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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

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Letzte Änderung: 17.5.2022                                                                                     Wir sind auch auf Facebook vertreten.


Sternwarte geschlossen!

Wegen der weiterhin bestehenden Gefahr einer Corona-Ansteckung können wir leider einen regelkonformen Ablauf unserer öffentlichen geführten Beobachtungen an der Sternwarte nicht gewährleisten. Wir müssen sie deshalb bis auf weiteres einstellen.

Stammtisch

Die Corona-Lage ist kompliziert und ändert sich ständig. Da die Einschätzung der Gefahrenlage durch jeden Einzelnen durchaus unterschiedlich ausfällt, finden unsere Treffen im Wechsel als Präsenz- und Online-Veranstaltung statt. So hat jeder die Möglichkeit, die für sich beste Form auszuwählen.

Beginn des Präsenz-Treffens ist am 5.1.2022, 19:30 Uhr im im Restaurant "PontosPark“ in Osnabrück, Hauswörmannsweg 56. Danach immer 14-tägig. Es gilt die aktuelle 2G-Regel, d.h. es dürfen sich nur bis zu zehn geimpfte oder genesene Personen treffen.

Beginn des Online-Treffens ist am 12.1.2022, 19:30 Uhr. Danach immer 14-tägig. Den Einwahllink kann man per Mail erhalten bei: gholtkamp@osnanet.de

Änderungen sind kurzfristig möglich.

 

   
   

Hier geht's zu den Aktuellen Beiträgen

  


Exkursion der Astro-AG nach Namibia

22. Mai - 12. Juni 2022

Wir wagen einen neuen Anlauf! Die Pandemie hat uns zwei Jahre das Reisen unmöglich gemacht. Wir haben uns nicht entmutigen lassen.
Durch seine geografische Lage bedingt besitzt Namibia einen besonders klaren Himmel. Durch die dünne Besiedlung ist auch nur wenig störende künstliche Beleuchtung vorhanden. Außerdem kann man dort das Zentrum der Milchstraße sehen und viele andere Himmelsobjekte, die uns auf der Nordhalbkugel verborgen bleiben. Grund genug für sieben von uns, zum südlichen Sternenhimmel aufzubrechen. Wir werden viel zu berichten haben.

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WHAT 2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp
11. WestHavelländer AstroTreff 2022

Termin: 26. bis 28. August 2022.
Ort: Gülpe im Westhavelland

Der Westhavelländer Astrotreff wird auch im Jahr 2022 wieder stattfinden. Wir von der Astro-AG werden wieder dabei, so wie es aussieht zahlreich. Das bundesweite Treffen ist immer eine gute Gelegenheit sich mit Astro-Kollegen aus anderen Regionen auszutauschen. Aber - darum geht es natürlich auch und insbesondere - der dunkle Himmel wird tolle Beobachtungen ermöglichen. Es gibt auf unsere Seite mehrere Berichte über die früheren Treffs.

(-Link zum 11. WestHavelländer AstroTreff 2022-)

 

 

Hier geht's zu den Aktuellen Terminen




Markarjansche Kette mit Nachbarn und Supernova

Bericht von Thomas Hänel, 16.5.2022

Eigentlich sollte es am Sonntagabend (8.5.) nur ein Techniktest für Namibia werden, der Mond hat schon reichlich gestört. Aber als Beiprodukt ist eine Aufnahme der Markarjanschen Kette mit Umgebung entstanden. Die aufgenommene Stelle an der Grenze der Sternbilder Jungfrau und Haar der Berenike ist bekannt für die besonders hohe Dichte an Galaxien.

Und in diesen Galaxien lassen sich gelegentlich Supernovae beobachten. Zum Aufnahmezeitpunkt war die Supernova  SN 2022hrs in der Galaxie NGC 4647 aktiv und ist auch tatsächlich in der Aufnahme unten links zu sehen.

(-mehr-)



Man musste schon sehr früh aufstehen, um die Mondfinsternis am 16.5.2022 zu erleben. Beim Eintritt in  den Kernschatten stand der Mond bereits sehr tief am Horizont. Einige von uns aus der Astro-AG sind früh genug aufgestanden, um zumindest den Anfang der Finsternis zu erleben. Es sind ihnen stimmungsvolle Aufnahmen gelungen.

(-Hier geht’s zu den Aufnahmen von Carsten Debbe, Melle und Marion Stallkamp in Osnabrück.- )



Markajansche Kette

Bericht von Jens Paul, 6.5.2022

Die Markarjansche Kette ist eine Reihe von Galaxien, die in einer leichten Kurve angeordnet sind. Sie befindet sich im Virgo-Haufen, im Sternbild Jungfrau. Diese Anordnung ist nett zu betrachten und ein idealer Test für meinen stark modifizierten Bresser Pluto Newton.

(-mehr-)



IC 450 oder Flaming Star Nebula

Beitrag von Jens Paul, 6.5.2022

Heute ein schönes Objekt, das ich in zwei Nächten am 27.02.2022 und 28.02.2022 aufgenommen habe. Es ist IC 405, ein Emissions- und Reflexionsnebel. Der Stern AE Aurigae in der Mitte regt den ionisierten Wasserstoff (rot) zum Leuchten an. In Blau erscheint kosmischer Staub, der das Licht des Sterns reflektiert, sehr spannend :). Mein Teleskop war nicht gut justiert, was natürlich sofort an den Sternen erkennbar ist. Aufgenommen aus meiner Sternwarte in Ostercappeln.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme und den technischen Daten.-)


                                   
Sonne in H-Alpha, 2.8.2021, Thomas Kunzemann
Das Sonnenbild der Woche


Die Satelliten der NASA haben es besser. Sie sind außerhalb der Erdatmosphäre, die sie nicht bei ihren Aufnahmen der Sonne stört. Das hält Dr. Thomas Kunzemann nicht davon ab, regelmäßig beeindruckend scharfe Aufnahmen der Sonne zu veröffentlichen, sowohl im Weißlicht als auch nur im H-Alpha-Licht. Das Beste aus einer Woche intensiver Beobachtung gibt es hier. Voraussetzung ist natürlich - wie immer - ein klarer Himmel.

(-Hier geht's zu den aktuellen Aufnahmen.-)




Beobachtungen nach der Durststrecke: Die Entwicklung der aktiven Regionen AR 2957 und AR 2960

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 14.3.2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Thomas Kunzemann. (-mehr-)



Lukas Debbe
ist seit kurzem Mitglied im Naturwissenschaftlichen Verein Osnabrück. Am 22.4.2022, einem Freitag hatte er ein Teleskop bekommen und direkt das Wochenende für Astrofotos vom Balkon aus genutzt. „Dies ist das erste Mal für mich gewesen, dass ich mich richtig ernsthaft an das ganze Thema gesetzt habe.“, so Lukas Debbe. Die Aufnahme zeigt die Galaxien M81 (mit Spiralarmen) und M82 (Seitenansicht), die eine 11 Mio., die andere 12 Mio. Lichtjahre von uns entfernt. Außerdem ist noch die Galaxie NGC 3077 zu sehen.
(-Hier geht's zur großen Aufnahme und den techn. Details.-)



Polarlichter über Island
Bericht über eine Reise zur Aurora Borealis, 23. - 31. März 2022, von Dr. Gerold Holtkamp

"Von zehnmal ist es einmal richtig gut". So geht ein Sinnspruch unter Seglern. Er beschreibt, dass viele Faktoren den Erfolg eines Segeltörns beeinflussen, insbesondere das Wetter. Bei der Jagd auf Polarlichter ist es ähnlich. Das Wetter und damit die Wolkendichte sind ebenfalls wesentliche Faktoren. Beim Polarlicht kommt natürlich hinzu, dass überhaupt erst einmal genügend Sonnenwind auf der Erde ankommen muss, um die Leuchterscheinungen zu erzeugen. Beim letzten Faktor kann man seinem Glück etwas nachhelfen. (-mehr-)




Beobachtungen nach der Durststrecke: Himmelsobjekte über dem Sonnenhügel
Beitrag von Dr. Gerold Holtkamp, 8.3.2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Gerold Holtkamp. (-mehr-)




Beobachtungen nach der Durststrecke: James Webb Space Telescope

Wie man das James Webb Space Telescope (JWST) mit dem eigenen Teleskop beobachtet.
Beitrag von Thomas Grunge, 6.3.2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Thomas Grunge. (-mehr-)




Beobachtungen nach der Durststrecke: Letzte Winternächte 2021/22
Beitrag von Dr. Burkhard Lührmann, März 2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Burkard Lührmann.  (-mehr-)




Beobachtungen nach der Durststrecke: Exoplanet XO-2 N b

Beobachtet von Thomas Grunge am 27.2.2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Thomas Grunge.  (-mehr-)



                                   

Beobachtungen nach der Durststrecke: Endlich klare Nächte  - Quallen-, Rosetten- und Affenkopfnebel

Beobachtungen von Werner Wöhrmann am 1.3.2022

Nach Monaten schlechten Wetters, in denen sinnvolle astronomische Beobachtungen kaum oder gar nicht möglich waren, entwickelte sich Ende Februar/Anfang März 2022 eine Wetterlage, die uns in und um Osnabrück viele klare Nächte bescherte, die - ein zusätzlicher Vorteil - um Neumond herum lagen. Endlich konnten wir Astronomen von der Astro-AG die lange Durststrecke hinter uns lassen. Einer davon ist Werner Wöhrmann.  (-mehr-)



                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Wochend und Sonnenschein

von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp, 28.2.2022

Astronomen weltweit suchen nach Spuren von Leben im Weltall. Auf unserer Erde gibt es davon im Überfluss. Auch an unserer Sternwarte ist es in Form von wuchernden Büschen vorhanden. (Das war eine Auflage beim Bau des Observatoriums aus Gründen des Landschaftsschutzes.) Die Betonung liegt hierbei auch „wuchernd“. Davon ist unsere Sternwarte eingerahmt. Erlaubt ist das Beschneiden der Büsche aber nur bis Ende Februar ....

(-mehr-)



                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Sternbedeckung durch den Asteroiden (2323) Zverev am 10.12.2021

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 22.12.2021

Angeregt durch Dr. Eberhard Bredner wollte ich auch einmal versuchen, eine Sternbedeckung zu beobachten. Auf seinen Hinweis sollte am 10. Dezember der Asteroid (2323) Zverev den Stern TYC 1788-00301-1, alias SAO 75874 bzw. BD +23 443 (Bonner Durchmusterung), im Sternbild Widder bedecken. Da der Asteroid nur 15.3 mag hell ist, würde er nicht zu sehen sein und den 9.5 mag hellen Stern regelrecht „ausknipsen“. Das Besondere für mich war, dass die zentrale Bedeckung genau über unseren Garten verlaufen würde – das sollte doch mal einen Versuch wert sein! Zudem war auch ausnahmsweise mal klares Wetter angesagt.
(-mehr-)



                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Tychos Strahlensystem

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 22.12.2021

Am 19.Dezember klarte es überraschend für etwa 2 Stunden auf, allerdings war der Himmel durch den fast vollen Mond, Vollmond lag nur 19 Stunden zurück, stark aufgehellt. Trotzdem fotografierte ich die Nova V1405 Cas, deren Lichtkurve Dr. Gerold Holtkamp und ich seit ihrem Ausbruch im April verfolgen. Um die Helligkeit zu bestimmen muss der Himmel nicht ganz dunkel sein, es reicht, wenn die Nova und der Vergleichsstern deutlich aus dem Hintergrundrauschen der Digitalaufnahme hervortreten.
Nach Abschluss der Messungen entschloss ich mich, ein Mosaikfoto des Mondes aufzunehmen. 
(-mehr-)



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Komet C/2021A1 Leonard, 9.12.2021, Werner Wöhrmann
Der Komet C/2021 A1 Leonard

Kurzbericht von Werner Wöhrmann, 9.12.2021

Der Komet C/2021 A1 Leonard steht zur Zeit von 4 Uhr bis zur Dämmerung günstig am Osthimmel. Schon länger verhinderten Wolken und Nebel eine Sichtung. Morgens um 5:30 war das anders ....

(-mehr-)

 



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NGC 7822, das kosmische Fragezeichen?

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, November 2021

Endlich! Pandemiebedingt konnte nach zwei Jahren wieder der Westhavelländer AstroTreff (WHAT) in Gülpe offiziell vom 3. bis 5. September 2021 stattfinden. Glücklicherweise war nach elf Neumondphasen mit mäßigen bis schlechten Wetterbedingungen im Osnabrücker Land gerade für den Zeitraum des 10. WHATs auch überdurchschnittlich gutes Astronomiewetter prognostiziert worden. Da Neumond erst in der darauf folgenden Woche lag, reiste ich nicht nur schon am 31. August an, sondern dehnte meinen Astrourlaub auch bis zum 9. September aus. Es sollten sich fünf Nächte einstellen, die für meine Astrofotografie verwertbar waren, wenn auch immer wieder mit plötzlich aufkommenden Nebelbänken zu kämpfen war.

(-mehr-)




Jens Paul
war am 28.10.2021 mal wieder in seiner Gartensternwarte aktiv. Er hat sein Teleskop auf den sog. Pacman-Nebel gerichtet. Der Mond ging erst gegen 23:23 Uhr auf. So blieb genügend Zeit, um ohne den "Störenfried" eine detailreiche Astro-Aufnahme zu erstellen; genau genommen war es natürlich eine ganze Serie.

(-zur großen Aufnahme und den technischen Details-)



Der Pacman-Nebel NGC 281

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Oktober 2021

Das gute Astronomiewetter Anfang Herbst 2020 gab mir die Chance, neben drei anderen Beobachtungsobjekten (Gamma-Cygni-Komplex mit LBN 234, Mondsichel-Nebel NGC 6888 und Höhlen-Nebel Sh2-155) auch den Emissionsnebel NGC 281 astrofotografisch zu beobachten. Sollte es sich hierbei um ein gefräßiges Weltraumtierchen handeln?

(-mehr-)



Nachtlichterzählen in Preußisch OLdendorf, 19.10.2021, Aufnahme: Andreas Hänel
Nachtlichterzählen in Preußisch Oldendorf

Wir von der Astro-AG waren dabei! In zwei Nächten, am 19. Und 26. Okt. 2021, haben wir in Preußisch Oldendorf flächendeckend alle Lichter gezählt.

(-mehr und zur großen Aufnahme-)



An der Sternwarte am 24.10.2021 gegen 22:30 Uhr.
Das große Teleskop arbeitete automatisch. Da blieb viel Zeit, auch draußen „mit kleinerem Besteck“ Interessantes am Himmel anzusteuern. Der Mond war zwar noch zu 88% beleuchtet, aber so hell wie auf dem Foto war es dann doch nicht.

(-zum großen Bild-)



Jens Paul
hat am 15. 10. 2021 in seiner Gartensternwarte das Dach geöffnet und  sein Teleskop auf die beiden offenen Sternhaufen H (NGC 869) und CHI (NGC 884) gerichtet. Das Ergebnis zeigt den Doppelsternhaufen in seiner vollen Pracht.

(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und den technischen Daten.-)


Astronomietag am 16.10.2021 vor dem Planetarium, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Astronomietag am 16. Okt. 2021

Bericht von Werner Wöhrmann und Andreas Hänel, 17.10.2021

Der Astrotag im März dieses Jahres ist wegen Corona ausgefallen. Die zweite Gelegenheit in diesem Jahr sollte aber genutzt werden. Am frühen Nachmittag bauten wir, Achim und Werner, zwei Teleskope vor dem Planetarium auf. Gerold kümmerte sich um Dekoration. Auch das Sonne-Erde-Model kam zum Einsatz. Thorsten brachte einiges an Infomaterial.

(-mehr-)



10. Westhavelländer AstroTreff, 3. - 5. 9. 2021
Bericht von Gerold Holtkamp, 12. Oktober 2021

Der Westhavelländer AstroTreff (WHAT) fand in diesem Jahr offiziell zum 10. Mal statt. Für uns Osnabrücker war es allerdings schon das inoffizielle 11. WHAT (1). Wir hatten wieder Glück mit dem Himmel! Er war klar, vielleicht nicht die gesamte Zeit, aber immerhin sehr oft. Das „bisschen“ Nebel, der regelmäßig von den Havelauen zum Beobachtungsplatz kroch, reichte meist nicht höher als einige Meter. Da blieb die Sicht nach oben zu den Sternen ausreichend klar. Die Objektivheizmanschetten mussten allerdings Schwerstarbeit leisten.

(-mehr-)



Carsten Debbe
hat am 8.10.2021 die H-Alpha-Region NGC 7000, den sog. Nordamerikanebel, an der Sternwarte aufgenommen. Er verwendete ein Takahashiteleskop huckepack montiert am großen Teleskop und eine unmodifizierte Canon EOS 6D.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)



Wie weit (zurück) kann man von der NVO Sternwarte schauen?

Beobachtung der Quasare QSO J 1723+2243 und SPIT J17210+6017
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 23.8.2021

Quasare sind extrem. Sie sind extrem weit entfernt. Die Lichtlaufzeit ist oft weit über 12 Milliarden Jahre. Damit sind sie auch extrem alt. Sie sind trotzdem für uns sichtbar, weil sie extrem hell sind. Sie haben typischerweise eine bis zu 1000-milliardenfache Leuchtkraft unserer Sonne. Für die Energiemenge, die sie ausstoßen, sind sie aber auch extrem klein. Der energieerzeugende Bereich hat lediglich die Größe unseres Sonnensystems. Das Bild eines Quasars ist zudem auf den ersten Blick extrem unspektakulär, nämlich lediglich ein matt heller Punkt, wie ein schwacher Stern. Wenn man sich aber vor Augen führt, was man da eigentlich auf der Aufnahme sieht, wird es extrem interessant. Es ist allerdings für die eigene Vorstellungskraft eine ziemliche Herausforderung. Aufregend - zumindest für einen selber - ist natürlich auch der Beobachtungs- bzw. Aufnahmeprozess selbst, die „Jagd“, wenn man so will. (-mehr-)



Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Andreas Hänel


Dr. Andreas Hänel wurde wegen seines langjährigen Einsatzes für einen natürlichen Nachthimmel, sprich gegen die zunehmende Lichtverschmutzung, am 19.8.2021 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Überreicht wurde diese hohe Auszeichnung von der Landrätin Anna Kebschull.

Nur bei einem möglichst natürlichen Nachthimmel kann unsere Astronomie ihren vollen Zauber entfalten. Also ist das Streben danach genau eines unserer Themen. Aber auch die Tierwelt und wir Menschen selber profitieren von einer natürlichen Dunkelheit in der Nacht.

 



Erlebnisbericht Perseiden 2021

von Werner Wöhrmann, 14.8.2021

Nicht nur an unserer Sternwarte wird beobachtet. Das geht auch daheim. Den Sternschnuppen aus dem Perseidenstrom hat Werner Wöhrmann in bzw. bei seiner Gartensternwarte mit der Kamera nachgestellt.

Den Bericht dazu und die „Beute“ gibt’s hier (klicken).



Timelapse an der Sternwarte von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang 12.-13.8.2021

Thomas Grunge hat dieses Zeitraffervideo der gesamten (!) Nacht aufgenommen.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden beschert jedes Jahr um die Mitte des Monats August ein beeindruckendes Naturschauspiel. Allerdings sollte der Mond nicht stören und - vor allem - der Himmel halbwegs klar sein. Das war in diesem Jahr u.a. in der Nacht vom 12. auf den 13. August der Fall. Entsprechend aktiv waren einige von uns plus Besucher.

(-Hier geht's zum Video.-)


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Als Astronom hat man immer den Himmel im Blick. So hat Thomas Kunzemann auch dieses Naturschauspiel am 31.7.2021 über Preußisch Oldendorf aufnehmen können. Das Beste daran für einen Astronom: "Danach wurde es richtig klar!"

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


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Marion Stallkamp hat diesen schönen Halo über Osnabrück am 30. Juli 2021 mit ihrem Handy  aufgenommen. „Ich war auf dem Parkplatzt vom E Center, niemand hat nach oben geblickt! Dabei war der Halo unübersehbar.“ So ist es wohl immer: Die Menschen sind mit ihren Alltagsdingen beschäftigt. Dabei müssten sie einfach nur mal acht geben, um etwas nicht Alltägliches zu sehen.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


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NLC-Jagd in Ostercappeln

Sommerzeit ist NLC-Saison! NLC steht für Noctilucent Clouds. Sie entstehen durch Ansammlungen von Eiskristallen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause. Sie bilden sich in einer Höhe von ca. 85 km, also weit über der Troposphäre (bis 13 km), in der die normalen Wolken entstehen. Weil es im Sommer für astronomische Beobachtungen nicht richtig dunkel wird, ist die Jagd nach diesen besonderen Himmelsbildern für viele eine echte Alternative. So wurde auch Katrin Jeschke am 18.6.2021 vom Jagdfieber erfasst. Zusätzlich zum Himmelsbild sollte aber auch ein ansprechender irdischer Vordergrund dazu kommen.
(-Hier geht's zum O-Ton von Katrin Jeschke und zu den großen Aufnahmen.-)


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Carsten Debbe hat ein sehr schönes Video durch unsere Sternwarte erstellt.

(-Hier geht's zum virtuellen Rundgang.-)


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Sonnefinsternis 10.6.2021, Aufnahmen: Werner Wöhrmann
Partielle Sonnenfinsternis am 10.6.2021 - verteilt gemeinsam
Bericht von Gerold Holtkamp, 17. Juni 2021
(-nach einer Idee von Werner Wöhrmann-)

In diesem Jahr 2021 hatten wir Sonne satt von einem fast wolkenlosen Himmel! Der Mond sollte die Sonne in Osnabrück von 11:25 und 13:35 Uhr bedecken. Die maximale Bedeckung würde mit 15,8% um 12:28  Uhr erreicht.
Aber, der Schatten der Corona-Pandemie war noch so lang, dass wir uns nicht an eine öffentliche Beobachtung gewagt hatten. So musste jeder zwangsläufig mehr oder weniger alleine beobachten. Aber über WhatsApp wurde das Erlebnis geteilt! In Echtzeit!

(-Hier geht's zu allen Beobachtern.-)


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Marion Stallkamp hat am 13. Juni 2021 diese Abendszene mit ihrer Kamera eingefangen: "Bei bestem  Wetter konnte ich die Begegnung von Mars mit dem jungen Mond beobachten. Am Lechtinger Mühlenberg hat man eine passable Rundumsicht, Bäume und Häuser sind weit genug entfernt, es gibt nur wenig Beleuchtung. Erst allmählich wurde Mars heller. Gut war das aschgraue Mondlicht zu erkennen. Ein empfehlenswerter Standort, in 10 min vom Osnabrücker Norden zu erreichen."

(Hier geht's zum vergrößerten Bild und als Zugabe einem Bild der Lechtinger Mühle als irdischer Hintergrund.-)


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Die Nova V1405 CAS in der Cassiopeia
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp und Dr. Thomas Kunzemann
17. Mai 2021 (mit Aktualisierungen bis einschl. 6.5.2022)


Der eine oder andere wird sagen, dass es ja ganz nett sei, einen Stern zu verfolgen, der mal sehr lichtschwach war, dann hell wurde und danach wieder langsam verblasst, eine Nova also, aber ver-glichen mit anderen Astroaufnahmen sei das nun nicht besonders spektakulär…. Tatsächlich geht es bei den hier beschriebenen Beob-achtungen tatsächlich weniger um Farben und Strukturen als vielmehr um Informationen, die man aus dem Verlauf der Licht-kurve ziehen kann. Bei der sehr großen Entfernung der meisten Sterne sind keine direkten Aufnahmen möglich. Man muss daher aus dem bei uns ankommenden Licht die Information herausholen. (-mehr-)



                            

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