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Stand: 17.11.2019 15:39
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

Komposition Sternwarte und M81 M82, Burkhard Lührmann, 2019
(Aktuelle Termine hier)
          (Aktuelle Berichte hier)           (Himmelsobjekte, wie wir sie fotografieren, hier)

Unsere Sternwarte bei Melle auf dem Oldendorfer Berg ist unser zentraler Ort, um den Weltraum zu erleben. Gäste sind immer herzlich willkommen. Jeden Samstag nach Einbruch der Dunkelheit (im Winter ab 20:00 Uhr) ist die Sternwarte bis ca. 24:00 Uhr geöffnet, um mit unseren Besuchern den Sternenhimmel zu erkunden.  Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel. 

Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 20 Uhr im "Landhaus Stumpe" in Bissendorf. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie und was uns sonst noch beschäftigt.

Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu thematisch ausgerichteten Veranstaltungen  jeweils am letzten Freitag des Monats (außer in den Schulferien) ab 20:00 Uhr im Museum am Schölerberg. 

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen! Sie können auch mit uns Kontakt aufnehmen, um z.B. eine private Führung an der Sternwarte zu reservieren, oder sich mit uns über Facebook verbinden.

Letzte Änderung: 16.11.2019
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Aktuelle Termine - Aktuelle Termine - Aktuelle Termine

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Freitag, 29. November 2019, 20:00 Uhr

Museum am Schölerberg

Die Zukunft im Blick
Die Astro-AG diskutiert über ihre Ausrichtung in den nächsten Jahren

Ausgehend von einer Bestandaufnahme unserer bisherigen Aktivitäten, wollen wir uns Gedanken darüber machen, wie es in der nächsten Zeit in der Astro-AG weitergehen sollte. Dafür werden wir Ideen sammeln und anschließend das Für und Wider abwägen. Vielleicht schaffen wir es sogar - wie bei vielen Weltraummissionen der NASA oder der ESA - Primär- und Sekundärziele festzulegen.


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Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte - Aktuelle Berichte

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Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Martin Steinbeißer
Ein kurzer Reisebericht über unsere Exkursion zum Merkurtransit

Bericht von Martin Steinbeißer, 15.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Kunzemann

Wie wir es beim Stammtisch besprochen hatten, wollten Thomas Kunzemann, Andreas Hänel und ich am Montag, 11.11.2019, Richtung Sachsen fahren. Laut WarnWetter App des DWD sollten  wir dort  klaren Himmel und somit gute Bedingungen zum Beobachten vorfinden. Aber wie heißt es doch: Erstens kommt es anders und zweitens anders als man denkt! Wir trafen uns auf einem Parkplatz nahe der BAB bei Bünde. (-mehr-)
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Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Thomas Grunge
Der Merkurtransit an der Sternwarte des NVO

Bericht von Carsten Debbe, 13.11.2019
mit eigenen Bildern und von Thomas Grunge


Am 11.11.2019 war von mir die Beobachtung des Merkur-Transit an der Sternwarte des NVO auf dem Oldendorfer Berg angesetzt. Nach längeren Überprüfungen verschiedener Wettervorhersagen, mit eventuellem Ortswechsel in Richtung Hameln, entschloss ich mich, die Beobachtung doch an der Sternwarte durchzuführen.

Gegen 12.30 begann ich, 3 Teleskope vorzubereiten. Je eine Kamera am 127mm-Refraktor, am C 8 und am 80mm-Refraktor bei 800mm Brennweite. Der 127/1800mm-Refraktor wurde mit einem Sonnenprisma bestückt. Das C 8 und der 80mm-Refraktor jeweils mit einer Sonnenfilter-Folie. Zudem konnte das Live-Bild vom 80er am Laptop beobachtet werden. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Merkurtransit 11.11.2019, Aufnahme Werner Wöhrmann

Merkurtransit am Montag 11. November 2019

Bericht von Werner Wöhrmann, 12. November 2019
mit eigenen Bildern und von Wilhelm Witte und Gerold Holtkamp
 
Am Sonntag 10.11.19 Kaiserwetter. Also nochmal die gesamte Ausrüstung aufbauen, damit morgen auch alles passt. Zwei Montierungen mit jeweils zwei Refraktoren. Für Weißlicht und H-Alpha. Alles verstauen und auf ein Wetter wie heute hoffen.
Montag gegen 12 Uhr zum Kaufhaus in Nahne. Das Wetter spielt nicht mit. Na ja, es regnet nicht. Aber wir haben uns angesagt. In der örtlichen Presse und im Radio wurde auf unsere Aktion hingewiesen. Also aufbauen.
(-mehr-)
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Exoplanet mit eigener Öffnung

(Bericht von Thomas Grunge im Oktober 2019)

Die Zahl der entdeckten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems, sogenannte Exoplaneten, stieg in den letzten Jahren rasant an. Mit hohem technischen Aufwand, durch boden- und weltraumgestützte Instrumente, konnten bis jetzt (Oktober 2019) mindestens 4500 Planeten in fremden Sternsystemen nachgewiesen werden. Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Osnabrück haben bereits mehrfach öffentlich über die Satelliten und Sonden zur Exoplanetenjagd referiert.
Kann der Nachweis auch mit der eigenen Astroausrüstung gelingen?
Da ich bereits variable Sterne photometriert hatte und Erfahrungen in der Erstellung von Lichtkurven sammeln konnte,  entschied ich mich für die Transitmethode. Hierbei wird die Absenkung der Sternhelligkeit gemessen, wenn der Exoplanet aus Sicht der Erde vor einem Stern vorüberzieht. (-mehr-)
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Ergänzung zum Bericht über das WHAT 2019 (WestHavelländer AStroTreff)

Einige von uns haben die guten Beobachtungsbedingungen beim WHAT, insbesondere den wenig lichtverschmutzten Himmel, ausgenutzt und mit Teleskopen sehr beeindruckende Aufnahmen erstellt. Die Ergebnisse sind jetzt am Ende des Berichts über das WHAT 2019 veröffentlicht.

(-hier geht's direkt zu den Aufnahmen-)

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Heiße Tage und warme Nächte in Gülpe - Der 9. WestHavelländer AstroTreff

Bericht von Gerold Holtkamp mit Unterstützung von Burkhard Lührmann und Martin Steinbeißer
September 2019

Das WHAT fand auch in diesem Jahr wieder in Gülpe im Westhavelland statt. Zum neunten Mal trafen sich hier Astronomen aus dem gesamten Bundesgebiet, um den dunklen Himmel in dieser Gegend Deutschlands zu genießen. Offiziell lief das Treffen von Donnerstag dem 29. August bis zum Sonntag den 1. September. Wir aus Osnabrück waren aber schon ab Montag vor Ort, zumindest mit einer vierköpfigen „Vorhut“. Im Laufe der Woche kamen dann immer mehr von uns in Gülpe an, so dass wir am Wochenende die größte geschlossene Gruppe stellten. Die meisten von uns zelteten, um nah bei ihren Teleskopen und Fotoapparaten zu sein. So konnte man auch nachts lange beobachten und direkt danach ins „Feld“-Bett bzw. in den Schlafsack gehen. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Mondaufgang an der NVO-Sternwarte am 14.9.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Am Samstagabend, 14.9.2019, war unsere Sternwarte gut besucht. Es war einer der letzten klaren Abende des Spätsommers. Der Vollmond ging um 20:20 Uhr auf, konnte aber wegen horizontnahen Wolken erst etwas später gesehen werden. Die Aufnahme hat Martin Steinbeißer mit seinem 300mm Teleobjektiv,  f/5,6,  4sek bei ISO400 gemacht.  Der Mond war zu diesem Zeitpunkt  405.900km von uns entfernt( App: Sonne, Mond, Planeten). Die Wetterprognose des DWD  lag einige Stunden daneben, aber ab ca. 23 Uhr waren dann alle Schlieren/Schleierwolken verschwunden und die Besucher bekamen die Leuchtkraft des Vollmondes (-12,5mag) intensiv zu sehen.
(für ein großes Bild hier klicken oder auf das Bild)
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Döneressen an der Sternwarte am 17. August 2019

(Fotos und Text in den Fotos von Martin Steinbeißer, Text unter den Fotos und allgemein von Gerold Holtkamp)

Am Samstag hatten unser Astro-Kollege Ümit Erol und seine Frau die Astro-AG  zum Döneressen zur Sternwarte eingeladen. Um 17 Uhr ging es los.

(-mehr-)





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M51, Aufnahme Jens Meyjohann, Mai 2018
Jens Meyjohann hat im Mai 2018 in Belm sein Teleskop Meade Schmidt Newton 150/750 auf die Galaxie M51 gerichtet und diese Aufnahme erstellt.
Details zur Aufnahme:
5x300s Lights
ISO400,
15x Bias
Bildbearbeitung mit Pixinsight

(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)

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Farbe für die Sternwarte
(Bericht von Gerold Holtkamp, 5.8.2019)

Was braucht man, um den Weltraum und die Objekte darin richtig gut zu beobachten? Man braucht unbedingt ein gutes Teleskop mit einer guten Nachführung und einen dunklen klaren Himmel. Das Teleskop und die gute Nachführung haben wir oben auf dem Oldendorfer Berg. Der Himmel ist - verglichen mit Osnabrück - schon ziemlich dunkel. Allerdings ist er oft auch nicht klar. Schlimmer noch: Häufig stürmt, regnet oder schneit es! Da ist eine Schutzeinrichtung für das wertvolle Teleskop unbedingt erforderlich, ein Sternwartengebäude! Das haben wir auch!

(-mehr-)

 

_____________________________________________________________________Leo-Triplett  (M65, M66, NGC3628), 10.4.2019, Aufnahme: Jörg Große-Kracht

In der Nacht vom 10. auf den 11.04.2019 hatte Jörg Große-Kracht sein Teleskop auf das Leo-Triplett gerichtet. Das Leo-Triplett  (M65, M66, NGC3628) ist eine kleine Galaxien Gruppe die in ca. 35.000.000 Millionen Lichtjahren Entfernung zu unserer Milchstraße liegt.

Aufnahmezeit: 22:15 – 02:00 Uhr
Aufnahmeort:  Osnabrück Eversburg
Mond:             ca. 30%
Teleskop:        Skywatcher 200/1000 PDS
Montierung:    Skywatcher EQ6
Guiding:         180mm Guidescope mit einer ASI290 MM mini
Kamera:         ASI 1600 MMC Pro auf -20 °C gekühlt, Gain 139
                       (Unity), Offset 21
Bilder LRGB:   45 x 60s L, 25 x 60s RGB insgesamt 2 Stunden Belichtungszeit
Flats:              je Kanal 30

                                                                                                    Darks:            MasterDark
                                                                                                    Bearbeitung:   PixInsight, Photoshop

                                                                                                    (-für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier-)
_____________________________________________________________________Mondfinsternis in Schönau 16.7.2019, Aufnahme Striedelmeyer

Mondfinsternis in Schönau am Königssee – eine Urlaubsgeschichte
(von Henner Striedelmeyer, 22. Juli. 2019)

Früh genug am 16. Juli 2019, um 21 Uhr, machte ich mich auf den Weg, um einen geeigneten Platz für die Beobachtung der Finsternis zu finden. Mein erster Ort bot zwar ein schönes Abendpanorama (s. Foto), hatte aber einen deutlich zu eingeschränkten Horizontblick nach Süd-Ost - dachte ich zumindest. Wäre ich man an diesem auch zugleich dunklen Ort geblieben. (-mehr-)
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Mondfinsternis 21.1.2019
Am 16.7.2019 war bekanntlich eine partielle Mondfinsternis. Wir waren drauf vorbereitet und hatten zur Beobachtung an der Sternwarte eingeladen. Leider hatte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht: Der gesamte Himmel war voller Wolken, keine Chance zur Beobachtung des Himmelsschauspiels. Aber einige Unentwegte - nicht nur von unserer Astro-AG, sondern auch Besucher - hatten sich trotzdem auf den Weg zur Sternwarte gemacht. So auch ein Team vom NDR-Fernsehen, das über die Mondfinsternis berichten wollte. Trotz der Wolken gibt es jetzt einen Bericht über den Abend oben an der Sternwarte mit dem Titel "Astrologen in Melle schauen in die Röhre" (Anmerkg. der Red.: eigentlich sind wir ja Astronomen). Zu finden ist der Bericht auf ndr.de (Ralf Gysbers hat ihn für uns ausfindig gemacht.) unter diesem Link (bitte draufklicken):
NDR-Bericht-Mondfinsternis-16-07-2019
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Raketenbau am Schölerberg

(Bericht von Martin Steinbeißer und Gerold Holtkamp, 15.7.2019)

Vor fast 50 Jahren betrat Neil Amstrong als Erster in der langen Menschheitsgeschichte den Mond. Das war ein besonderes Ereignis und wirkt bis heute nach. So haben auch wir von der Astro-AG zwei Veranstaltungen – zeitlich nah am 50. Jahrestag – angeboten (13. Und 19. Juli, siehe "Aktuelles"). Dabei geht es um die Beobachtung der Landestellen der Apollo-Missionen mit unserem großen Teleskop auf der Sternwarte. Dafür benötigen wir natürlich einen wolkenfreien Himmel, auf dem Mond kein Problem, bei uns auf der Erde schon eher. Das Planetarium ist wie der Mond wetterunabhängig und bietet am 20. Juli ebenfalls besondere Veranstaltungen an.

Die Astro-AG wäre nicht die Astro-AG, wenn sie nicht auch zu spontanen Aktionen fähig wäre. Die Astronomiebegeisterung bei uns kennt – wie das Weltall – keine Grenzen. So wollten wir kurz vor dem Jahrestag mehr: Bis zum 20. Juli sollte die Saturn V Rakete als Lego Modell nachgebaut werden!  (-mehr-)
_____________________________________________________________________M16-Adlernebel, 30.6.2019, Aufnahme: Jörg Große-Kracht

Jörg Große-Kracht hat dieses Bild des Adlernebels M16 von seinem Balkon (!) in Eversburg aufgenommen. Der Adlernebel ist ein Emissionsnebel, aus dem sich ein offener Sternhaufen bildet

erstellt in den Nächten 28.-29.06. und 29.-30.06.2019
Aufnahmezeit jeweils: 00:45 – 02:00 Uhr
Aufnahmeort: Osnabrück Eversburg
Teleskop: Skywatcher 200/1000 PDS
Montierung: Skywatcher EQ6
Guiding: 180mm Guidescope mit einer ASI290 MM mini
Kamera: ASI 1600 MMC Pro auf -15 °C gekühlt,
                Gain 139 (Unity), Offset 21
Bilder LRGB: 17 x 180s Ha, 10 x 120s RGB
                      insges. 1 Std. 51 Min. Belichtungszeit
Flats: je Kanal 30
Darks: MasterDark

(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)
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Mond, 16.6.2019, Aufnahme: Ralf Gysbers
Am 16. Juni 2019 (ein Tag vor Vollmond!) hat Ralf Gysbers mit seinem neuen Newton Teleskop Bresser Messier  NT203L/1200 den Mond ins Visier genommen: „Auf einer Exos2/EQ5-Montierung und mit meiner Spiegelreflexkamera Nikon D5100 bei mir vor der Haustür (mit Beleuchtung im Hintergrund) habe ich ein zweiminütiges Video gedreht. Aus diesem habe ich,  mit Astropipp (was mir Jörg Große-Kracht gesagt hat - nochmal Danke Jörg, für deine ständigen Hilfen, die ich von dir bekomme) 3621 Einzelbilder erstellt. Davon sind dann die 1200 Besten mit Autostakkert gestackt worden und hinterher in Lightroom 4.4  noch etwas nachbearbeitet worden (etwas dunkler und den Kontrast minimal angehoben). Fertig war mein erstes Bild mit dem neuen Teleskop!“
(Für Vergrößerung auf's Bild klicken oder hier)
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Neulich auf der Sonne

(Bericht von Wilhelm Witte, 15. Juni 2019   
Text und Berechnungen: Wilhelm Witte, Fotos: Werner Wöhrmann)

Ein Sonnenfleck im Minimum des 24. Zyklus der Sonne über 8 Tage beobachten und  fotografieren zu können hat schon etwas mit Glück zu tun, aber auch mit Fleiß und Mühe. Das alles hatte unser Astrokamerad Werner Wöhrmann. Mit seinem 100/1500 Refraktor, benötigte Filter (Nie ohne Filter die Sonne beobachten!) und seiner Kamera Canon 600D in seiner kleinen aber feinen Sternwarte machte er 8 Tage hintereinander Fotos vom Sonnenfleck AR2738, in der Zeit vom 8.4.19 bis zum 17.4.19 (Zwei Tage war schlechtes Wetter). (-mehr-)
_____________________________________________________________________Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte, 8.6.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer

Nachtleuchtende Wolken über der Sternwarte

(Bericht von Martin Steinbeißer, 10. 6. 2019)

Carsten und ich hatten uns am Samstag, 8. Juni 2019, für 20 Uhr zu einer unserer Lieblingsbeschäftigungen verabredet, dem Grillen!! Auch von so etwas wie stürmischem Wind lassen wir uns nicht aufhalten. Nachdem wir nun (zum Nachtisch gab es gegrillte Banane mit Honig!!!) gut gespeist hatten, begann der zweite Teil des Abends. Teleskop/Computer hochfahren, Abdeckungen am Teleskop abnehmen und den Mond anfahren. Carsten wollte seine neue Kamera testen. Also los. Oooh .... diese Luftunruhe, das war Seeing wie das Flimmern bei der heißen Sonne in der Wüste!!! (-mehr-)
_____________________________________________________________________Mond, Kopernikus, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

Die hellen Nächte

(Bilder und Text von Werner Wöhrmann, 26.5.2019)

Jetzt ist der Nachthimmel so hell, das sich Deep-Sky-Beobachtung (Sternhaufen, Nebel, Galaxien) nicht mehr lohnt. Aber der Mond und die Planeten sind hell genug.
Im Folgenden einige Mondimpressionen. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Es lohnt sich, die hellen Nächte auf dem Mond (optisch) zu verbringen. Hilfreich ist es, einen Mondatlas zu Rate zu ziehen und sich dort Anregungen zum Beobachten zu holen. (-mehr-)
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M81-Gruppe

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, April 2019)

Das Frühjahr ist gekommen. Für uns Amateur-Astronomen bedeutet dies, dass die Nächte leider wieder kürzer werden und für die Deepsky-Astrofotografie hauptsächlich Galaxien übrig bleiben. Da mir nur eine maximale Brennweite von 1000mm zur Verfügung steht, habe ich die M81-Gruppe als Zielobjekt ausgesucht. Zu dieser Galaxiengruppe gehören die bekanntesten Mitglieder Messier 81 (M81), von welchem sich der Name ableitet, und Messier 82 (M82). Sie liegen im Sternbild Großer Bär und wurden am 31.12.1774 vom deutschen Astronomen Johann Elert Bode entdeckt und später von Charles Messier in seinen Katalog aufgenommen. Der scheinbare Durchmesser der ersten Galaxie (Bodes Galaxie) von etwa 30 Bogenminuten lässt also für mich noch die Betrachtung einiger Details zu. (-mehr-)
_____________________________________________________________________Internationaler Museumstag 19.5.2019, Aufnahme: Werner Wöhrmann

Sonnenbeobachtung am Internationalen Museumstag

(Bericht von Werner Wöhrmann, 19.5.2019)

Unsere ASTRO-Gruppe beteiligte sich am diesjährigen Internationalen Museumstag mit einigen Teleskopen. Das Museum am Schölerberg und das Planetarium boten verschiedene Veranstaltungen an. Wir waren draußen auf dem Vorplatz mit dabei. Auch das Wetter spielte wider Erwarten mit. So konnten interessierte Besucher durch zwei Teleskope die Sonne im Weißlicht betrachten. Leider hat sich einen Tag vorher ein großer Sonnenfleck verabschiedet. Und so war die Sonne unspektakulär sauber. Aber unser Stern konnte live beobachtet werden, für viele das erste Mal. (-mehr-)
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Mond mit lunarem X und V, 11.5.2019, Aufnahme: Martin Steinbeißer
Lunares X und V

Am Samstag, 11. Mai 2019, war die Sternwarte für die Öffentlichkeit geöffnet. Unsere Besucher haben natürlich immer Vorrang. Aber zu fortgeschrittener Stunde hatte Martin Steinbeißer dann doch noch Zeit, sich dem Mond zu widmen.
Mit seinen vielen Kratern, Gebirgen und „Meeren“ ist unser Mond immer ein reizvolles Objekt für die Astrofotografie. So sind auf dem Mondterminator - der Tag- und Nacht-Grenze zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Teil des Mondes - zu einem bestimmten Zeitpunkt an der nördlichen Kraterwand des Kraters Werner die Form eines X auf der dunklen Oberfläche zu sehen. Diese X-förmige Struktur entsteht durch den Einfall des Sonnenlichtes in einem bestimmten Winkel auf der Mondoberfläche. Zu sehen ist das "Lunare X" nur wenige Stunden vor dem ersten Viertel nahe dem Mondterminator. Das „Lunare X hat eine Ausdehnung von ca. 70 km. Weiter  nördlich am östlichen Rand des Kraters Ukert ist zusätzlich die Form eines V zu erkennen. Hier werden die beiden östlichen Wände der Krater Ukert M und Ukert N beleuchtet. Die beiden Kraterdurchmesser betragen  17 bzw. 22 km. Die Form wird auch als "Lunares V" bezeichnet.

(-Detailaufnahmen hier-)



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Supernova SN 2019ehk in M100, 4.5.2019, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Beobachtung einer Supernova in der Galaxie M100

(Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 6.5.2019)

Nein, wir sind nicht die Entdecker der Supernova in der Galaxie M100. Aber wir hatten fast so viel Spaß wie die eigentlichen Entdecker, als wir den „superneuen“ Stern in der Galaxie mit unserem großen Teleskop der NVO Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg selbst gefunden haben.

Die erste Sichtung (von anderen Astronomen auf der Erde) war in der Nacht vom 29. (Montag) auf den 30.4.2019 gewesen. Martin hatte das am 3.5. (Freitag) in Erfahrung gebracht und die Nachricht in die Runde geschickt. Am 4.5. (Samstag) haben wir uns dann am Abend getroffen: Jörg Große-Kracht, Reinhard Schröder, Martin Steinbeißer, zeitw. Thomas Grunge und ich selbst. (-mehr-)

Es gibt 2. Nachträge zu diesem Bericht über die Supernova:
1. von Thomas Grunge (-hier klicken-)
2. von Thomas Hänel (-hier klicken-)
3. von Gerold Holtkamp (-hier klicken-)

_____________________________________________________________________Sonne im H-Alpha, Aufnahme Werner Wöhrmann, 23.4.2019

Wie immer hatte Werner Wöhrmann auch am 23.4.2019 einen Blick auf die Sonne geworfen - wenn sie denn sichtbar am Himmel steht. Als Teleskop benutzte er dafür sein 107/700 APO. Der große Fleck mit der Nummer AR2738 der vergangenen Tage war verschwunden und die Sonne fleckenlos sauber. Also kam jetzt der Sonnenfilter DayStar-Quark mit einem UV/IR-Cut Filter an sein Teleskop. Der lässt nur das sog. H-Alpha-Licht (rot) der Sonne durch, so dass der störende blaue Himmel ausgeblendet wird.
Da gab es einige Protuberanzen zu sehen. Drei Gruppen am Sonnenrand. Für die Fotos kam meine astromodifiziere Cannon 600 zum Einsatz,  100 ASA und Belichtungszeiten von 1/15 - 1/8 s. Mit der Software Gimp wurde nachgeschärft und der Kontrast angehoben. Die Aufnahmen zeigt beeindruckend die Dimensionen  des Geschehens auf der Sonne. (Die Erde ist zum Vergleich ins erste Bild montiert worden). (-mehr-)
_____________________________________________________________________Sonnenuntergang an der Sternwarte, 15.4.2019, Martin Steinbeißer, Henner Striedelmeyer

In den letzten Monaten waren wir an der Sternwarte mit klaren Nächten nicht gerade verwöhnt worden. Am Montagabend, 15. April 2019, kündigte sich aber eine sehr klare Nacht an. Untrügliches Zeichen dafür eine Sonne, die bis zum Horizont zu sehen ist. Mit anderen Worten, es war ein beeindruckender Sonnenuntergang an unserer Sternwarte zu beobachten gewesen.

Henner Striedelmeyer und Martin Steinbeißer haben ihn mit Ihren Kameras festgehalten.

Während Martin den Sonnenuntergang als Bildfolge aufgenommen hat, kann man auf Henners Aufnahme sogar einen großen Fleck auf der Sonne erkennen.

 

Henner verwendete als Kamera seine Canon EOS 700D, Objektiv EF70-300mm f/4-5.6 IS II USM (bei 300 mm), Tv 1/80 Av 10 ISO 200.
(-zu den Aufnahmen hier klicken-)

Martin verwendete als Kamera seine Canon 450D, Objektiv 600mm.
(-zu den Aufnahmen hier klicken-)
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NGC 2264 mit Konusnebel

(Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Februar 2019)

Nach mehr als drei Monaten wurden zum 25. bis 27. Februar 2019 im Osnabrücker Raum endlich wieder drei klare Nächte hintereinander prognostiziert. Und es traf zu!

Meine astronomische Vorliebe gilt insbesondere der Fotografie von großflächigen Emissions- und Reflexionsnebeln. Diese sind leider fast nur in den Himmelsbereichen der Milchstraßenscheibe zu finden. Da man sich Ende Februar ab Beginn der astronomischen Dunkelheit bereits wieder deutlich von der Winter-Milchstraße entfernt, können nur die ersten Nachthälften genutzt werden. Meine Wahl fällt auf ein sehr interessantes Gebiet, das in der Wissenschaft mit dem Katalognamen NGC 2264 beschrieben wird. (-mehr-)
_____________________________________________________________________M45, Plejaden, Aufnahme Jens Meyjohann,15.01.2018

Nicht nur in der Sternwarte, sondern auch davor wird von uns beobachtet und fotografiert. Jens Meyjohann ist auf dem Vorplatz unserer Sternwarte diese beeindruckende Aufnahme des offenen Sternhaufens Plejaden (M45) gelungen.

Verwendete Technik:
Kamera: Canon EOS 1000dac
Teleskop: Takahashi fs60cb mit Flattener
Montierung: Vixen gp-dx mit Sky Sensor 2000
Guiding:50mm Sucher und Lacerta Mgen

Aufnahmedaten:
4x900s Lights ISO400
4x Darks
10x Bias
Aufnahmedatum: 15.01.2018

                                                                                                (Zum Vergrößern auf´s Bild klicken oder hier) _____________________________________________________________________Astronomietag 2019 am Dom, Foto: Werner Wöhrmann

Astronomietag am 30.März 2019

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 3.4.2019

„Möge die Nacht mit uns sein – Licht aus, Sterne an!“ Das war das Motto des bundesweiten Astronomietages 2019 am 30.März. Bei diesem Thema ging es natürlich vor allem um die starke Lichtverschmutzung, die neben vielen anderen negativen Effekten verhindert, dass wir in Europa noch viele Sterne oder gar die Milchstraße am Himmel sehen können.

Wir von der Astro-AG waren an drei verschiedenen Standorten nacheinander präsent. Am Osnabrücker Dom von 10 bis 14 Uhr, am Museum am Schölerberg von 14 bis 17 Uhr und an der Sternwarte von 20 bis 22 Uhr. (-mehr-)

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Totale Mondfinsternis am 21. Januar 2019

Astro-AG

Man muss nicht immer zusammenhocken, um gemeinsam etwas zu erleben. Bei der Mondfinsternis am 21. Januar 2019 waren viele von uns zu früher und sehr kalter Stunde auf den Beinen, aber nicht alle am selben Ort, sondern in und um Osnabrück verteilt. Der Mond ist hell genug, dass ihm die Lichtverschmutzung insbesondere in Osnabrück nichts anhaben kann.

(Hier geht’s zu den verschiedenen Berichten, Kurzberichten, Fotos und Videoaufnahmen)

 
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Weitere Berichte unter - Archiv (Berichte) -




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