens! Es gibt auf unserer Homepage noch mehr Aufnahmen des Nordamerikanebels aus diesem Jahr. Hier die Links:
NGC7000_1 -- NGC7000_2 -- NGC7000_3


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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Feuerrad-Galaxie im Kampf mit dem Rauschen
(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2020)

Bereits im März 2019 hatte ich fast dreieinhalb Stunden Belichtungszeit in die Astroaufnahmen der Feuerrad-Galaxie (M101) investiert, weil die zweite Nachthälfte für den Bode-Nebel (M81) von meiner Balkonsternwarte westlich von Osnabrück stellungsbedingt ungünstig wurde. Eine zweite folgende Nacht, die zunächst als sternenklar prognostiziert wurde, erwies sich aber leider als unbrauchbar. So ergab sich in dem Jahr keine weitere Aufnahmemöglichkeit mehr für dieses zeitbedürftige Objekt. Aber ein Jahr später bot sich im März 2020 eine erneute Chance, die Gesamtbelichtungszeit zu vergrößern. Doch sollte sich das wirklich lohnen?

(-mehr-)
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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------
Aufnahmeort: Gülpe im Westhavelland, Carsten Debbe, 8.2020
Is WHAT? - Zelten und Astronomie in Gülpe vom 17. bis 23. Aug. 2020
Bericht von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp, 29. Aug. 2020

„Is WHAT?“ war seit Beginn der Corona-Pandemie keine Frage eines Osnabrückers nach dem Befinden seines Gegenübers. Es war die Frage nach dem sog.  Westhavelländer AstroTreffen 2020, abgekürzt WHAT 2020. Das ist leider ausgefallen - wegen Corona. Also kein Austausch vieler Hobbyastronomen aus ganz Deutschland im Westhavelland.

Einige von uns aus Osnabrück wollten aber trotzdem den dunklen Himmel von Gülpe erleben. Individuelles Zelten war schließlich möglich. Die Teilnehmerzahl unseres Osnabrücker Mini-WHATs - manche sagten auch Milli-WHAT - stieg von Montag 17.8. mit zwei bis Sonntag 23.8. auf acht TeilnehmerInnen, davon zwei in einer Ferienwohnung, die anderen sechs auf dem Zeltplatz. So kam es, dass wir eine Art Wagenburg in Gülpe errichtet haben - mit viel Abstand zueinander. Tatsächlich waren wir fast unter uns auf dem Platz. (-mehr-)
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Cirrus-Komplex, Aufnahme Jörg Große-Kracht, 20.8.2020
Am 20.August 2020 war Jörg Große-Kracht unter einem sternenklaren Himmel, nicht bei sich zuhause sondern in der Rhön. Das Ergebnis, der sog. Cirrusnebel, kann sich sehen lassen.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken oder hier.

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Perseidenjagd in Icker am 9., 10. und 12./13.8.2020

Bericht von Werner Wöhrmann, 16.8.2020

Um sicher einige Perseiden fotografisch einzufangen, begann ich schon am 09.08.2020 mehrere Aufnahmen zu machen. Meine Ausrüstung:
Canon 600D mit 32mm Objektiv auf mechanischer Nachführung,  30 Sek Belichtung, 800 ISO
Canon 5D auf einfachem Stativ, 15 Sek Belichtung, 1000 ISO

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Perseidenjagd am Deich am 12./13.8.2020
Bericht von Carsten Debbe, 15.8.2020

Martin Steinbeißer war am 12. bereits am Abend losgefahren. Ich kam dann einige Zeit später in der Nacht nach, nachdem ich mir die Wettervorhersage für Melle angesehen habe (Die war ernüchternd - nur Wolken). Unser Beobachtungsplatz war dann in Langwarden am Deich. Das ist gegenüber von Bremerhaven.

(-mehr-)


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Komet C/2020 F3 Neowise,13.7.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Aufnahmen der Astro AG Osnabrück
des Kometen C/2020 F3 NEOWISE im Juli 2020

zusammengestellt von Gerold Holtkamp

Der Komet Neowise wurde heller als erwartet. Auch wenn die Mitternachtsdämmerung in unseren Breiten keinen schwarzen Himmel zuließ, waren viele Mitglieder unserer Astro AG im Juli auf der Jagd nach diesem schnellen Boten aus dem Weltraum. Da es im Juli sehr lange hell ist, mussten die Jäger entweder lange wach bleiben oder sehr früh aufstehen. Das Wetter hatte zum Glück an mehreren Tagen mitgespielt, so dass sehr viele schöne Aufnahmen entstanden.

(-mehr-)

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Renovierung von Betonkranz und Grüngürtel der Sternwarte

Bericht von Gerold Holtkamp, 10.7.2020

Ist die Instandhaltung der Sternwarte schon eine Daueraufgabe, so ist es die Pflege des „Grüngürtels“ um unsere Sternwarte erst recht. Von beidem handelt dieser Bericht.

Das Sternwartengebäude besteht aus dem Betonbau und der Kuppel. Beides stellt den ersten Schutz für die empfindliche Optik und Elektronik des Teleskops gegen die Unbilden des Wetters dar. Die Kuppel ist beweglich und fährt auf Rollen gelagert auf einer Schiene, die ihrerseits wieder alle ca. 50 cm auf Schwellen aus Metall aufliegen. Diese Schwellen waren beim Bau der Sternwarte nach der Justierung der Schiene dünn abgedeckt worden. 

(-mehr-)
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Komet C/2020 F3 (NEOWISE) am 7.7.2020, Aufnahme Andreas Hänel
Kometenjagd am 7. Juli 2020
Zusammenstellung der Jagdszenen von Gerold Holtkamp, 10.7.2020

Der Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März 2020 durch das Weltraumteleskop WISE entdeckt. Nach Passieren seines sonnennächsten Bahnpunktes am 3. Juli 2020, ist er sogar mit bloßem Auge zunächst am Morgenhimmel und später ab dem ab 13. Juli 2020 dann am Abendhimmel zu sehen. Die größte Erdnähe wird er am 23. Juli 2020 mit 103 Millionen km erreichen.
So sind dann einige von uns am 7. Juli 2020 auf Kometenjagd gegangen.

(-mehr-)
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Leuchtende Nachtwolken an der Sternwarte


In den Sommermonaten Juni und Juli wird es in unseren Breiten nachts nicht vollständig dunkel, weil die Sonne nicht tief genug unter dem Horizont steht. Das ermöglicht aber das Auftreten sog. Leuchtender Nachtwolken (Abk. NLC von engl. noctilucent clouds). Diese Wolken befinden sich nicht in der Troposphäre, sondern weit darüber (ca. 80 km), weshalb sie auch noch mitten in der Nacht von der Sonne angestrahlt werden können.
Carsten Debbe hat am 30.6.2020 um 0:33 Uhr an der Sternwarte solche NLC gesichtet und aufnehmen können. Sie waren allerdings mit 30 Minuten nur recht kurzlebig.

Aufnahmedaten: Kamera Canon EOS 400D, ISO 400, f 5.6, 30 s
(-zum Vergrößern auf's Bild klicken oder hier-)
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Supernova SN 2020 nlb in M85


In der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 2020 hat Ulrich Landwehr die erst seit einigen Tagen bekannte Supernova 2020nlb in der Galaxie M85 in seiner Gartensternwarte in Osnabrück aufs Korn genommen und diese Aufnahme erstellt. Insgesamt wurden drei verwertbare Aufnahmen mit jeweils 180 s Belichtungszeit gestackt. Die Aufnahmen waren nicht einfach zu erstellen, da der Himmel im Juni nicht vollständig dunkel wird und M85 schon recht nah am Horizont steht.
Seine Ausrüstung war:
Teleskop: Meade SC 8" ACF  
Kamera: Canon EOS 1000d-180s-ISO800
(-zum Vergrößern aufs Bild klicken oder hier-)
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Wolf 359, Sonde New Horizons, NASA, 23.4.2020
Die unterschiedlichen Ansichten des Sterns Wolf359

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 21.6.2020

Am 19. Januar 2006 startete die Raumsonde New Horizons, um Pluto und später einen weiteren Kleinplaneten des Kuipergürtels, genannt Arrokoth, zu besuchen. New Horizons hat eine Geschwindigkeit, mit der sie unser Sonnensystem verlassen kann. Sie ist heute nach über 14 Jahren Flug bereits so weit von uns entfernt, dass ihre Funksignale über 6 Stunden benötigen, um uns zu erreichen. In dieser Entfernung stellt sich für New Horizons der Sternenhimmel bereits anders dar als für uns auf der Erde: Nahe Sterne verändern ihre Position gegenüber weiter entfernten.

Um dies auch für uns auf der Erde zu zeigen, hat die NASA New Horizons am 23. April 2020 auf den Stern Wolf 359 - 7,78 Lichtjahre entfernt - ausgerichtet und drei Aufnahmen erstellt. Wir von der Astro AG haben an unserer Sternwarte am 26. April 2020 ebenfalls eine Aufnahme von Wolf 359 erstellt. (-mehr-)
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Die Venus - sie kommt uns immer näher!

(Bericht von Thomas Hänel, 11.6.2020)

Dass man durch Corona abends an seine Wohnung gebunden war, hatte auch Vorteile: so konnte ich zum Beispiel halbwegs regelmäßig abends von meiner Terrasse aus Aufnahmen von der Venus machen über ca. einen Monat. Diese sind jeweils mit Maksutov-Teleskop (127mm/1900mm) und Guiding-Kamera (keine Farbkamera) entstanden. Bei der Bildbearbeitung kam die sogenannte Lucky-Imaging Technik zu tragen: dabei wird ein Video von einem Planeten gemacht, die Einzelbilder werden nach Qualität geordnet, die besten herausgepickt und dann kombiniert. Damit kann die Auswirkung der Erdatmosphäre auf das Bild reduziert werden.
(-mehr-)


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Dynamische Protuberanzen am 1. Juni 2020

(Bericht von Werner Wöhrmann, 4.6.2020)
 
Wie meistens, wenn die Sonne vom klaren Himmel scheint, öffne ich das Schiebedach meiner Sternwarte (s. a. Bericht vom 28.4.2020) und werfe einen Blick durch meine Teleskope auf unsere Sonne. Den Refraktor, ein APO 107/700, rüste ich mit einem Daystar Quark Sonnenfilter für die H-alpha Beobachtung aus. Vor das C11 Teleskop kommt ein Weißlichtfilter. Einen Sonnenflecken konnte ich nicht entdecken. Aber als ich durch den Refraktor schaute, war ich doch überrascht. Donnerwetter, dachte ich, da lohnt sich ein Foto. (-mehr-)
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Markarjansche Kette

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Juni 2020)

Im Bericht Eulennebel (M97) und M108 wurde von mir bereits erwähnt, dass sich Ende März 2020 westlich von Osnabrück eine ganze Woche sternenklarer Nächte ergab. Dieses astronomische Glück nennen wir Amateur-Astronomen auch „Astrokatastrophe“. Schließlich bedeutet es, fast eine Woche lang keinen oder kaum Schlaf zu finden. Es stand also genügend Aufnahmezeit für weitere Deep-Sky-Objekte zur Verfügung. Meine Wahl fiel auf die Markarjansche Kette.

(-mehr-)




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Astronomie mit dem Fernglas

Bericht von Werner Wöhrmann, 26.5.2020

Am 22 Mai 2020 begegnete der innerste Planet Merkur der Venus am Abendhimmel. Sichtbar mit dem bloßen Auge in der Dämmerung zwischen 22 und 23 Uhr. Venus einfach, da -4,2 mag hell. Merkur - 0,5 mag. Das ist in der Dämmerung nicht einfach. Ein weiteres Problem. Das Ganze findet dicht am Horizont statt. Gewöhnlich behindert eine Dunstschicht am Horizont die Sicht erheblich. In Coronazeiten ist die Luft wohl sauberer. Ein freier Blick nach Nord/West ist Voraussetzung. Mit dem Fernglas aber sicher zu sehen.
Ich wollte Merkur auf dem Weg zur Venus begleiten und begann mit der Beobachtung schon am 20. Mai.
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Ein Wal, ein Brecheisen und zwei Mäuse (C 32, NGC 4656, NGC 4676)

Bericht von Thomas Hänel, Frühjahr 19.5.2020

Als es langsam auf den Frühling zuging und das Wetter besser wurde, war es Zeit, Motive zum Fotografieren auszuwählen. Der Frühling ist unter den Astronomen bekannt als die Galaxien-Saison, da es in den Frühlingssternbildern Löwe, Haar der Berenike, Jagdhunde und vor allem der Jungfrau von Galaxien nur so wimmelt.

(-mehr-)


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Quasar QSO J0831+5245

Auf dieser Aufnahme ist - fast vom „Rand des sichtbaren Universums“ - der Quasar QSO J0831+5245 zu sehen. Thomas Grunge und Gerold Holtkamp haben ihn vor kurzem mit dem großen Teleskop der NVO Sternwarte aufgenommen. Allein schon seine Geschwindigkeit ist rekordverdächtig: 276000 km/s (lt. Simbad). Sein Licht war ca. 12,05 Milliarden (!) Lichtjahre unterwegs, bis es die Erde erreicht hat.

(-hier geht’s zum vergrößerten Bild-)

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Erste Langzeitaufnahmen mit der neuen Steuerung des Teleskops der Sternwarte
(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 5.5.2020)

An unserer Sternwarte war die bisherige seit 1991 eingesetzte elektronische Steuerung des Teleskops, die seinerzeit von Reinhard Schröder programmiert wurde, im November 2019 durch eine neue Steuerung ersetzt.  Diese sog. TeenAstro-Steuerung basiert auf einer Open-Source-Soft- und Hardware und wurde im Wesentlichen von Jörg Große-Kracht und Reinhard Schröder aufgebaut und eingerichtet. Außerdem wurden neue leistungsfähigere Schrittmotoren für den Antrieb der RA- und DEC-Achse eingebaut.

Mit der neuen Steuerung ist nun auch die automatische Feinregelung der Nachführung für die Astrofotografie möglich. Das ist eine wesentliche Neuerung gegenüber dem alten Stand. (-mehr-)
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Gartensternwarte, Aufnahme Werner Wöhrmann, 20.4.2020
Sonne im H-Alpha- und Weißlicht

(Bericht von Werner Wöhrmann, 28. April 2020)

Die Sonne ist in ihrem Aktivitätsminimum. Aber Protuberanzen (Gasausbrüche) sind fast immer zu sehen. Sie bilden sich in der Chromosphäre.  Im April 2020 hatten wir eine Schönwetterperiode.
Da wollte ich doch einige Fotos von Sonnenaktivitäten machen. Für die Aufnahmen im H-Alpha-Licht benutzte ich einen Refr. APO 107/700, einen Daystar Quark und eine Canon 5D, ISO 100, Belichtungszeiten 06“ bis 1“. Die Zeiten scheinen lang, aber mit Quark ist es so richtig.

(-mehr-)

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Eulennebel (M97) und M108

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, April 2020)

Nach vielen Monaten stellten sich Ende März 2020 endlich wieder einige aufeinander folgende sternenklare Nächte ein, sodass ich meine Balkonsternwarte westlich von Osnabrück aufbaute. Da jeder weiß, dass im Frühjahr für großflächige Emissions- und Reflexionsnebel, auf welche ich mich mit einer maximalen Brennweite von 1000mm spezialisiert habe, eher Saure-Gurken-Zeit besteht, sollte die Motivwahl unter den dafür zahlreichen sichtbaren Galaxien und planetarischen Nebeln auf eine Kombination scheinbar nahe gelegener Objekte fallen. Auf diese Weise würde das relativ große Bildfeld zumindest besser ausgefüllt werden. So kamen die Messier-Objekte M97, auch Eulennebel genannt, und M108, eine Spiralgalaxie, zur Auswahl.

(-mehr-)




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Supernova SN 2019ehk in M100, 11.5.2019, Aufnahme: Thomas Hänel
M100 mit und ohne Supernova

Letztes Jahr hatten einige von uns eine Supernova in M100 aufgenommen (-Bericht aus vom 2019-). Dieses Jahr, Anfang April 2020,konnte Thomas Hänel endlich eine Vergleichsaufnahme ohne die Supernova machen. Zum schnellen Vergleich sind die Aufnahmen als sog. Animated GIF zusammengefasst: Ein Übersichtsbild mit den Nachbargalaxien und ein Zoom auf den Kern mit nur um Faktor 2 verringerter Originalauflösung. Die neue Aufnahme besteht aus 22 Einzelbildern, ansonsten sind die Daten so, wie bei der Aufnahme im Vorjahr.

(-hier geht's zu den GIFs-)

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Venus bei Plejaden, 3.4.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Venus am Kopf der Plejaden

von Werner Wöhrmann, 5. April 2020

Am 03.04.2020 sollte die Venus als strahlender Abendstern den Sternhaufen Plejaden kreuzen. Einige Vorbereitungen wurden getroffen. Aber ein Blick in den Himmel sagte mir: Heute wird das nichts. Auf Wolkenlücken habe ich dann auch nicht gewartet.
Am Abend des nächsten Tages sah es besser aus.

(-mehr-)
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Mond, 4.4.2020, Aufnahme: Jörg Große-Kracht
Der Mond

von Jörg Große-Kracht, 5. April 2020

Seit mehreren Wochen schon ist fast nichts mehr, wie es war. Aber eben nur "fast". Die Himmelsobjekte ziehen nach wie vor unbeirrt ihre Bahnen. Das ist schon fast beruhigend.

Der Frühling hat gerade erst begonnen, aber er belohnt uns bereits zum zweiten Mal mit mehreren schönen klaren Nächten. Gestern war der Mond mit dabei.

(-mehr-)






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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------
ISS vor Mond, 29.3.2020, Martin Steinbeißer
Nacht der künstlichen Monde

Video-/Bildbeiträge von Carsten Debbe, Andreas Hänel, Martin Steinbeißer
Text von Gerold Holtkamp
30.3.2020

Es war sehr klar in der frühen Nacht am 29. März 2020. Der Saharastaub der vergangenen Nächte war vom Nordwind weggeblasen worden. Die natürlichen Himmelslichter standen klar und deutlich am Himmel: Venus, Mond, die Sterne im Orion, in den Zwillingen, im Löwen, und und und … . Wir wussten, dabei sollte es nicht bleiben. (-mehr-)
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Großer Orion-Nebel M42 und Umgebung, 22.3.2020, Jörg Große-Kracht
Astronomie auf der Balkonsternwarte

25.3.2020

Jörg Große-Kracht hatte einen guten Blick auf das Sternbild Orion, wenn auch mit störendem Stadtlicht. Dass da trotzdem was geht, hat er schon öfter bewiesen. So auch dieses Mal.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme und ihren Details-)


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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------
Rosettennebel NGC 2237, 24.3.2020, Werner Wöhrmann
Astronomie in der Isolation

24.3.2020

Werner Wöhrmann hat das gute Wetter der letzten Tage ausgenutzt und in seiner Gartensternwarte beobachtet.

(-Hier geht's zu den Ergebnissen-)

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Besuch von Grips und Co auf der Sternwarte, 7.2.2020, Martin Steinbeißer
Besuch von Grips & Co auf der Sternwarte am 7.2.2020
Bericht von Martin Steinbeißer, 27.2.2020

Nach einigen etwas längeren Telefonaten mit Silvia Wrubel von Grips und Co stand der Termin fest: Am 06. Dez. sollte der Besuch unserer Sternwarte stattfinden. Sogar ein Besuch vom Nikolaus war geplant. Und dann kam das, was keiner haben wollte. Petrus war uns nicht wohl gesonnen und schickte eine Wolke, die den ganzen Himmel bedeckte. Zum Glück hatten wir gleich einen Ausweichtermin geplant, den 27. Dez.  Es kam wie es kommen musste .... Wolken!  Also einen 3.ten Anlauf planen.

(-mehr-)

 

 

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Nordamerikanebel (NGC7000)

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Januar 2020

Über den WestHavelländer AstroTreff (WHAT), der für unsere Astronomische Arbeitsgemeinschaft des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück (NVO) immer einer der Höhepunkte des Jahres bedeutet, wurde bereits im September 2019 berichtet. Das Problem bei der Beobachtung von Deep Sky-Objekten auf Teleskoptreffen liegt darin, dass der potentielle Beobachtungszeitraum vorher festgelegt wird und man nicht weiß, ob das Wetter in den Nächten mitmacht.
So dachte ich mir, dieses Mal auf dem 9. WHAT kein allzu kompliziertes Objekt aufs Korn zu nehmen. D.h. es sollte während der astronomischen Dunkelheit durch den Meridian laufen, weit über dem Horizont stehen und für fotografische Verhältnisse relativ hell und groß sein. Meine Wahl fiel auf NGC 7000, den Nordamerikanebel.

(-mehr-)

 

 

 

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Plejaden, 1.1.2020, Aufnahme Thomas Grunge
Plejaden über der Sternwarte

Am Neujahrstag abends hat Thomas Grunge neben dem Sternbild Orion auch den offenen Sternhaufen Plejaden aufgenommen.

Daten:
16 Aufnahmen a. 30 Sekunden, Canon 5Da, 70mm f/4.0 Bearbeitung mit Astroart7 und Lightroom

(zum Vergrößern auf's Bild oder hier klicken)

 

 

 

 

 

 

 

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Starlinksatelliten am Osnabrück, 30.12.2019, Aufnahme Andreas Hänel
UFOs oder neue Lichtverschmutzung?

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 2. Januar 2020

In den letzten Tagen waren viele aufmerksame Himmelsbeobachter beunruhigt, als sie zahlreiche Lichtpunkte hintereinanderweg über den Himmel wandern sahen. Einige glaubten schon an UFOs, doch es ist der zweite Schub der Starlink-Satelliten, die um die Jahreswende für uns sichtbar waren. Rund 120 dieser Satelliten wurden bereits von Elon Musks (Tesla) Firma SpaceX gestartet.

(mehr-)


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Sternbild Orion, 1.1.2020, Aufnahme Thomas Grunge
Neujahrs-Orion 2020

Thomas Grunge war zusammen mit einigen anderen Astro-AG'lern am ersten Tag des neuen Jahres 2020 abends an der Sternwarte. Er hat das Sternbild Orion "ins Visier" genommen und diese detailreiche Aufnahme erstellt.
Daten:
16 Aufnahmen a. 30 Sekunden, Canon 5Da, 70mm f/4.0
bearbeitet mit Astroart7+Lightroom

(zum Vergrößern auf's Bild oder hier klicken)

 

 



 




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ISS Transit vor Mond, Aufnahme Martin Steinbeißer, November 2019
ISS Transit vor Mond

Bericht von Thomas Hänel, 29.11.2019

Kaum war der Merkurtransit vorbei, standen am nächsten Wochenende schon gleich mehrere in der Region beobachtbare Transite der ISS (International Space Station) vor dem Mond an. Diese sind zwar eigentlich gar nicht so selten, aber doch gilt es einige Hindernisse zu überwinden. Zunächst einmal muss man herausfinden, wann sie stattfinden.
(-mehr-)

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Zu den Alpha-Monocerotiden

Kurzer Reisebericht von Martin Steinbeißer, 23. November 2019

Erstaunt las ich beim letzten Stammtisch die Nachricht: 1000 Sternschnuppen der Alpha-Monocerotiden am 18. Nov. möglich!!!  Zu schön, um wahr zu sein!!! Aber wenn nur 100 zu sehen wären .... whouw! Das darf ich mir nicht entgehen lassen.  Je näher der Termin kam, desto schlechter wurde die Wolkenprognose! Also abwarten und hoffen.

Jetzt wird es Zeit, Montag, 0 Uhr, Wolkenprognose anschauen .... oh Mann, immer noch übel! Freier Himmel im Harz - und fast nur dort und im südlichen Bayern ein kleiner Bereich. Also Tee kochen, Thermoklamotten einpacken, Kameras checken, Stative dazu  und kurz vor 1 Uhr geht's los. (-mehr-) _____________________________________________________________________Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Martin Steinbeißer

Ein kurzer Reisebericht über unsere Exkursion zum Merkurtransit

Bericht von Martin Steinbeißer, 15.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Kunzemann

Wie wir es beim Stammtisch besprochen hatten, wollten Thomas Kunzemann, Andreas Hänel und ich am Montag, 11.11.2019, Richtung Sachsen fahren. Laut WarnWetter App des DWD sollten  wir dort  klaren Himmel und somit gute Bedingungen zum Beobachten vorfinden. Aber wie heißt es doch: Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt! Wir trafen uns auf einem Parkplatz nahe der BAB bei Bünde. (-mehr-)
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Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Thomas Grunge
Der Merkurtransit an der Sternwarte des NVO

Bericht von Carsten Debbe, 13.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Grunge


Am 11.11.2019 war von mir die Beobachtung des Merkur-Transit an der Sternwarte des NVO auf dem Oldendorfer Berg angesetzt. Nach längeren Überprüfungen verschiedener Wettervorhersagen, mit eventuellem Ortswechsel in Richtung Hameln, entschloss ich mich, die Beobachtung doch an der Sternwarte durchzuführen.

Gegen 12.30 begann ich, 3 Teleskope vorzubereiten. Je eine Kamera am 127mm-Refraktor, am C 8 und am 80mm-Refraktor bei 800mm Brennweite. Der 127/1800mm-Refraktor wurde mit einem Sonnenprisma bestückt. Das C 8 und der 80mm-Refraktor jeweils mit einer Sonnenfilter-Folie. Zudem konnte das Live-Bild vom 80er am Laptop beobachtet werden. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Werner Wöhrmann

Merkurtransit am Montag 11. November 2019

Bericht von Werner Wöhrmann, 12. November 2019
mit eigenen Bildern und von Wilhelm Witte und Gerold Holtkamp
 
Am Sonntag 10.11.19 Kaiserwetter. Also nochmal die gesamte Ausrüstung aufbauen, damit morgen auch alles passt. Zwei Montierungen mit jeweils zwei Refraktoren. Für Weißlicht und H-Alpha. Alles verstauen und auf ein Wetter wie heute hoffen.
Montag gegen 12 Uhr zum Kaufhaus in Nahne. Das Wetter spielt nicht mit. Na ja, es regnet nicht. Aber wir haben uns angesagt. In der örtlichen Presse und im Radio wurde auf unsere Aktion hingewiesen. Also aufbauen.
(-mehr-)
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Exoplanet mit eigener Öffnung

(Bericht von Thomas Grunge im Oktober 2019)

Die Zahl der entdeckten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems, sogenannte Exoplaneten, stieg in den letzten Jahren rasant an. Mit hohem technischen Aufwand, durch boden- und weltraumgestützte Instrumente, konnten bis jetzt (Oktober 2019) mindestens 4500 Planeten in fremden Sternsystemen nachgewiesen werden. Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Osnabrück haben bereits mehrfach öffentlich über die Satelliten und Sonden zur Exoplanetenjagd referiert.
Kann der Nachweis auch mit der eigenen Astroausrüstung gelingen?
Da ich bereits variable Sterne photometriert hatte und Erfahrungen in der Erstellung von Lichtkurven sammeln konnte,  entschied ich mich für die Transitmethode. Hierbei wird die Absenkung der Sternhelligkeit gemessen, wenn der Exoplanet aus Sicht der Erde vor einem Stern vorüberzieht. (-mehr-)
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