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Stand: 23.09.2021 22:38
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

        Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

Sommernacht an der Sternwarte, 26.7.2019, Aufnahme: Ralf Gysbers

Letzte Änderung: 16.9.2021                                                                                     Wir sind auch auf Facebook vertreten.

Führungen mit Fernrohrbeobachtungen

An jedem Samstag werden an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg (NVO-Sternwarte Schildern folgen, NICHT Exposternwarte) Führungen mit Fernrohrbeobachtungen durchgeführt. Sie beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, frühestens aber ab 20:00 Uhr. Voraussetzung ist auf jeden Fall ein klarer Himmel. Tipp: Warme Kleidung ist sehr wichtig! Die Sternwarte ist nicht beheizt, weil das Flimmern der warmen aufsteigenden Luft die Beobachtung mit unserem großen Teleskop sehr erschweren würde. Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

WICHTIG! Auch wir müssen Corona-Regeln beachten. Solange wir allerdings unter 25 Besuchern bleiben, reicht die Anwendung unseres Hygienekonzepts, das -hier- eingesehen werden. Da es an der Sternwarte bei einigen Netzen zeitweise eine schlechte Verbindung gibt, erfolgt die Registrierung in Papierform. (Stand: 16.9.2021)

Regelmäßiger Stammtisch

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 19:30 Uhr im Restaurant "PontosPark“ in Osnabrück, Hauswörmannsweg 56. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie.

 

   
   

Hier geht's zu den Aktuellen Beiträgen

  

Künstlerische Darstellung eines Quasars, Quelle: NASA, ESA and J. Olmsted (STScI)
Freitag, 24. September 2021, 20:00 Uhr - Museum am Schölerberg

Quasare - Leuchtfeuer im All
Vortrag von Dr. Gerold Holtkamp

Der Name Quasar ist eine Abkürzung des englischen Begriffs „Quasi-stellar radio source“, auf Deutsch etwa „sternartige Radioquelle“. Quasare sind in vieler Hinsicht extrem. Sie sind extrem weit entfernt;  damit schauen wir bei ihnen auch extrem weit in die Vergangenheit zurück. Sie sind extrem hell, aber für die Energiemenge, die sie ausstoßen, sind sie auch      extrem klein. Im Vortrag wird auf die Entdeckung der Quasare, die Wege zu ihrer Erforschung und die gegenwärtig favorisierten Erklärungsmodelle eingegangen.
Der Eintritt ist frei.


Bundesweiter Astronomietag
Samstag, 16. Oktober 2021

Am Nachmittag von 13:00 bis 17:00 Uhr am Planetarium am Schölerberg
Am Abend ab 20:00 Uhr in und an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg bei Melle

Nach langer Corona-Pause stellen wir zusammen mit den Hobbyastronomen in ganz Deutschland an diesem Tag unsere Aktivitäten vor. An unseren beiden Standorten wird natürlich auch Beobachten möglich sein.
Am Planetarium schauen wir mit unseren transportablen Teleskopen auf die Sonne, mit den entsprechenden technischen Schutzmaßnahmen.
An unserer Sternwarte beobachten wir mit dem großen Teleskop, aber auch mit kleineren Geräten auf dem Vorplatz. Voraussetzung ist natürlich ein halbwegs klarer Himmel.



Freitag, 29. Oktober 2021, 20:00 Uhr - Museum am Schölerberg

Der Mond - unser stiller Begleiter
Vortrag von Albrecht Düntsch

Vor über fünfzig Jahren gingen die ersten Menschen auf dem Mond spazieren und betraten zum ersten Mal einen fremden Himmelskörper. Damit erfüllten sie einen Menschheitstraum.
Was fasziniert uns daran? Der Mond ist das größte und hellste Objekt am Nachthimmel. Bei seiner gleichmäßigen Wanderung verändert er dabei ständig seine sichtbare Form.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein so großes Objekt die Erde umkreist? Welchen Einfluss hat die Existenz des Mondes auf unseren Planeten und auf uns Menschen? Wäre Leben ohne den Mond auf der Erde überhaupt entstanden? Was versteht man unter einem Osterparadoxon? Was ist der Grund, dass der Mond beim Aufgang größer erscheint als im Zenit? Weshalb strahlt der Mond so hell, obwohl er in Wahrheit eine dunkelgraue Oberfläche hat?
All diese und andere Fragen wird der Referent in seinem Vortrag beantworten.
Der Eintritt ist frei.

Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Freitag, 26. November 2021, 20:00 Uhr -
Museum am Schölerberg

Was kann man alles auf der Sonne beobachten?
Vortrag von Dr. Thomas Kunzemann

Die Sonne ist der einzige Stern, der unser Dasein direkt beeinflusst. Dabei scheint die Sonne immer gleichförmig zu leuchten, aber auf ihrer Oberfläche spielen sich höchst energiereiche Vorgänge ab, die wir auch mit amateurastronomischer Ausrüstung beobachten können.

Der Vortrag behandelt, neben Hinweisen auf Sicherheit für  die Augen und die Teleskope, die verschiedenen Techniken, um die Sonne und die Phänomene der ruhigen Sonnenatmosphäre, sowie die durch magnetische Wirkungen hervorgerufenen Störungen wie Sonnenflecken, Fackeln, Flares und Protuberanzen gefahrlos zu  beobachten.
Der Eintritt ist frei.



Hier geht's zu den Aktuellen Terminen



Wie weit (zurück) kann man von der NVO Sternwarte schauen?

Beobachtung der Quasare QSO J 1723+2243 und SPIT J17210+6017
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 23.8.2021

Quasare sind extrem. Sie sind extrem weit entfernt. Die Lichtlaufzeit ist oft weit über 12 Milliarden Jahre. Damit sind sie auch extrem alt. Sie sind trotzdem für uns sichtbar, weil sie extrem hell sind. Sie haben typischerweise eine bis zu 1000-milliardenfache Leuchtkraft unserer Sonne. Für die Energiemenge, die sie ausstoßen, sind sie aber auch extrem klein. Der energieerzeugende Bereich hat lediglich die Größe unseres Sonnensystems. Das Bild eines Quasars ist zudem auf den ersten Blick extrem unspektakulär, nämlich lediglich ein matt heller Punkt, wie ein schwacher Stern. Wenn man sich aber vor Augen führt, was man da eigentlich auf der Aufnahme sieht, wird es extrem interessant. Es ist allerdings für die eigene Vorstellungskraft eine ziemliche Herausforderung. Aufregend - zumindest für einen selber - ist natürlich auch der Beobachtungs- bzw. Aufnahmeprozess selbst, die „Jagd“, wenn man so will. (-mehr-)


                                   
Sonne in H-Alpha, 2.8.2021, Thomas Kunzemann
Das Sonnenbild der Woche


Die Satelliten der NASA haben es besser. Sie sind außerhalb der Erdatmosphäre, die sie nicht bei ihren Aufnahmen der Sonne stört. Das hält Dr. Thomas Kunzemann nicht davon ab, regelmäßig beeindruckend scharfe Aufnahmen der Sonne zu veröffentlichen, sowohl im Weißlicht als auch nur im H-Alpha-Licht. Das Beste aus einer Woche intensiver Beobachtung gibt es hier. Voraussetzung ist natürlich - wie immer - ein klarer Himmel.

(-Hier geht's zu den aktuellen Aufnahmen.-)



Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Andreas Hänel


Dr. Andreas Hänel wurde wegen seines langjährigen Einsatzes für einen natürlichen Nachthimmel, sprich gegen die zunehmende Lichtverschmutzung, am 19.8.2021 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Überreicht wurde diese hohe Auszeichnung von der Landrätin Anna Kebschull.

Nur bei einem möglichst natürlichen Nachthimmel kann unsere Astronomie ihren vollen Zauber entfalten. Also ist das Streben danach genau eines unserer Themen. Aber auch die Tierwelt und wir Menschen selber profitieren von einer natürlichen Dunkelheit in der Nacht.

 



Erlebnisbericht Perseiden 2021

von Werner Wöhrmann, 14.8.2021

Nicht nur an unserer Sternwarte wird beobachtet. Das geht auch daheim. Den Sternschnuppen aus dem Perseidenstrom hat Werner Wöhrmann in bzw. bei seiner Gartensternwarte mit der Kamera nachgestellt.

Den Bericht dazu und die „Beute“ gibt’s hier (klicken).



Timelapse an der Sternwarte von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang 12.-13.8.2021

Thomas Grunge hat dieses Zeitraffervideo der gesamten (!) Nacht aufgenommen.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden beschert jedes Jahr um die Mitte des Monats August ein beeindruckendes Naturschauspiel. Allerdings sollte der Mond nicht stören und - vor allem - der Himmel halbwegs klar sein. Das war in diesem Jahr u.a. in der Nacht vom 12. auf den 13. August der Fall. Entsprechend aktiv waren einige von uns plus Besucher.

(-Hier geht's zum Video.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Als Astronom hat man immer den Himmel im Blick. So hat Thomas Kunzemann auch dieses Naturschauspiel am 31.7.2021 über Preußisch Oldendorf aufnehmen können. Das Beste daran für einen Astronom: "Danach wurde es richtig klar!"

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Marion Stallkamp hat diesen schönen Halo über Osnabrück am 30. Juli 2021 mit ihrem Handy  aufgenommen. „Ich war auf dem Parkplatzt vom E Center, niemand hat nach oben geblickt! Dabei war der Halo unübersehbar.“ So ist es wohl immer: Die Menschen sind mit ihren Alltagsdingen beschäftigt. Dabei müssten sie einfach nur mal acht geben, um etwas nicht Alltägliches zu sehen.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

NLC-Jagd in Ostercappeln

Sommerzeit ist NLC-Saison! NLC steht für Noctilucent Clouds. Sie entstehen durch Ansammlungen von Eiskristallen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause. Sie bilden sich in einer Höhe von ca. 85 km, also weit über der Troposphäre (bis 13 km), in der die normalen Wolken entstehen. Weil es im Sommer für astronomische Beobachtungen nicht richtig dunkel wird, ist die Jagd nach diesen besonderen Himmelsbildern für viele eine echte Alternative. So wurde auch Katrin Jeschke am 18.6.2021 vom Jagdfieber erfasst. Zusätzlich zum Himmelsbild sollte aber auch ein ansprechender irdischer Vordergrund dazu kommen.
(-Hier geht's zum O-Ton von Katrin Jeschke und zu den großen Aufnahmen.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Carsten Debbe hat ein sehr schönes Video durch unsere Sternwarte erstellt.

(-Hier geht's zum virtuellen Rundgang.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Sonnefinsternis 10.6.2021, Aufnahmen: Werner Wöhrmann
Partielle Sonnenfinsternis am 10.6.2021 - verteilt gemeinsam
Bericht von Gerold Holtkamp, 17. Juni 2021
(-nach einer Idee von Werner Wöhrmann-)

In diesem Jahr 2021 hatten wir Sonne satt von einem fast wolkenlosen Himmel! Der Mond sollte die Sonne in Osnabrück von 11:25 und 13:35 Uhr bedecken. Die maximale Bedeckung würde mit 15,8% um 12:28  Uhr erreicht.
Aber, der Schatten der Corona-Pandemie war noch so lang, dass wir uns nicht an eine öffentliche Beobachtung gewagt hatten. So musste jeder zwangsläufig mehr oder weniger alleine beobachten. Aber über WhatsApp wurde das Erlebnis geteilt! In Echtzeit!

(-Hier geht's zu allen Beobachtern.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Marion Stallkamp hat am 13. Juni 2021 diese Abendszene mit ihrer Kamera eingefangen: "Bei bestem  Wetter konnte ich die Begegnung von Mars mit dem jungen Mond beobachten. Am Lechtinger Mühlenberg hat man eine passable Rundumsicht, Bäume und Häuser sind weit genug entfernt, es gibt nur wenig Beleuchtung. Erst allmählich wurde Mars heller. Gut war das aschgraue Mondlicht zu erkennen. Ein empfehlenswerter Standort, in 10 min vom Osnabrücker Norden zu erreichen."

(Hier geht's zum vergrößerten Bild und als Zugabe einem Bild der Lechtinger Mühle als irdischer Hintergrund.-)


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Die Nova V1405 CAS in der Cassiopeia
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp und Dr. Thomas Kunzemann
17. Mai 2021 (mit Aktualisierungen)


Der eine oder andere wird sagen, dass es ja ganz nett sei, einen Stern zu verfolgen, der mal sehr lichtschwach war, dann hell wurde und danach wieder langsam verblasst, eine Nova also, aber ver-glichen mit anderen Astroaufnahmen sei das nun nicht besonders spektakulär…. Tatsächlich geht es bei den hier beschriebenen Beob-achtungen tatsächlich weniger um Farben und Strukturen als vielmehr um Informationen, die man aus dem Verlauf der Licht-kurve ziehen kann. Bei der sehr großen Entfernung der meisten Sterne sind keine direkten Aufnahmen möglich. Man muss daher aus dem bei uns ankommenden Licht die Information herausholen. (-mehr-)


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Heißer Jupiter mit ungekühlter DSLR
- Messung der Lichtkurve des Exoplaneten Qatar-1 b -
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 27. April 2021

Eine moderne Spiegelreflexkamera ist ein leistungsfähiges Gerät. Ist die Lichtintensität gering, macht sich aber das sog. Rauschen störend bemerkbar. Wäre der Aufnahmechip der DSLR gekühlt, könnte man dieses Rauschen effektiv reduzieren. Deswegen sind speziell für die Astrofotografie entwickelte Kameras mit einer eigenen Kühlung des Aufnahmechips ausgestattet. Meine Ausrüstung besteht (bis jetzt) aber leider nur aus DSLR-Kameras. Die leistungsfähigste davon ist die Canon 6D. Damit wollte ich mich an eine schwierige Aufgabe heranwagen: Nachweis eines Exoplaneten. (-mehr-)


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ISS Solartransit

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26. April 2021

Im ISS Transit Finder, einer App die berechnet von wo aus und wann man Transite der ISS (International Space Station) über die Sonne oder den Mond beobachten kann, habe ich vor einiger Zeit ein vielversprechendes Ereignis gefunden. Am 23.April um 11h27 Uhr sollte die ISS die Sonne überqueren. Die Zentrallinie des Transits verlief durch die Ortschaft Hüde am Dümmersee. Da der Transit gegen Mittag stattfinden sollte, war die ISS zu der Zeit auf dem Punkt ihrer Bahn, der dem Beobachtungspunkt am nächsten, nämlich nur 598,17 km, entfernt lag. Daraus resultierte ein Winkeldurchmesser von 46,19 Bogensekunden.
(-mehr-)


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Granatstern und IC1396
Die nächtliche Ausgangssperre wegen Corona war am 12.4.2021 zwar aufgehoben, aber der DWD hatte einen mehr oder weniger bewölkten Himmel vorausgesagt. Ein später Check des Himmels gegen 22 Uhr brachte eine Überraschung: Es war klar! Wie lange war aber fraglich. Da gab es für Gerold Holtkamp nur eins: Aufbau des „kleinen Bestecks“ im Garten, Einnorden und Ausrichten auf des beiden Objekte im Sternbild Kepheus. Der Granatstern (heißt so wegen seiner intensiven Farbe) ist ca 2800 und die Wasserstoffwolke IC1396 (150 Lichtjahre Durchmesser) ca. 2400 Lichtjahre entfernt.
(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und zu den technischen Daten.-)


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Der goldene Henkel erscheint

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26.3.2021
 
Am 23. März riss gegen 21h30 Uhr die Bewölkung überraschend auf und der zu 72% beleuchtete Mond zeigte sich. Da vom hellen Mondlicht alle anderen Himmelsobjekte überstrahlt wurden, entschloss ich mich, mit meiner neuen Planetenkamera QHY5III462 ein Mosaikbild des Mondes aufzunehmen....   ....Während der Arbeit am Teleskop fiel mir auf, dass die aufgehende Sonne schon die Spitzen der höchsten Gipfel des Juragebirges (Montes Jura) am Westrand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) beleuchtete. Da es erst 22h00 Uhr war, beschloss ich mir das Schauspiel näher anzusehen.

(-mehr-)


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ISS-Transit im Moor

Bericht von Werner Wöhrmann, 25.3.2021
mit Aufnahmen von Thomas Kunzemann und Werner Wöhrmann
 
Im Programm "International Space Station Transit Finder" wurde für Mittwoch 24.03.2021 um 19:36:22 Uhr ein Transit der ISS (International Space Station) vor dem Mond am Südrand des Dümmer vorhergesagt. Thomas Kunzemann und ich wollten das beobachten und auf Film - heute natürlich digital - bannen. 

(-mehr-)

         


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Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Eine riesige Protuberanz  

Beobachtet von Dr. Thomas Kunzmann am 17. März 2021

Gegen 13:30 Uhr öffnete sich unerwartet eine Wolkenlücke und gab den Blick auf die Sonne frei. Im Weißlicht zeigte sich nur ein kleiner Fleck der Waldmeier-Klasse A aus der Aktiven Region AR 2810 im nordöstlichen Quadranten der Sonnenscheibe. Der Fleck wurde von einem Fackelgebiet begleitet. Ansonsten gab es so nichts weiter zu sehen. Ganz anders war der Anblick im Licht des Wasserstoffs, also in H-Alpha, bei der Wellenlänge von 656 Nanometern.

(-mehr-)

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Orionnebel M42, 3.3.2021, Jörg Große-Kracht
Astronomie macht Spaß, sogar bei 70% beleuchtetem Mond. So dachte sich offensichtlich Jörg Große-Kracht am 3. März 2021. Die „Himmellaterne“ stört bekanntlich mächtig, wenn schon so viel von ihr beleuchtet ist. Jörg hat sich trotzdem nicht abschrecken lassen. Der Lohn für seine Unerschrockenheit ist ein detailreiches Bild vom Orionnebel M42.

(-zum vergrößerten Bild und den technischen Daten geht es hier-)

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Das Weltraumspektakel im Höhlen-Nebel Sh2-155

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, März 2021

Da sich Anfang Herbst 2020 aufgrund außergewöhnlich guten Astronomiewetters neben den Untersuchungen des Gamma-Cygni-Komplexes (siehe gleichnamiger Bericht) noch weitere Belichtungszeiten anboten, warf ich mein astrofotografisches Auge auf ein nicht ganz so häufig beobachtetes Objekt in der nördlich benachbarten Konstellation Cepheus: Den Höhlennebel Sh2-155. Was für ein Weltraumspektakel!

(-mehr-)

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Rosetten-Nebel NGC2244, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 2.3.2021
Für den Abend und die Nacht des 3.2.2021 war ein klarer Himmel vorausgesagt. Sonnenuntergang war kurz nach 18 Uhr, völlige Dunkelheit ab 20 Uhr. Allerdings sollte der Mond gegen 22:30 Uhr aufgehen.
Die Chance hat Jörg Große-Kracht ergriffen und sich und sein Teleskop auf dem Vorplatz der Sternwarte rechtzeitig aufgebaut, d.h. heißt Ankunft bei Sonnenuntergang. Bis alles läuft, justiert und auf’s Beobachtungsobjekt ausgerichtet ist, kann schon mal einige Zeit vergehen.
Als Beobachtungsobjekt war der Rosettennebel NGC2244 im Sternbild Einhorn vorgesehen, mit Blickrichtung nach Süden. Die Sternwarte im Rücken war ein guter Schutz vor dem leichten Nordostwind.

(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Der Mond war schon aufgegangen nachts um 22:30 Uhr am 2.3.2021, stand aber noch tief am Horizont. Mit 83% beleuchteter Scheibe würde er bald zu einer ziemlich hellen „Laterne“ werden. Aber Gerold Holtkamp hat sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem das große Teleskop der Sternwarte auf den sog. Zwillingsquasar QSO 0957+561AB gerichtet. Es handelt sich dabei um zwei durch eine sog. Gravitationslinse erzeugte Bilder desselben 9 Milliarden Lichtjahre entfernten Quasars (-mehr Infos hier-). Bei einer Helligkeit von gerade einmal 16,7 bzw. 16,5 mag der beiden Komponenten und einem Abstand von ca. 6‘‘ist das große Teleskop mit 60 cm Spiegeldurchmesser die richtige Wahl. Das Beobachtungsobjekt stand hoch - fast im Zenit -, so dass sich Teleskop und Kuppelspalt ziemlich „verrenken“ mussten. Die optische Trennung der beiden Komponenten ist gelungen. Wenn sich diese Komponenten trennen lassen, dann müsste vielleicht auch das sog. Einsteinkreuz mit 1,6‘‘x1,6‘‘ zu trennen sein. Eine schöne Herausforderung …. Vielleicht demnächst mehr ….
(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Orionnebel M42, 26.2.2021, Carsten Debbe
Am 26.2.2021 wollte Carsten Debbe angekündigte größere Wolkenlücken nutzen und testen, wie genau seine Montierung nachführt, wenn sie mit der Software SharpCap eingenordet worden ist. Weiter sollte diese „Trockenübung“ in der Praxis die allgemeine Tauglichkeit dieser speziellen Zusammenstellung seiner Ausrüstung zeigen.
Sein Beobachtungsobjekt war der Orionnebel M42. Da das Wetter immer wieder Wolken durchziehen ließ, kamen am Ende „nur“ 25 Minuten Gesamtbelichtung heraus. Aber an diesem Abend war es nicht das Ziel, maximale Belichtungszeit zu sammeln, zumal der Mond einen Tag vor Vollmond stand und somit schon sehr störte. In Anbetracht dessen ist das Ergebnis gar nicht mal so schlecht ausgefallen. „Nach dieser ersten Übersicht kann ich sagen, dass ich zufrieden bin.“ so Carstens Resümee. (-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Lichtkurve Exoplanet HAT-P-54b, 13.2.2021, Thomas Grunge
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Dissen. Thomas Grunge hat in seinem Garten kein Bild sondern eine Lichtkurve des Exoplaneten HAT-P-54b aufgenommen. Dieser Planet kreist nicht um unsere Sonne, sondern um den Stern HAT-P-54, dessen Licht 443 Jahre bis zu uns unterwegs war. Diesen Planeten kann man nicht mehr direkt sehen, sondern nur nachweisen, wenn er vor dem Stern vorbei zieht und dabei das Licht des Sterns etwas verdunkelt. Details zur Methode findet man im Bericht vom Oktober 2019.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)





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IC 434 mit Pferdekopfnebel, 13.2.2021, Thomas Kunzemann
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Preußisch-Oldendorf. Das hat Thomas Kunzemann in seinen Garten gelockt, wo er seine Ausrüstung aufgebaut und den Emissionsnebel IC 434 mit dem sog Pferdekopfnebel anvisiert hat. Die ruhige Luft hat ein detailreiches Foto ermöglicht. Die Luft war eisig. Die daraus folgenden kalten Finger waren schnell wieder vergessen.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)



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Herznebel NGC 896, 12.2.2021, Gerold Holtkamp
Es war eine kalte klare Nacht am 12. Februar 2021 in Osnabrück. Der Schnee lag hoch und die Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg war sehr schlecht zu erreichen. Gerold Holtkamp ist in seinem Garten geblieben und hat mit seiner astromodifizierten Kamera Canon 500DA und einem 300mm Teleobjektiv den Herznebel NGC 896 aufgenommen.
Die zeitliche Nähe zum Valentinstag war rein zufällig, ist das Licht der leuchtenden Wasserstoff Wolke doch vor 7500 Jahren gestartet. Zu der Zeit hat sicher noch keiner an diesen Tag gedacht.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Die eigene Gartensternwarte

Bericht von Jens Meyjohann, 8. Februar 2021

Die Beobachtung des Himmels ist ein tolles Hobby. Es gibt so viel zu entdecken. Nach einiger Zeit des visuellen Beobachtens wollte ich das Gesehene gerne fotografieren. Es braucht allerdings jede Menge an Equipment und viel Zeit, die Objekte zu fotografieren. Die Ausrüstung abends im Feld aufzubauen, nach dem Fotografieren wieder einzupacken und müde nach Hause zu fahren, empfand ich auf Dauer als lästig.
Immer mehr kam der Wunsch nach einer eigenen Sternwarte, um möglichst lange belichten zu können. Inspiriert von Berichten aus Fachbüchern und Besichtigungen mehrerer privater Sternwarten bekannter Astrokollegen begann ich eine eigene Sternwarte zu planen.
(-mehr-)


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Orion-Pferdekopf-Flammennebel, 12.1.2021, Katrin Jeschke
Pferdekopf- und der Flammennebel im Orion

Am 12. Januar 2021 sollte es tatsächlich einmal halbwegs klar sein, nach Wochen bedeckten Himmels. Diese Chance hat Katrin Jeschke genutzt und ist zur Sternwarte gefahren.
Wegen des Windes wollte sie zunächst ihre Fotoausrüstung gar nicht aufbauen, aber dann dachte sie, wer nicht wagt .... Und so sind trotz vieler verwackelter Aufnahmen immerhin 40 Minuten Belichtungszeit zusammengekommen.
Und das Schöne bei solchen Motiven ist ja, dass sie nicht weglaufen und man, wenn das Wetter wieder passt, einfach weiter Photonen sammeln kann. Also ist geduldiges Warten angesagt. Bericht folgt. :)

(-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den Technikdaten-)


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Den Schleier im Orionnebel lüften

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 16.Januar 2021

Am 12. Januar 2021 sollte es - anders als in vergangenen Monaten - ausnahmsweise einmal halbwegs klar werde. Die Chance wollten Gerold Holtkamp und ich nicht ungenutzt lassen. Fast bis Mitternacht blieb der Himmel dann auch ohne Wolken.
Der Orionnebel Messier 42 ist immer wieder ein beliebtes astronomisches Fotoobjekt, eine gigantische Gas- und Staubwolke, in der neue Sterne entstehen. Viele der jungen Sterne sind noch in den Wolken verborgen und nur die Infrarotstrahlung vermag sie zu durchdringen.
(-mehr-)


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Mond am 25.12.2020, Aufnahme: Thomas Grunge

Kleiner Mondspaziergang

In der Südregion des Mondes um den Krater Tycho herum
Bericht von Thomas Grunge, 26. Dezember 2020


Wie an fast jedem Jahresende machen uns die Wolken zu schaffen. Es gilt, jede Gelegenheit zu nutzen. Am 25.12.2020 ergab sich eine kurze Wolkenlücke. Der zunehmende Mond, Mondalter ca. 10.5 Tage, stand günstig am Himmel, und deshalb nutzte ich die Situation, um den Mond aufzunehmen. Es zogen gelegentlich Wolkenfetzen durch, zwischen denen ich ein Mondvideo von 1000 Bildern aufnehmen konnte.
Bei genauer Betrachtung des fertigen Bildes vielen mir viele geologische Strukturen auf der Mondoberfläche auf, die ich kurz vorstellen möchte. (-mehr-)


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Quasar J0209+0517

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 18. Dezember 2020

Um die Mitte der 1990er Jahre war an unserer Sternwarte der Quasar QSO S5 0014+81 das am weitesten entfernte Objekt, das bis dahin dort aufgenommen worden war. Immerhin ist er knapp 12 Milliarden Jahre entfernt, ein Objekt am "Rande" des Weltalls, wie es seinerzeit beschrieben wurde. Motivation genug, es selbst auch zu versuchen. Am 18.12.2020 wurde ein neuer Versuch gestartet werden. Diesmal sollte das Objekt, der Quasar J0209+0517 noch weiter entfernt sein. Leider sind solche Objekte dann auch meist lichtschwächer. Es würde also nicht einfach werden.

(-mehr-)








                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Die große Sonnenfleckengruppe im November 2020
Die Sonnenaufnahmen stammen von Andreas Hänel, Thomas Hänel, Thomas Kunzemann, Werner Wöhrmann und Wilhelm Witte.
Sie wurden von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp zusammengestellt. 3.12.2020

Nach zwei langen Jahren im Aktivitätsminimum der Sonne mit nur sehr wenigen Flecken auf der Sonne geht es jetzt wieder richtig los. Seit Tagen ist die Fleckengruppe AR2786 auf der Sonne zu beobachten. Der Hauptfleck ist sehr groß, so dass es einigen Astrofreunden sogar gelungen ist, sie mit bloßem Auge, versehen mit einer Sonnenfinsternisbrille, zu sehen. Die Erde würde viele Male hineinpassen.
(-mehr-)


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Der Gamma-Cygni-Komplex
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, November 2020

Einer der interessantesten Himmelsbereiche, den ich in den letzten drei Jahren mehrmals astrofotografisch betrachtet habe, ist die Region um den hellen Stern Sadr. Dieser Name stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Brust“. Somit liegt er im Herzen des Sternbildes Schwan (lat. Cygnus). Die in der Milchstraßenebene befindliche Sadr-Region weist einen reichen Komplex aus Staubwolken und leuchtenden Nebeln auf. Ich werde dieses bis zum Mondsichel-Nebel reichende Gebiet im Folgenden als Gamma-Cygni-Komplex bezeichnen. Es beherbergt eine Reihe von bemerkenswerten Deep-Sky-Objekten. Begeben wir uns auf Objektsuche.

(-mehr-)


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M33 wird auch Triangulum Galaxie oder Dreiecksnebel genannt. In den klaren Nächten am 7. und 8. November 2020 hat Jörg Große-Kracht ihn an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg ins Visier genommen, allerdings mit seinem eigenen Gerät. Der Dreiecksnebel ist eins der schönsten Objekte,die auf unserer Nordhalbkugel zu beobachten ist.

(Zum vergrößerten Bild und zu den Aufnahmedaten geht es hier.)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Positionsbestimmung von Sonnenflecken mit dem Programm SunMap
Bericht von Wilhelm Witte, 12. November 2020

Da an meinem Wohnort im Winter die Sonne gerade mal auf dem First des Nachbarreihenhauses entlang schrammt und immer wieder von einem Schornstein oder Baum verdeckt wird, komme ich nur schwer zu brauchbaren Sonnenfotos zur Berechnung der Sonnenflecken in „Sun Map“, einem Programm* zur Positionsbestimmung von Sonnenflecken. Wie schön ist es da, einen freundlichen Astrokameraden zu haben, der aushelfen kann. Für die Berechnung schickte mir Werner Wöhrmann einige Fotos von der Sonnenfleckgruppe (NOAA Nr.12781) vom 7. und 8.11.2020 (s. a. Bericht von Werner). Also machte ich mich an die Arbeit. (-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------

Sonne imH-Alpha-Licht, 7.11.2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Sonnenflecken im Weiß- und H-Alpha-Licht
Bericht von Werner Wöhrmann, 10. November 2020

Nach endlos langer Zeit entwickelte sich Anfang November 2020 wieder eine größere Sonnenfleckengruppe. Das eigentliche Fleckenminimum war seit dem Frühjahr vorbei. Erst am 07.11.20 hatte ich die Möglichkeit zur Beobachtung. Gegen Mittag, wegen des hohen  Sonnenstandes, rollte ich das Dach meiner Sternwarte zur Seite und bereitete meinen Refraktor APO 107/700 für die Weißlichtbeobachtung vor.  (-mehr-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Nachts am 13. Oktober 2020 in der Nähe von Stumpertenrod - das liegt ca. 40 km östlich von Gießen - hat Thomas Grunge  IC1396 aufgenommen. IC 1396 ist ein offener Sternhaufen eingebettet in einen Emissionsnebel.

(-zum vollständigen vergrößerten Bild und den Aufnahmedaten geht’s hier)


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ISS Transit vor der Sonne am 13.10.2020
Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 22. Okt0ber 2020

Anfang Oktober entdeckte ich auf der Website ISS TRANSIT FINDER eine Vorhersage für einen Transit der ISS (International Space Station) vor der Sonne am 13. Oktober. Die Zentrallinie sollte ganz in der Nähe von Werners Sternwarte verlaufen. Nachdem ich Werner darüber informiert hatte, lud er mich spontan ein, den Transit bei ihm zu beobachten.
Da ich ein Video machen wollte nahm ich meine Ausrüstung mit und baute sie neben der Sternwarte auf. Werner hatte es einfacher; er brauchte nur das Dach aufzumachen.
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Plejaden, Sept. 2020, Aufnahme: Werner Wöhrmann
Schnappschüsse?
Bericht von Werner Wöhrmann, 24.9.2020

Wie man hört, sind Astroaufnahmen, welche unter 3 Std. belichtet sind, Schnappschüsse. Anders als bei unseren fast professionell arbeitenden Astrofreunden sind es bei mir bescheidene viel zu kurz belichtete Fotos. Aber es kommt ja auf den Spaß bei der Sache an.

In den vergangenen Tagen bot es sich wegen des klaren nächtlichen Himmels an, einige Zeit in meiner Gartensternwarte zu verbringen.

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Iris-Nebel, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 19. - 21.9.2020
Der September 2020 hatte mehrere Tage mit einem klaren Himmel und auch noch um Neumond, so dass der Mond nicht störte. Das gibt es selten in unseren Breiten. So hat Jörg Große-Kracht mehrere Nachtschichten eingelegt und mit seiner Ausrüstung 6 Stunden das Licht des Iris-Nebels gesammelt. Das Ergebnis kann sich mal wieder sehen lassen.

Zum vergrößerten BIld und den Aufnahmedaten geht's (-hier-).


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NGC7000-Nordamerikanebel, Sept. 2020, Aufnahme: Jörg Große-Kracht
Im September 2020 hat Jörg Große-Kracht richtig viel Belichtungszeit in den Nordamerikanebel (NGC7000) investiert, um richtig viele Details dieses Gasnebels herauszuarbeiten. In insgesamt vier Nächten unter dem dunklen Himmel vor der NVO-Sternwarte hat er insgesamt 8,4 Stunden lang das Licht dieses schönen Objekts gesammelt.

Um zu den großen Aufnahmen und den Aufnahmedaten zu gelangen, bitte auf das Bild klicken oder (-hier-).

Übrigens! Es gibt auf unserer Homepage noch mehr Aufnahmen des Nordamerikanebels aus diesem Jahr. Hier die Links:
NGC7000_1 -- NGC7000_2 -- NGC7000_3


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Feuerrad-Galaxie im Kampf mit dem Rauschen
Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, September 2020

Bereits im März 2019 hatte ich fast dreieinhalb Stunden Belichtungszeit in die Astroaufnahmen der Feuerrad-Galaxie (M101) investiert, weil die zweite Nachthälfte für den Bode-Nebel (M81) von meiner Balkonsternwarte westlich von Osnabrück stellungsbedingt ungünstig wurde. Eine zweite folgende Nacht, die zunächst als sternenklar prognostiziert wurde, erwies sich aber leider als unbrauchbar. So ergab sich in dem Jahr keine weitere Aufnahmemöglichkeit mehr für dieses zeitbedürftige Objekt. Aber ein Jahr später bot sich im März 2020 eine erneute Chance, die Gesamtbelichtungszeit zu vergrößern. Doch sollte sich das wirklich lohnen?

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