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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

        Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

NVO-Sternwarte, 17.7.2017, Aufnahme: Gerold Holtkamp

Letzte Änderung: 30.7.2021                                                                                     Wir sind auch auf Facebook vertreten.

WIEDER FÜHRUNGEN AN DER STERNWARTE AB 14. August!

Die Führungen mit Fernrohrbeobachtungen beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, frühestens aber ab 20:00 Uhr.
Wegen der weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Dazu gehört insbesondere die Begrenzung der Besucherzahl innerhalb der Sternwarte auf 8 Personen. Deshalb werden bei einer größeren Besucherzahl mehrere Führungen von jeweils ca. 1 Stunde Dauer durchgeführt.

Unser Hygienekonzept (-hier klicken-) kann eingesehen werden.
Tipp: Warme Kleidung ist sehr wichtig! Die Sternwarte ist nicht beheizt, weil das Flimmern der warmen aufsteigenden Luft die Beobachtung mit unserem großen Teleskop sehr erschweren würde.
Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.
 

WIEDER REGELMÄSSIGER STAMMTISCH!

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 19:30 Uhr im Restaurant "PontosPark“ in Osnabrück, Hauswörmannsweg 56. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

 

   
   

Hier geht's zu den Aktuellen Beiträgen

  

WHAT 2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp
10. Westhavelländer Astrotreff - Wir sind dabei!

Der 10. Westhavelländer Astrotreff findet vom 3. bis 5.9.2021 auf dem Sportplatz in Gülpe in Havelaue statt. Das gemeinsame Erleben des dunklen Sternenhimmels über dem Westhavelland steht im Vordergrund. Auch der Austausch mit vielen Astro-Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet lockt uns jedes Jahr dorthin. Wir hoffen, dass es nicht durch eine Verschärfung der Corona-Lage zu einer Absage kommt.

Das Programm für die interessierte Öffentlichkeit 4.9.

16:00 Uhr: Eröffnung des WHAT mit kurzer Ansprache
16:10 Uhr: 1. Vortrag: "Das AuBe-Projekt", von Sophia Dehn (NABU Westhavelland). Sophia Dehn wird über das Projekt AuBe-Artenschutz durch umweltfreundliche Beleuchtung berichten. Ein Projektstandort ist Gülpe im Sternenpark Westhavelland.
17:00 Uhr: 2. Vortrag: "Sterneninseln Spiekeroog und Pellworm im Dark-Sky Wattenmeer-Gebiet", von Dr. Andreas Hänel (VdS Darksky-Gruppe und IDA Deutschland). Dr. Andreas Hänel berichtet über die Historie und den aktuellen Stand der beiden Nordseeinseln auf ihrem Weg zu Sternen"park"inseln, den er aktiv begleitet.
18:00 Uhr: Pause für das Abendessen
19:30 Uhr: 3. Vortrag: "Faszination Polarlicht", von Thomas Becker (Sternenpark Westhavelland und zumnordlicht-Reisen). Thomas Becker zeigt und erklärt mit vielen Bildern das Phänomen des Polarlichtes, dass er in einem Dutzend Reisen auf die norwegischen Lofoten erleben durfte.
ab 20:30 Uhr: öffentliche Beobachtung

Künstlerische Darstellung eines Quasars, Quelle: NASA, ESA and J. Olmsted (STScI)
Freitag, 24. September 2021, 20:00 Uhr - Museum am Schölerberg

Quasare - Leuchtfeuer im All
Vortrag von Dr. Gerold Holtkamp

Der Name Quasar ist eine Abkürzung des englischen Begriffs „Quasi-stellar radio source“, auf Deutsch etwa „sternartige Radioquelle“. Quasare sind in vieler Hinsicht extrem. Sie sind extrem weit entfernt; damit sind sie auch extrem alt. Sie sind extrem hell, aber für die Energiemenge, die sie ausstoßen, sind sie auch extrem klein. Im Vortrag wird auf die Entdeckung der Quasare, die Wege zu ihrer Erforschung und die gegenwärtig favorisierten Erklärungsmodelle eingegangen. Der Eintritt ist frei.


Bundesweiter Astronomietag
Samstag, 16. Oktober 2021

Am Nachmittag von 13:00 bis 17:00 Uhr am Planetarium am Schölerberg
Am Abend ab 20:00 Uhr in und an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg bei Melle

Nach langer Corona-Pause stellen wir zusammen mit den Hobbyastronomen in ganz Deutschland an diesem Tag unsere Aktivitäten vor. An unseren beiden Standorten wird natürlich auch Beobachten möglich sein.
Am Planetarium schauen wir mit unseren transportablen Teleskopen auf die Sonne, mit den entsprechenden technischen Schutzmaßnahmen.
An unserer Sternwarte beobachten wir mit dem großen Teleskop, aber auch mit kleineren Geräten auf dem Vorplatz. Voraussetzung ist natürlich ein halbwegs klarer Himmel.



Freitag, 29. Oktober 2021, 20:00 Uhr - Museum am Schölerberg

Der Mond - unser stiller Begleiter
Vortrag von Albrecht Düntsch

Vor über fünfzig Jahren gingen die ersten Menschen auf dem Mond spazieren und betraten zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper. Damit erfüllten sie einen Menschheitstraum.
Was fasziniert uns daran? Der Mond ist das größte und hellste Objekt am Nachthimmel. Bei seiner gleichmäßigen Wanderung verändert er dabei ständig seine sichtbare Form.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein so großes Objekt die Erde umkreist? Welchen Einfluss hat die Existenz des Mondes auf unseren Planeten und auf uns Menschen? Wäre Leben ohne den Mond auf der Erde überhaupt entstanden? Was versteht man unter einem Osterparadoxon? Was ist der Grund, dass der Mond beim Aufgang größer erscheint als im Zenit? Weshalb strahlt der Mond so hell, obwohl er in Wahrheit eine dunkelgraue Oberfläche hat?
All diese und andere Fragen wird der Referent in seinem Vortrag beantworten. Der Eintritt ist frei.

Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Freitag, 26. November 2021, 20:00 Uhr -
Museum am Schölerberg

Was kann man alles auf der Sonne beobachten?
Vortrag von Dr. Thomas Kunzemann

Die Sonne ist der einzige Stern, der unser Dasein direkt beeinflusst. Dabei scheint die Sonne immer gleichförmig zu leuchten, aber auf ihrer Oberfläche spielen sich höchst energiereiche Vorgänge ab, die wir auch mit amateurastronomischer Ausrüstung beobachten können. Der Vortrag behandelt, neben Hinweisen auf Sicherheit für  die Augen und die Teleskope, die verschiedenen Techniken, um die Sonne und die Phänomene der ruhigen Sonnenatmosphäre, sowie die durch magnetische Wirkungen hervorgerufenen Störungen wie Sonnenflecken, Fackeln, Flares und Protuberanzen gefahrlos zu  beobachten. Der Eintritt ist frei.



Hier geht's zu den Aktuellen Terminen


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Marion Stallkamp hat diesen schönen Halo über Osnabrück am 30. Juli 2021 mit ihrem Handy  aufgenommen. „Ich war auf dem Parkplatzt vom E Center, niemand hat nach oben geblickt! Dabei war der Halo unübersehbar.“ So ist es wohl immer: Die Menschen sind mit ihren Alltagsdingen beschäftigt. Dabei müssten sie einfach nur mal acht geben, um etwas nicht Alltägliches zu sehen.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

NLC-Jagd in Ostercappeln

Sommerzeit ist NLC-Saison! NLC steht für Noctilucent Clouds. Sie entstehen durch Ansammlungen von Eiskristallen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause. Sie bilden sich in einer Höhe von ca. 85 km, also weit über der Troposphäre (bis 13 km), in der die normalen Wolken entstehen. Weil es im Sommer für astronomische Beobachtungen nicht richtig dunkel wird, ist die Jagd nach diesen besonderen Himmelsbildern für viele eine echte Alternative. So wurde auch Katrin Jeschke am 18.6.2021 vom Jagdfieber erfasst. Zusätzlich zum Himmelsbild sollte aber auch ein ansprechender irdischer Vordergrund dazu kommen.
(-Hier geht's zum O-Ton von Katrin Jeschke und zu den großen Aufnahmen.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Carsten Debbe hat ein sehr schönes Video durch unsere Sternwarte erstellt.

(-Hier geht's zum virtuellen Rundgang.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Sonnefinsternis 10.6.2021, Aufnahmen: Werner Wöhrmann
Partielle Sonnenfinsternis am 10.6.2021 - verteilt gemeinsam
Bericht von Gerold Holtkamp, 17. Juni 2021
(-nach einer Idee von Werner Wöhrmann-)

In diesem Jahr 2021 hatten wir Sonne satt von einem fast wolkenlosen Himmel! Der Mond sollte die Sonne in Osnabrück von 11:25 und 13:35 Uhr bedecken. Die maximale Bedeckung würde mit 15,8% um 12:28  Uhr erreicht.
Aber, der Schatten der Corona-Pandemie war noch so lang, dass wir uns nicht an eine öffentliche Beobachtung gewagt hatten. So musste jeder zwangsläufig mehr oder weniger alleine beobachten. Aber über WhatsApp wurde das Erlebnis geteilt! In Echtzeit!

(-Hier geht's zu allen Beobachtern.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Marion Stallkamp hat am 13. Juni 2021 diese Abendszene mit ihrer Kamera eingefangen: "Bei bestem  Wetter konnte ich die Begegnung von Mars mit dem jungen Mond beobachten. Am Lechtinger Mühlenberg hat man eine passable Rundumsicht, Bäume und Häuser sind weit genug entfernt, es gibt nur wenig Beleuchtung. Erst allmählich wurde Mars heller. Gut war das aschgraue Mondlicht zu erkennen. Ein empfehlenswerter Standort, in 10 min vom Osnabrücker Norden zu erreichen."

(Hier geht's zum vergrößerten Bild und als Zugabe einem Bild der Lechtinger Mühle als irdischer Hintergrund.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Die Nova V1405 CAS in der Cassiopeia
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 17. Mai 2021

Der eine oder andere wird sagen, dass es ja ganz nett sei, einen Stern zu verfolgen, der mal sehr lichtschwach war, dann hell wurde und danach wieder langsam verblasst, eine Nova also, aber verglichen mit anderen Astroaufnahmen sei das nun nicht besonders spektakulär…. Tatsächlich geht es bei den hier beschriebenen Beobachtungen tatsächlich weniger um Farben und Strukturen als vielmehr um Informationen, die man aus dem Verlauf der Lichtkurve ziehen kann. Bei der sehr großen Entfernung der meisten Sterne sind keine direkten Aufnahmen möglich. Man muss daher aus dem bei uns ankommenden Licht die Information herausholen. (-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Heißer Jupiter mit ungekühlter DSLR
- Messung der Lichtkurve des Exoplaneten Qatar-1 b -
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 27. April 2021

Eine moderne Spiegelreflexkamera ist ein leistungsfähiges Gerät. Ist die Lichtintensität gering, macht sich aber das sog. Rauschen störend bemerkbar. Wäre der Aufnahmechip der DSLR gekühlt, könnte man dieses Rauschen effektiv reduzieren. Deswegen sind speziell für die Astrofotografie entwickelte Kameras mit einer eigenen Kühlung des Aufnahmechips ausgestattet. Meine Ausrüstung besteht (bis jetzt) aber leider nur aus DSLR-Kameras. Die leistungsfähigste davon ist die Canon 6D. Damit wollte ich mich an eine schwierige Aufgabe heranwagen: Nachweis eines Exoplaneten. (-mehr-)


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ISS Solartransit

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26. April 2021

Im ISS Transit Finder, einer App die berechnet von wo aus und wann man Transite der ISS (International Space Station) über die Sonne oder den Mond beobachten kann, habe ich vor einiger Zeit ein vielversprechendes Ereignis gefunden. Am 23.April um 11h27 Uhr sollte die ISS die Sonne überqueren. Die Zentrallinie des Transits verlief durch die Ortschaft Hüde am Dümmersee. Da der Transit gegen Mittag stattfinden sollte, war die ISS zu der Zeit auf dem Punkt ihrer Bahn, der dem Beobachtungspunkt am nächsten, nämlich nur 598,17 km, entfernt lag. Daraus resultierte ein Winkeldurchmesser von 46,19 Bogensekunden.
(-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Granatstern und IC1396
Die nächtliche Ausgangssperre wegen Corona war am 12.4.2021 zwar aufgehoben, aber der DWD hatte einen mehr oder weniger bewölkten Himmel vorausgesagt. Ein später Check des Himmels gegen 22 Uhr brachte eine Überraschung: Es war klar! Wie lange war aber fraglich. Da gab es für Gerold Holtkamp nur eins: Aufbau des „kleinen Bestecks“ im Garten, Einnorden und Ausrichten auf des beiden Objekte im Sternbild Kepheus. Der Granatstern (heißt so wegen seiner intensiven Farbe) ist ca 2800 und die Wasserstoffwolke IC1396 (150 Lichtjahre Durchmesser) ca. 2400 Lichtjahre entfernt.
(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und zu den technischen Daten.-)


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Der goldene Henkel erscheint

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26.3.2021
 
Am 23. März riss gegen 21h30 Uhr die Bewölkung überraschend auf und der zu 72% beleuchtete Mond zeigte sich. Da vom hellen Mondlicht alle anderen Himmelsobjekte überstrahlt wurden, entschloss ich mich, mit meiner neuen Planetenkamera QHY5III462 ein Mosaikbild des Mondes aufzunehmen....   ....Während der Arbeit am Teleskop fiel mir auf, dass die aufgehende Sonne schon die Spitzen der höchsten Gipfel des Juragebirges (Montes Jura) am Westrand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) beleuchtete. Da es erst 22h00 Uhr war, beschloss ich mir das Schauspiel näher anzusehen.

(-mehr-)


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ISS-Transit im Moor

Bericht von Werner Wöhrmann, 25.3.2021
mit Aufnahmen von Thomas Kunzemann und Werner Wöhrmann
 
Im Programm "International Space Station Transit Finder" wurde für Mittwoch 24.03.2021 um 19:36:22 Uhr ein Transit der ISS (International Space Station) vor dem Mond am Südrand des Dümmer vorhergesagt. Thomas Kunzemann und ich wollten das beobachten und auf Film - heute natürlich digital - bannen. 

(-mehr-)

         


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Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Eine riesige Protuberanz  

Beobachtet von Dr. Thomas Kunzmann am 17. März 2021

Gegen 13:30 Uhr öffnete sich unerwartet eine Wolkenlücke und gab den Blick auf die Sonne frei. Im Weißlicht zeigte sich nur ein kleiner Fleck der Waldmeier-Klasse A aus der Aktiven Region AR 2810 im nordöstlichen Quadranten der Sonnenscheibe. Der Fleck wurde von einem Fackelgebiet begleitet. Ansonsten gab es so nichts weiter zu sehen. Ganz anders war der Anblick im Licht des Wasserstoffs, also in H-Alpha, bei der Wellenlänge von 656 Nanometern.

(-mehr-)

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Orionnebel M42, 3.3.2021, Jörg Große-Kracht
Astronomie macht Spaß, sogar bei 70% beleuchtetem Mond. So dachte sich offensichtlich Jörg Große-Kracht am 3. März 2021. Die „Himmellaterne“ stört bekanntlich mächtig, wenn schon so viel von ihr beleuchtet ist. Jörg hat sich trotzdem nicht abschrecken lassen. Der Lohn für seine Unerschrockenheit ist ein detailreiches Bild vom Orionnebel M42.

(-zum vergrößerten Bild und den technischen Daten geht es hier-)

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Das Weltraumspektakel im Höhlen-Nebel Sh2-155

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, März 2021

Da sich Anfang Herbst 2020 aufgrund außergewöhnlich guten Astronomiewetters neben den Untersuchungen des Gamma-Cygni-Komplexes (siehe gleichnamiger Bericht) noch weitere Belichtungszeiten anboten, warf ich mein astrofotografisches Auge auf ein nicht ganz so häufig beobachtetes Objekt in der nördlich benachbarten Konstellation Cepheus: Den Höhlennebel Sh2-155. Was für ein Weltraumspektakel!

(-mehr-)

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Rosetten-Nebel NGC2244, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 2.3.2021
Für den Abend und die Nacht des 3.2.2021 war ein klarer Himmel vorausgesagt. Sonnenuntergang war kurz nach 18 Uhr, völlige Dunkelheit ab 20 Uhr. Allerdings sollte der Mond gegen 22:30 Uhr aufgehen.
Die Chance hat Jörg Große-Kracht ergriffen und sich und sein Teleskop auf dem Vorplatz der Sternwarte rechtzeitig aufgebaut, d.h. heißt Ankunft bei Sonnenuntergang. Bis alles läuft, justiert und auf’s Beobachtungsobjekt ausgerichtet ist, kann schon mal einige Zeit vergehen.
Als Beobachtungsobjekt war der Rosettennebel NGC2244 im Sternbild Einhorn vorgesehen, mit Blickrichtung nach Süden. Die Sternwarte im Rücken war ein guter Schutz vor dem leichten Nordostwind.

(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Der Mond war schon aufgegangen nachts um 22:30 Uhr am 2.3.2021, stand aber noch tief am Horizont. Mit 83% beleuchteter Scheibe würde er bald zu einer ziemlich hellen „Laterne“ werden. Aber Gerold Holtkamp hat sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem das große Teleskop der Sternwarte auf den sog. Zwillingsquasar QSO 0957+561AB gerichtet. Es handelt sich dabei um zwei durch eine sog. Gravitationslinse erzeugte Bilder desselben 9 Milliarden Lichtjahre entfernten Quasars (-mehr Infos hier-). Bei einer Helligkeit von gerade einmal 16,7 bzw. 16,5 mag der beiden Komponenten und einem Abstand von ca. 6‘‘ist das große Teleskop mit 60 cm Spiegeldurchmesser die richtige Wahl. Das Beobachtungsobjekt stand hoch - fast im Zenit -, so dass sich Teleskop und Kuppelspalt ziemlich „verrenken“ mussten. Die optische Trennung der beiden Komponenten ist gelungen. Wenn sich diese Komponenten trennen lassen, dann müsste vielleicht auch das sog. Einsteinkreuz mit 1,6‘‘x1,6‘‘ zu trennen sein. Eine schöne Herausforderung …. Vielleicht demnächst mehr ….
(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Orionnebel M42, 26.2.2021, Carsten Debbe
Am 26.2.2021 wollte Carsten Debbe angekündigte größere Wolkenlücken nutzen und testen, wie genau seine Montierung nachführt, wenn sie mit der Software SharpCap eingenordet worden ist. Weiter sollte diese „Trockenübung“ in der Praxis die allgemeine Tauglichkeit dieser speziellen Zusammenstellung seiner Ausrüstung zeigen.
Sein Beobachtungsobjekt war der Orionnebel M42. Da das Wetter immer wieder Wolken durchziehen ließ, kamen am Ende „nur“ 25 Minuten Gesamtbelichtung heraus. Aber an diesem Abend war es nicht das Ziel, maximale Belichtungszeit zu sammeln, zumal der Mond einen Tag vor Vollmond stand und somit schon sehr störte. In Anbetracht dessen ist das Ergebnis gar nicht mal so schlecht ausgefallen. „Nach dieser ersten Übersicht kann ich sagen, dass ich zufrieden bin.“ so Carstens Resümee. (-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Lichtkurve Exoplanet HAT-P-54b, 13.2.2021, Thomas Grunge
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Dissen. Thomas Grunge hat in seinem Garten kein Bild sondern eine Lichtkurve des Exoplaneten HAT-P-54b aufgenommen. Dieser Planet kreist nicht um unsere Sonne, sondern um den Stern HAT-P-54, dessen Licht 443 Jahre bis zu uns unterwegs war. Diesen Planeten kann man nicht mehr direkt sehen, sondern nur nachweisen, wenn er vor dem Stern vorbei zieht und dabei das Licht des Sterns etwas verdunkelt. Details zur Methode findet man im Bericht vom Oktober 2019.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)





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IC 434 mit Pferdekopfnebel, 13.2.2021, Thomas Kunzemann
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Preußisch-Oldendorf. Das hat Thomas Kunzemann in seinen Garten gelockt, wo er seine Ausrüstung aufgebaut und den Emissionsnebel IC 434 mit dem sog Pferdekopfnebel anvisiert hat. Die ruhige Luft hat ein detailreiches Foto ermöglicht. Die Luft war eisig. Die daraus folgenden kalten Finger waren schnell wieder vergessen.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)



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Herznebel NGC 896, 12.2.2021, Gerold Holtkamp
Es war eine kalte klare Nacht am 12. Februar 2021 in Osnabrück. Der Schnee lag hoch und die Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg war sehr schlecht zu erreichen. Gerold Holtkamp ist in seinem Garten geblieben und hat mit seiner astromodifizierten Kamera Canon 500DA und einem 300mm Teleobjektiv den Herznebel NGC 896 aufgenommen.
Die zeitliche Nähe zum Valentinstag war rein zufällig, ist das Licht der leuchtenden Wasserstoff Wolke doch vor 7500 Jahren gestartet. Zu der Zeit hat sicher noch keiner an diesen Tag gedacht.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Die eigene Gartensternwarte

Bericht von Jens Meyjohann, 8. Februar 2021

Die Beobachtung des Himmels ist ein tolles Hobby. Es gibt so viel zu entdecken. Nach einiger Zeit des visuellen Beobachtens wollte ich das Gesehene gerne fotografieren. Es braucht allerdings jede Menge an Equipment und viel Zeit, die Objekte zu fotografieren. Die Ausrüstung abends im Feld aufzubauen, nach dem Fotografieren wieder einzupacken und müde nach Hause zu fahren, empfand ich auf Dauer als lästig.
Immer mehr kam der Wunsch nach einer eigenen Sternwarte, um möglichst lange belichten zu können. Inspiriert von Berichten aus Fachbüchern und Besichtigungen mehrerer privater Sternwarten bekannter Astrokollegen begann ich eine eigene Sternwarte zu planen.
(-mehr-)


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Orion-Pferdekopf-Flammennebel, 12.1.2021, Katrin Jeschke
Pferdekopf- und der Flammennebel im Orion

Am 12. Januar 2021 sollte es tatsächlich einmal halbwegs klar sein, nach Wochen bedeckten Himmels. Diese Chance hat Katrin Jeschke genutzt und ist zur Sternwarte gefahren.
Wegen des Windes wollte sie zunächst ihre Fotoausrüstung gar nicht aufbauen, aber dann dachte sie, wer nicht wagt .... Und so sind trotz vieler verwackelter Aufnahmen immerhin 40 Minuten Belichtungszeit zusammengekommen.
Und das Schöne bei solchen Motiven ist ja, dass sie nicht weglaufen und man, wenn das Wetter wieder passt, einfach weiter Photonen sammeln kann. Also ist geduldiges Warten angesagt. Bericht folgt. :)

(-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den Technikdaten-)


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Den Schleier im Orionnebel lüften

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 16.Januar 2021

Am 12. Januar 2021 sollte es - anders als in vergangenen Monaten - ausnahmsweise einmal halbwegs klar werde. Die Chance wollten Gerold Holtkamp und ich nicht ungenutzt lassen. Fast bis Mitternacht blieb der Himmel dann auch ohne Wolken.
Der Orionnebel Messier 42 ist immer wieder ein beliebtes astronomisches Fotoobjekt, eine gigantische Gas- und Staubwolke, in der neue Sterne entstehen. Viele der jungen Sterne sind noch in den Wolken verborgen und nur die Infrarotstrahlung vermag sie zu durchdringen.
(-mehr-)


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Mond am 25.12.2020, Aufnahme: Thomas Grunge

Kleiner Mondspaziergang

In der Südregion des Mondes um den Krater Tycho herum
Bericht von Thomas Grunge, 26. Dezember 2020


Wie an fast jedem Jahresende machen uns die Wolken zu schaffen. Es gilt, jede Gelegenheit zu nutzen. Am 25.12.2020 ergab sich eine kurze Wolkenlücke. Der zunehmende Mond, Mondalter ca. 10.5 Tage, stand günstig am Himmel, und deshalb nutzte ich die Situation, um den Mond aufzunehmen. Es zogen gelegentlich Wolkenfetzen durch, zwischen denen ich ein Mondvideo von 1000 Bildern aufnehmen konnte.
Bei genauer Betrachtung des fertigen Bildes vielen mir viele geologische Strukturen auf der Mondoberfläche auf, die ich kurz vorstellen möchte. (-mehr-)


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Quasar J0209+0517

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 18. Dezember 2020

Um die Mitte der 1990er Jahre war an unserer Sternwarte der Quasar QSO S5 0014+81 das am weitesten entfernte Objekt, das bis dahin dort aufgenommen worden war. Immerhin ist er knapp 12 Milliarden Jahre entfernt, ein Objekt am "Rande" des Weltalls, wie es seinerzeit beschrieben wurde. Motivation genug, es selbst auch zu versuchen. Am 18.12.2020 wurde ein neuer Versuch gestartet werden. Diesmal sollte das Objekt, der Quasar J0209+0517 noch weiter entfernt sein. Leider sind solche Objekte dann auch meist lichtschwächer. Es würde also nicht einfach werden.

(-mehr-)








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Die große Sonnenfleckengruppe im November 2020
Die Sonnenaufnahmen stammen von Andreas Hänel, Thomas Hänel, Thomas Kunzemann, Werner Wöhrmann und Wilhelm Witte.
Sie wurden von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp zusammengestellt. 3.12.2020

Nach zwei langen Jahren im Aktivitätsminimum der Sonne mit nur sehr wenigen Flecken auf der Sonne geht es jetzt wieder richtig los. Seit Tagen ist die Fleckengruppe AR2786 auf der Sonne zu beobachten. Der Hauptfleck ist sehr groß, so dass es einigen Astrofreunden sogar gelungen ist, sie mit bloßem Auge, versehen mit einer Sonnenfinsternisbrille, zu sehen. Die Erde würde viele Male hineinpassen.
(-mehr-)


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Der Gamma-Cygni-Komplex
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, November 2020

Einer der interessantesten Himmelsbereiche, den ich in den letzten drei Jahren mehrmals astrofotografisch betrachtet habe, ist die Region um den hellen Stern Sadr. Dieser Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Brust“. Somit liegt er im Herzen des Sternbildes Schwan (lat. Cygnus). Die in der Milchstraßenebene befindliche Sadr-Region weist einen reichen Komplex aus Staubwolken und leuchtenden Nebeln auf. Ich werde dieses bis zum Mondsichel-Nebel reichende Gebiet im Folgenden als Gamma-Cygni-Komplex bezeichnen. Es beherbergt eine Reihe von bemerkenswerten Deep-Sky-Objekten. Begeben wir uns auf Objektsuche.

(-mehr-)


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M33 wird auch Triangulum Galaxie oder Dreiecksnebel genannt. In den klaren Nächten am 7. und 8. November 2020 hat Jörg Große-Kracht ihn an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg ins Visier genommen, allerdings mit seinem eigenen Gerät. Der Dreiecksnebel ist eins der schönsten Objekte,die auf unserer Nordhalbkugel zu beobachten ist.

(Zum vergrößerten Bild und zu den Aufnahmedaten geht es hier.)


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Positionsbestimmung von Sonnenflecken mit dem Programm SunMap
Bericht von Wilhelm Witte, 12. November 2020

Da an meinem Wohnort im Winter die Sonne gerade mal auf dem First des Nachbarreihenhauses entlang schrammt und immer wieder von einem Schornstein oder Baum verdeckt wird, komme ich nur schwer zu brauchbaren Sonnenfotos zur Berechnung der Sonnenflecken in „Sun Map“, einem Programm* zur Positionsbestimmung von Sonnenflecken. Wie schön ist es da, einen freundlichen Astrokameraden zu haben, der aushelfen kann. Für die Berechnung schickte mir Werner Wöhrmann einige Fotos von der Sonnenfleckgruppe (NOAA Nr.12781) vom 7. und 8.11.2020 (s. a. Bericht von Werner). Also machte ich mich an die Arbeit. (-mehr-)


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Sonne imH-Alpha-Licht, 7.11.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Sonnenflecken im Weiß- und H-Alpha-Licht
Bericht von Werner Wöhrmann, 10. November 2020

Nach endlos langer Zeit entwickelte sich Anfang November 2020 wieder eine größere Sonnenfleckengruppe. Das eigentliche Fleckenminimum war seit dem Frühjahr vorbei. Erst am 07.11.20 hatte ich die Möglichkeit zur Beobachtung. Gegen Mittag, wegen des hohen  Sonnenstandes, rollte ich das Dach meiner Sternwarte zur Seite und bereitete meinen Refraktor APO 107/700 für die Weißlichtbeobachtung vor.  (-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Nachts am 13. Oktober 2020 in der Nähe von Stumpertenrod - das liegt ca. 40 km östlich von Gießen - hat Thomas Grunge  IC1396 aufgenommen. IC 1396 ist ein offener Sternhaufen eingebettet in einen Emissionsnebel.

(-zum vollständigen vergrößerten Bild und den Aufnahmedaten geht’s hier)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


ISS Transit vor der Sonne am 13.10.2020
Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 22. Okt0ber 2020

Anfang Oktober entdeckte ich auf der Website ISS TRANSIT FINDER eine Vorhersage für einen Transit der ISS (International Space Station) vor der Sonne am 13. Oktober. Die Zentrallinie sollte ganz in der Nähe von Werners Sternwarte verlaufen. Nachdem ich Werner darüber informiert hatte, lud er mich spontan ein, den Transit bei ihm zu beobachten.
Da ich ein Video machen wollte nahm ich meine Ausrüstung mit und baute sie neben der Sternwarte auf. Werner hatte es einfacher; er brauchte nur das Dach aufzumachen.
(-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Plejaden, Sept. 2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Schnappschüsse?
Bericht von Werner Wöhrmann, 24.9.2020

Wie man hört, sind Astroaufnahmen, welche unter 3 Std. belichtet sind, Schnappschüsse. Anders als bei unseren fast professionell arbeitenden Astrofreunden sind es bei mir bescheidene viel zu kurz belichtete Fotos. Aber es kommt ja auf den Spaß bei der Sache an.

In den vergangenen Tagen bot es sich wegen des klaren nächtlichen Himmels an, einige Zeit in meiner Gartensternwarte zu verbringen.

(-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Iris-Nebel, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 19. - 21.9.2020
Der September 2020 hatte mehrere Tage mit einem klaren Himmel und auch noch um Neumond, so dass der Mond nicht störte. Das gibt es selten in unseren Breiten. So hat Jörg Große-Kracht mehrere Nachtschichten eingelegt und mit seiner Ausrüstung 6 Stunden das Licht des Iris-Nebels gesammelt. Das Ergebnis kann sich mal wieder sehen lassen.

Zum vergrößerten BIld und den Aufnahmedaten geht's (-hier-).


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NGC7000-Nordamerikanebel, Sept. 2020, Aufnahme: Jörg Große-Kracht
Im September 2020 hat Jörg Große-Kracht richtig viel Belichtungszeit in den Nordamerikanebel (NGC7000) investiert, um richtig viele Details dieses Gasnebels herauszuarbeiten. In insgesamt vier Nächten unter dem dunklen Himmel vor der NVO-Sternwarte hat er insgesamt 8,4 Stunden lang das Licht dieses schönen Objekts gesammelt.

Um zu den großen Aufnahmen und den Aufnahmedaten zu gelangen, bitte auf das Bild klicken oder (-hier-).

Übrigens! Es gibt auf unserer Homepage noch mehr Aufnahmen des Nordamerikanebels aus diesem Jahr. Hier die Links:
NGC7000_1 -- NGC7000_2 -- NGC7000_3


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Feuerrad-Galaxie im Kampf mit dem Rauschen
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2020

Bereits im März 2019 hatte ich fast dreieinhalb Stunden Belichtungszeit in die Astroaufnahmen der Feuerrad-Galaxie (M101) investiert, weil die zweite Nachthälfte für den Bode-Nebel (M81) von meiner Balkonsternwarte westlich von Osnabrück stellungsbedingt ungünstig wurde. Eine zweite folgende Nacht, die zunächst als sternenklar prognostiziert wurde, erwies sich aber leider als unbrauchbar. So ergab sich in dem Jahr keine weitere Aufnahmemöglichkeit mehr für dieses zeitbedürftige Objekt. Aber ein Jahr später bot sich im März 2020 eine erneute Chance, die Gesamtbelichtungszeit zu vergrößern. Doch sollte sich das wirklich lohnen?

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Aufnahmeort: Gülpe im Westhavelland, Carsten Debbe, 8.2020
Is WHAT? - Zelten und Astronomie in Gülpe vom 17. bis 23. Aug. 2020
Bericht von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp, 29. Aug. 2020

„Is WHAT?“ war seit Beginn der Corona-Pandemie keine Frage eines Osnabrückers nach dem Befinden seines Gegenübers. Es war die Frage nach dem sog.  Westhavelländer AstroTreffen 2020, abgekürzt WHAT 2020. Das ist leider ausgefallen - wegen Corona. Also kein Austausch vieler Hobbyastronomen aus ganz Deutschland im Westhavelland.

Einige von uns aus Osnabrück wollten aber trotzdem den dunklen Himmel von Gülpe erleben. Individuelles Zelten war schließlich möglich. Die Teilnehmerzahl unseres Osnabrücker Mini-WHATs - manche sagten auch Milli-WHAT - stieg von Montag 17.8. mit zwei bis Sonntag 23.8. auf acht TeilnehmerInnen, davon zwei in einer Ferienwohnung, die anderen sechs auf dem Zeltplatz. So kam es, dass wir eine Art Wagenburg in Gülpe errichtet haben - mit viel Abstand zueinander. Tatsächlich waren wir fast unter uns auf dem Platz. (-mehr-)


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Cirrus-Komplex, Aufnahme Jörg Große-Kracht, 20.8.2020
Am 20.August 2020 war Jörg Große-Kracht unter einem sternenklaren Himmel, nicht bei sich zuhause sondern in der Rhön. Das Ergebnis, der sog. Cirrusnebel, kann sich sehen lassen.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken oder hier.



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Perseidenjagd in Icker am 9., 10. und 12./13.8.2020

Bericht von Werner Wöhrmann, 16.8.2020

Um sicher einige Perseiden fotografisch einzufangen, begann ich schon am 09.08.2020 mehrere Aufnahmen zu machen. Meine Ausrüstung:
Canon 600D mit 32mm Objektiv auf mechanischer Nachführung,  30 Sek Belichtung, 800 ISO
Canon 5D auf einfachem Stativ, 15 Sek Belichtung, 1000 ISO

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Perseidenjagd am Deich am 12./13.8.2020
Bericht von Carsten Debbe, 15.8.2020

Martin Steinbeißer war am 12. bereits am Abend losgefahren. Ich kam dann einige Zeit später in der Nacht nach, nachdem ich mir die Wettervorhersage für Melle angesehen habe (Die war ernüchternd - nur Wolken). Unser Beobachtungsplatz war dann in Langwarden am Deich. Das ist gegenüber von Bremerhaven.

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Komet C/2020 F3 Neowise,13.7.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Aufnahmen der Astro AG Osnabrück
des Kometen C/2020 F3 NEOWISE im Juli 2020

zusammengestellt von Gerold Holtkamp

Der Komet Neowise wurde heller als erwartet. Auch wenn die Mitternachtsdämmerung in unseren Breiten keinen schwarzen Himmel zuließ, waren viele Mitglieder unserer Astro AG im Juli auf der Jagd nach diesem schnellen Boten aus dem Weltraum. Da es im Juli sehr lange hell ist, mussten die Jäger entweder lange wach bleiben oder sehr früh aufstehen. Das Wetter hatte zum Glück an mehreren Tagen mitgespielt, so dass sehr viele schöne Aufnahmen entstanden.

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