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Stand: 20.06.2019 20:07
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrückto english version

Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte, 8.6.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

(Aktuelle Termine hier)
          (Aktuelle Berichte hier)           (Himmelsobjekte, wie wir sie fotografieren, hier)

Unsere Sternwarte bei Melle auf dem Oldendorfer Berg ist unser zentraler Ort, um den Weltraum zu erleben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Jeden Samstag nach Einbruch der Dunkelheit (im Winter ab 20:00 Uhr) ist die Sternwarte bis ca. 24:00 Uhr geöffnet, um mit unseren Besuchern den Sternenhimmel zu erkunden.  Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel. 

Im Juni und Juli ist es wegen der Mitternachtsdämmerung zu hell für Beobachtungen. Deswegen finden in diesen beiden Monaten keine Führugen statt.

Ab August beginnen wir wieder mit den regelmäßigen Führungen am Samstag. Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 20 Uhr im "Landhaus Stumpe" in Bissendorf. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu thematisch ausgerichteten Veranstaltungen  jeweils am letzten Freitag des Monats (außer in den Schulferien) ab 20:00 Uhr im Museum am Schölerberg. 

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Sie können auch mit uns Kontakt aufnehmen, um z.B. eine private Führung an der Sternwarte zu reservieren, oder sich mit uns über Facebook verbinden. Informationen bei: Dr. Andreas Hänel, Tel. 0541-3237026, email: ahaenel(at)uos.de.

Letzte Änderung: 19.06.2019
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Aktuelle Termine - Aktuelle Termine - Aktuelle Termine

(Für aktuelle Berichte hier klicken)

____________________________________________________________________Sommergrillen an der Sternwarte, 24.6.2017, Foto Martin Steinbeißer

Samstag, 29. Juni 2019, ab 19:00 Uhr

Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg

Unser Sommergrillen (Astro-AG intern)

 

 

 

____________________________________________________________________Apollo11, Aldrin an der Landefähre, Quelle: NASA 1969

50 Jahre Mondlandung - Sonderführungen an unserer Sternwarte

Samstag, 13. Juli 2019, 22:00 Uhr
Freitag, 19. Juli 2019, 22:30 Uhr
(Die unterschiedlichen sowie späten Anfangszeiten sind bedingt durch die Sonnenunter- bzw. Mondaufgangszeiten)

Am 20. Juli 1969 im Meer der Ruhe, dem Mare Tranquilitatis, betrat zum ersten Mal ein Mensch die Oberfläche des Mondes. Danach gab es noch mehrere weitere erfolgreiche Mondlandungen amerikanischer Astronauten. Da alle Landegebiete auf der erdzugewandten Seite des Mondes liegen, kann man sie sich - mit entsprechender Ausrüstung - anschauen.

Im 50. Jahr dieses „großen Schritts für die Menschheit“ wollen auch wir den Mond beobachten. Gutes Wetter vorausgesetzt beobachten wir mit unserem großen Teleskop den Mond und „besuchen“ die verschiedenen Landegebiete der Astronauten.

to english version

 

www.onthemoonagain.org
Wir sind Teil der weltweiten Aktivitäten zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung. (-mehr-)

 

 

 

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Mondfinsternis 21.1.2019, Aufnahme: Ralf Gysbers
Dienstag, 16. Juli 2019, 21:30 bis ca. 1:00 Uhr

NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg

Partielle Mondfinsternis

Die letzte Mondfinsternis ist noch gar nicht so lange her, da können wir schon wieder eine beobachten. Dieses Mal ist es zwar nur eine partielle Mondfinsternis, dafür werden die Beobachtungsbedingungen aber deutlich besser sein als bei der letzten (morgens um 4:00 und bitterkalt). Voraussetzung ist natürlich ein halbwegs klarer Himmel.

Die Dauer der Mondfinsternis wird uns auch Zeit lassen, wie auch bei unseren Sonderführungen zum 50-jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung, einen Blick durch unser Teleskop auf die verschiedenen Landegebiete der Apollo-Astronauten zu werfen.

 

 

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Freitag, 30. August bis Sonntag, 1. September 2019

WHAT - 9. WestHavelländer AstroTreff in Gülpe

Wir sind - wie schon in den vergangenen Jahren - wieder dabei. Mehr Infos beim Stammtisch oder -hier-

Wer wissen möchte, was wir Osnabrücker auf dem WHAT in den vergangenen Jahren so erlebt haben, kann sich - dank Burkhard Lührmann - informieren (bitte auf's jeweilige WHAT klicken):

WHAT 2018
WHAT 2017
WHAT 2016

 

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Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte

(Für aktuelle Termine hier klicken)

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Neulich auf der Sonne

(Bericht von Wilhelm Witte, 15. Juni 2019   
Text und Berechnungen: Wilhelm Witte, Fotos: Werner Wöhrmann)

Ein Sonnenfleck im Minimum des 24. Zyklus der Sonne über 8 Tage beobachten und  fotografieren zu können hat schon etwas mit Glück zu tun, aber auch mit Fleiß und Mühe. Das alles hatte unser Astrokamerad Werner Wöhrmann. Mit seinem 100/1500 Refraktor, benötigte Filter (Nie ohne Filter die Sonne beobachten!) und seiner Kamera Canon 600D in seiner kleinen aber feinen Sternwarte machte er 8 Tage hintereinander Fotos vom Sonnenfleck AR2738, in der Zeit vom 8.4.19 bis zum 17.4.19 (Zwei Tage war schlechtes Wetter). (-mehr-)
_____________________________________________________________________Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte, 8.6.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte

(Bericht von Martin Steinbeißer, 10. 6. 2019)

Carsten und ich hatten uns am Samstag, 8. Juni 2019, für 20 Uhr zu einer unserer Lieblingsbeschäftigungen verabredet, dem Grillen!! Auch von so etwas wie stürmischem Wind lassen wir uns nicht aufhalten. Nachdem wir nun (zum Nachtisch gab es gegrillte Banane mit Honig!!!) gut gespeist hatten, begann der zweite Teil des Abends. Teleskop/Computer hochfahren, Abdeckungen am Teleskop abnehmen und den Mond anfahren. Carsten wollte seine neue Kamera testen. Also los. Oooh .... diese Luftunruhe, das war Seeing wie das Flimmern bei der heißen Sonne in der Wüste!!! (-mehr-)
_____________________________________________________________________Mond, Kopernikus, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

Die hellen Nächte

(Bilder und Text von Werner Wöhrmann, 26.5.2019)

Jetzt ist der Nachthimmel so hell, das sich Deep-Sky-Beobachtung (Sternhaufen, Nebel, Galaxien) nicht mehr lohnt. Aber der Mond und die Planeten sind hell genug.
Im Folgenden einige Mondimpressionen. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Es lohnt sich, die hellen Nächte auf dem Mond (optisch) zu verbringen. Hilfreich ist es, einen Mondatlas zu Rate zu ziehen und sich dort Anregungen zum Beobachten zu holen. (-mehr-)
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M81-Gruppe

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, April 2019)

Das Frühjahr ist gekommen. Für uns Amateur-Astronomen bedeutet dies, dass die Nächte leider wieder kürzer werden und für die Deepsky-Astrofotografie hauptsächlich Galaxien übrig bleiben. Da mir nur eine maximale Brennweite von 1000mm zur Verfügung steht, habe ich die M81-Gruppe als Zielobjekt ausgesucht. Zu dieser Galaxiengruppe gehören die bekanntesten Mitglieder Messier 81 (M81), von welchem sich der Name ableitet, und Messier 82 (M82). Sie liegen im Sternbild Großer Bär und wurden am 31.12.1774 vom deutschen Astronomen Johann Elert Bode entdeckt und später von Charles Messier in seinen Katalog aufgenommen. Der scheinbare Durchmesser der ersten Galaxie (Bodes Galaxie) von etwa 30 Bogenminuten lässt also für mich noch die Betrachtung einiger Details zu. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Internationaler Museumstag 19.5.2019, Aufnahme: Werner Wöhrmann

Sonnenbeobachtung am Internationalen Museumstag

(Bericht von Werner Wöhrmann, 19.5.2019)

Unsere ASTRO-Gruppe beteiligte sich am diesjährigen Internationalen Museumstag mit einigen Teleskopen. Das Museum am Schölerberg und das Planetarium boten verschiedene Veranstaltungen an. Wir waren draußen auf dem Vorplatz mit dabei. Auch das Wetter spielte wider Erwarten mit. So konnten interessierte Besucher durch zwei Teleskope die Sonne im Weißlicht betrachten. Leider hat sich einen Tag vorher ein großer Sonnenfleck verabschiedet. Und so war die Sonne unspektakulär sauber. Aber unser Stern konnte live beobachtet werden, für viele das erste Mal. (-mehr-)
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Mond mit lunarem X und V, 11.5.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer
Lunares X und V

Am Samstag, 11. Mai 2019, war die Sternwarte für die Öffentlichkeit geöffnet. Unsere Besucher haben natürlich immer Vorrang. Aber zu fortgeschrittener Stunde hatte Martin Steinbeißer dann doch noch Zeit, sich dem Mond zu widmen.
Mit seinen vielen Kratern, Gebirgen und „Meeren“ ist unser Mond immer ein reizvolles Objekt für die Astrofotografie. So sind auf dem Mondterminator - der Tag- und Nacht-Grenze zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil des Mondes - zu einem bestimmten Zeitpunkt an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf der dunklen Oberfläche zu sehen. Diese X-förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche. Zu sehen ist das "Lunare X" nur wenige Stunden vor dem ersten Viertel nahe dem Mondterminator. Das „Lunare X hat eine Ausdehnung von ca. 70 km. Weiter  nördlich am östlichen Rand des Kraters Ukert ist zusätzlich die Form eines V zu erkennen. Hier werden die beiden östlichen Wände der Krater Ukert M und Ukert N beleuchtet. Die beiden Kraterdurchmesser betragen  17 bzw. 22 km. Die Form wird auch als "Lunares V" bezeichnet.

(-Detailaufnahmen hier-)



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Supernova SN 2019ehk in M100, 4.5.2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Beobachtung einer Supernova in der Galaxie M100

(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 6.5.2019)

Nein, wir sind nicht die Entdecker der Supernova in der Galaxie M100. Aber wir hatten fast so viel Spaß wie die eigentlichen Entdecker, als wir den „superneuen“ Stern in der Galaxie mit unserem großen Teleskop der NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg selbst gefunden haben.

Die erste Sichtung (von anderen Astronomen auf der Erde) war in der Nacht vom 29. (Montag) auf den 30.4.2019 gewesen. Martin hatte das am 3.5. (Freitag) in Erfahrung gebracht und die Nachricht in die Runde geschickt. Am 4.5. (Samstag) haben wir uns dann am Abend getroffen: Jörg Große-Kracht, Reinhard Schröder, Martin Steinbeißer, zeitw. Thomas Grunge und ich selbst. (-mehr-)

Es gibt 2. Nachträge zu diesem Bericht über die Supernova:
1. von Thomas Grunge (-hier klicken-)
2. von Thomas Hänel (-hier klicken-)
3. von Gerold Holtkamp (-hier klicken-)

_____________________________________________________________________Sonne im H-Alpha, Aufnahme Werner Wöhrmann, 23.4.2019

Wie immer hatte Werner Wöhrmann auch am 23.4.2019 einen Blick auf die Sonne geworfen - wenn sie denn sichtbar am Himmel steht. Als Teleskop benutzte er dafür sein 107/700 APO. Der große Fleck mit der Nummer AR2738 der vergangenen Tage war verschwunden und die Sonne fleckenlos sauber. Also kam jetzt der Sonnenfilter DayStar-Quark mit einem UV/IR-Cut Filter an sein Teleskop. Der lässt nur das sog. H-Alpha-Licht (rot) der Sonne durch, so dass der störende blaue Himmel ausgeblendet wird.
Da gab es einige Protuberanzen zu sehen. Drei Gruppen am Sonnenrand. Für die Fotos kam meine astromodifiziere Cannon 600 zum Einsatz,  100 ASA und Belichtungszeiten von 1/15 - 1/8 s. Mit der Software Gimp wurde nachgeschärft und der Kontrast angehoben. Die Aufnahmen zeigt beeindruckend die Dimensionen  des Geschehens auf der Sonne. (Die Erde ist zum Vergleich ins erste Bild montiert worden). (-mehr-)
_____________________________________________________________________Sonnenuntergang an der Sternwarte, 15.4.2019, Martin Steinbeißer, Henner Striedelmeyer

In den letzten Monaten waren wir an der Sternwarte mit klaren Nächten nicht gerade verwöhnt worden. Am Montagabend, 15. April 2019, kündigte sich aber eine sehr klare Nacht an. Untrügliches Zeichen dafür eine Sonne, die bis zum Horizont zu sehen ist. Mit anderen Worten, es war ein beeindruckender Sonnenuntergang an unserer Sternwarte zu beobachten gewesen.

Henner Striedelmeyer und Martin Steinbeißer haben ihn mit Ihren Kameras festgehalten.

Während Martin den Sonnenuntergang als Bildfolge aufgenommen hat, kann man auf Henners Aufnahme sogar einen großen Fleck auf der Sonne erkennen.

 

Henner verwendete als Kamera seine Canon EOS 700D, Objektiv EF70-300mm f/4-5.6 IS II USM (bei 300 mm), Tv 1/80 Av 10 ISO 200.
(-zu den Aufnahmen hier klicken-)

Martin verwendete als Kamera seine Canon 450D, Objektiv 600mm.
(-zu den Aufnahmen hier klicken-)
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NGC 2264 mit Konusnebel

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Februar 2019)

Nach mehr als drei Monaten wurden zum 25. bis 27. Februar 2019 im Osnabrücker Raum endlich wieder drei klare Nächte hintereinander prognostiziert. Und es traf zu!

Meine astronomische Vorliebe gilt insbesondere der Fotografie von großflächigen Emissions- und Reflexionsnebeln. Diese sind leider fast nur in den Himmelsbereichen der Milchstraßenscheibe zu finden. Da man sich Ende Februar ab Beginn der astronomischen Dunkelheit bereits wieder deutlich von der Winter-Milchstraße entfernt, können nur die ersten Nachthälften genutzt werden. Meine Wahl fällt auf ein sehr interessantes Gebiet, das in der Wissenschaft mit dem Katalognamen NGC 2264 beschrieben wird. (-mehr-)
_____________________________________________________________________M45, Plejaden, Aufnahme Jens Meyjohann,15.01.2018

Nicht nur in der Sternwarte, sondern auch davor wird von uns beobachtet und fotografiert. Jens Meyjohann ist auf dem Vorplatz unserer Sternwarte diese beeindruckende Aufnahme des offenen Sternhaufens Plejaden (M45) gelungen.

Verwendete Technik:
Kamera: Canon EOS 1000dac
Teleskop: Takahashi fs60cb mit Flattener
Montierung: Vixen gp-dx mit Sky Sensor 2000
Guiding:50mm Sucher und Lacerta Mgen

Aufnahmedaten:
4x900s Lights ISO400
4x Darks
10x Bias
Aufnahmedatum: 15.01.2018

                                                                                                (Zum Vergrößern auf´s Bild klicken oder hier) _____________________________________________________________________Astronomietag 2019 am Dom, Foto: Werner Wöhrmann

Astronomietag am 30.März 2019

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 3.4.2019

„Möge die Nacht mit uns sein – Licht aus, Sterne an!“ Das war das Motto des bundesweiten Astronomietages 2019 am 30.März. Bei diesem Thema ging es natürlich vor allem um die starke Lichtverschmutzung, die neben vielen anderen negativen Effekten verhindert, dass wir in Europa noch viele Sterne oder gar die Milchstraße am Himmel sehen können.

Wir von der Astro-AG waren an drei verschiedenen Standorten nacheinander präsent. Am Osnabrücker Dom von 10 bis 14 Uhr, am Museum am Schölerberg von 14 bis 17 Uhr und an der Sternwarte von 20 bis 22 Uhr. (-mehr-)

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Totale Mondfinsternis am 21. Januar 2019

Astro-AG

Man muss nicht immer zusammenhocken, um gemeinsam etwas zu erleben. Bei der Mondfinsternis am 21. Januar 2019 waren viele von uns zu früher und sehr kalter Stunde auf den Beinen, aber nicht alle am selben Ort, sondern in und um Osnabrück verteilt. Der Mond ist hell genug, dass ihm die Lichtverschmutzung insbesondere in Osnabrück nichts anhaben kann.

(Hier geht’s zu den verschiedenen Berichten, Kurzberichten, Fotos und Videoaufnahmen)

 

_____________________________________________________________________34. ITT Emberger Alm, Oktober 2018, Burkhard Lührmann

34. Internationales Teleskoptreffen auf der Emberger Alm

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann

Im Laufe der letzten drei Jahre hatte ich im Internet und in der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft des NVO immer wieder mal von dem legendären Internationalen Teleskoptreffen (ITT) in Österreich gehört. Im Jahr 1984 waren eine Gruppe Kärntner Hobbyastronomen auf den Gedanken gekommen, ein Treffen mit praktischer Astronomie im Mittelpunkt zu veranstalten. In Europa hatte es damals noch keine vergleichbare Veranstaltung gegeben. Damit war die Idee zu einem Teleskoptreffen geboren [Wolfi Ransburg].
Aufgrund der großen Entfernung und den auf Almhöhe fürs Zelten kühlen Temperaturen hatte ich aber über einen Besuch nicht weiter nachgedacht. Da kam Martin auf die Idee, mit einem gemieteten Wohnmobil für eine Woche am diesjährigen 34. ITT teilzunehmen. Schnell waren Carsten und ich bereit, ihn zu begleiten. (-mehr-)
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Komet Wirtanen – Der schnelle Besucher am Winterhimmel

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 13.12.2018

In mehreren Nächten hat Andreas Hänel den Kometen Wirtanen beobachtet. Er ist ein schneller Besucher, kommt der Erde recht nah und verändert deshalb seine Position am Sternenhimmel von Tag zu Tag.
(-mehr-)
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Beobachtung des Kometen Wirtanen am 10.12.2018
(Bericht von Werner Wöhrmann, 11.12.2018)

Da ich am 10.12.2018 Aufnahmen vom Kometen Wirtanen aus unserer Gruppe gesehen habe, hoffte ich auf Wolkenlücken am bedeckten Himmel.
Gegen 22 Uhr waren einige Lücken da. Also warm anziehen und raus zu meiner kleinen Gartensternwarte.
(-mehr-)

 

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WestHavelländer AstroTreff (WHAT) in Gülpe

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2018)

Gerade am Sonntagabend vom HuTT (Hunsrücker Teleskoptreffen) zurückgekehrt, sollte es für mich am Montag gleich wieder zum nächsten Astrotreffen weiter gehen, um so eventuellen Entzugserscheinungen vorzubeugen. Martin und ich hatten uns entschlossen, bereits vier Tage vor dem offiziellen Beginn des 8. WHAT, der vom 14.09. bis zum 16.09.2018 stattfand, nach Gülpe zu fahren. Damit könnten bis zu sechs Nächte astronomisch ausgenutzt werden.

Da der PKW noch gepackt ist, muss ich lediglich Kleidung und Nahrungsmittel austauschen bzw. ergänzen. Um 11:30 Uhr geht es los. Nach entspannter Fahrt erreiche ich Gülpe gegen 17:00 Uhr. Hier führen alle Wege (es sind nicht viele) zum Sportplatz.
                                                                                                    (-mehr-)
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_____________________________________________________________________11. HuTT, Aufnahme: Burkhard Lührmann, September 2018

11. Hunsrücker Teleskoptreffen (HuTT) in Perscheid

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2018)

Nachdem mir in der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft des NVO (Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück) Heinz schon vom alljährlichen Hunsrücker Teleskoptreffen berichtet hatte, war ich neugierig geworden, was dort in der Astro-Szene so vor sich geht. Da das WHAT (Westhavelländer AstroTreff) erst in der darauf folgenden Woche stattfinden sollte, meldete ich mich kurzentschlossen an. Außerdem brannte ich darauf, meine neue CCD-Kamera Moravian G3-16200 auszutesten, die bisher noch kein „first light“ hatte. Das wäre eine gute Vorbereitung für das WHAT.

(-mehr-)

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Facelifting für die Teleskopmontierung
(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 18.11.2018)

Fast dreißig Jahre hatte die Montierung das Teleskop in unserer Sternwarte zuverlässig getragen. Zwar konnten die Rostflecken, die hier und da die Oberfläche verunstalteten, der Standfestigkeit des harten Kerns nichts anhaben. Die Montierung hatte sich aber ein Facelifting für ihre treuen Dienste verdient.  Außerdem wollte die Astro-AG  ja nicht nur bei der Optik des Teleskops, sondern auch bei der Optik der Montierung gut dastehen. So haben sich Reinhard Schröder, Werner Wöhrmann und ich einen Ruck gegeben und an insgesamt vier Arbeitstagen eine Verjüngungskur für diesen wichtigen Teil der Sternwarte durchgeführt.

(-mehr-)
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Komet 64P/Swift-Gehrels, Aufnahme Burkhard Lührmann 2.11.2018
Komet 64P/Swift-Gehrels
(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, 4.11.2018)

Im Rahmen eines mehrjährigen Mosaik-Projektes des Nordhimmels wurde von Burkhard Lührmann am 2.11.2018 gegen 23:00 Uhr ein Himmelsabschnitt im Sternbild Andromeda aufgenommen. Der Bildmittelpunkt 01h00/37°30’, der sich zufällig durch die Mosaikrasterung ergeben hatte, führte dazu, dass die beiden großen Galaxien M31 (Andromeda-Nebel) und M33 (Dreiecks-Galaxie) gleichzeitig ins Bild gelangten.

(-mehr-)

_____________________________________________________________________NVO-Tag-21-10-2018, Aufnahme: Werner Wöhrmann

Tag des Naturwissenschaftlichen  Vereins am 21.10.2018

(Bericht von Werner Wöhrmann, 21.10.2018)
 
30 Jahre Naturwissenschaftliches Museum am neuen Standort. Wahrlich ein Grund, übers Jahr einige Veranstaltungen anzubieten. Am Sonntag 21. Sept. gab es für die Arbeitsgruppen im Naturwissenschaftlichen Verein Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Wir von der Astronomie waren dabei!
Im Freien vor dem Museum stellten wir einige Teleskope auf, um Gästen einen Blick auf unsere Sonne werfen zu lassen.
(-mehr-)
_____________________________________________________________________Andromedanebel, Aufnahme Jörg Große-Kracht, 10.10.2018

Andromedanebel (Messier 31)

Wenn es schon mal einen klaren Himmel gibt und obendrein auch der Mond nicht stört, dann rufen einen Astronomen die Sterne. So hat Jörg Große-Kracht am 10.10.2018 an unserer Sternwarte sein Teleskop auf den Andromedanebel gerichtet. Trotz des sehr starken Windes ist ihm diese Aufnahme gelungen.

Hier einige Daten:

Teleskop: APM 107/700 mit Riccardi Reducer 0,75 (also 525mm Brennweite) auf einer EQ6-Montierung
Guiding PHD2 mit ZWO 290MM an 180mm Guidescope
CAM ASI1600 MM-Cool
Filter Baader 36mm LRGB
 
6 Aufnahmen: RGB 120s Gain 76 bei -15 °C
12 Aufnahmen: L 90s Gain 76 bei -15°C
                                                                                                 also zusammen 54 Minuten
 
                                                                                                 Bearbeitung in PixInsight und Photoshop

                                                                                                 (Für Vergrößerung auf's Bild oder hier klicken)

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Sternspuren über dem WHAT, 15.9.2018, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Sternspuren über dem Westhavelländer Astrotreff 2018 in Gülpe

Unten auf der Erde herrscht emsige Betriebsamkeit, oben am Himmel ziehen die Sterne unbeeindruckt ihre gleichmäßigen Bahnen.

Wir waren auch in diesem Jahr auf dem WHAT Mitte September zahlreich vertreten. Demnächst gibt`s hier einen Bericht dazu.

(zum Vergrößern des Bildes hier klicken)
_____________________________________________________________________Sonnenuntergang am 1. Sept. 2018, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Auch wenn viele dem Sommer nachtrauern. Der Herbst kann schön sein. Hier der Beweis. Eine Aufnahme des Sonnenuntergangs am 1. September, dem meteorologischen Herbstanfang. Geschossen von Martin Steinbeißer. Zum Vergrößern -hier- oder auf`s Bild klicken.
________________________________________________________________________Perseiden, Aufnahme: Werner Wöhrmann 12.8.2018

Perseidenerlebnis am 12.8.2018

(Bericht von Werner Wöhrmann, 13.8.2018)

In der Nacht von Sonntag (12.8.) auf Montag sollte der Perseidenstrom seinen Höhepunkt erreichen. Leider war am Sonntag der Himmel fast immer bewölkt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Gegen 20 Uhr fuhr ich mit wenig Hoffnung zur Sternwarte.

Dort waren schon einige Gäste, denen Carsten am 60-cm-Teleskop den Jupiter zeigen konnte. Doch der Himmel zog immer weiter zu. Die Gäste, ca.15 Personen, blieben. Langsam wurde es klarer und ich konnte noch einige Objekte mit dem Teleskop zeigen. Jetzt ging es nach draußen vor die Sternwarte. Teile des Himmels waren wolkenfrei. (-mehr-)
________________________________________________________________________Perseidenbeobachtung, Aufnahme Andreas Hänel 11./12.8.2018

Viele Sternschnuppen an unserer Sternwarte

(Bericht von Dr. Andreas Hänel, 13.8.2018)

Wir von der Astronomische Arbeitsgemeinschaft und das Planetarium Osnabrück hatten am Samstag und Sonntag (11. und 12.8.) zur Beobachtung der Perseiden-Sternschnuppen auf die Sternwarte des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück (NVO) auf dem Oldendorfer Berg bei Melle eingeladen. Bei klarem Himmel kamen am Samstagabend rund 100 Besucherinnen und Besucher zur Sternwarte und konnten nach Einbruch der Dunkelheit mit entsprechender Geduld einige Dutzend Sternschnuppen am Himmel aufleuchten sehen. Während die Sternschnuppen im Freien besser zu sehen waren, konnten in der Kuppel am 60-cm-Teleskop die Planeten Venus, Jupiter und Saturn beobachtet werden. (-mehr-)
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Weitere Berichte unter - Archiv (Berichte) -




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