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Stand: 01.12.2021 22:20
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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

        Astronomische Arbeitsgemeinschaft Osnabrück               to english version

Sternwarte am 11.11.2020, Aufnahme Thomas Kunzemann

Letzte Änderung: 1.12.2021                                                                                     Wir sind auch auf Facebook vertreten.

Führungen mit Fernrohrbeobachtungen

An jedem Samstag werden an unserer Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg (NVO-Sternwarte Schildern folgen, NICHT Exposternwarte) Führungen mit Fernrohrbeobachtungen durchgeführt. Sie beginnen nach Einbruch der Dunkelheit, frühestens aber ab 20:00 Uhr. Voraussetzung ist auf jeden Fall ein klarer Himmel. Tipp: Warme Kleidung ist sehr wichtig! Die Sternwarte ist nicht beheizt, weil das Flimmern der warmen aufsteigenden Luft die Beobachtung mit unserem großen Teleskop sehr erschweren würde. Wir nehmen einen kleinen Kostenbeitrag in Höhe von 3 € (1,50 € ermäßigt) pro Person.

SEHR WICHTIG! Auch wir müssen an der Sternwarte die Corona-Regeln beachten. Grundsätzlich gilt unser Hygienekonzept, das -hier- eingesehen werden kann. Darüber hinaus müssen wir die 2G-Regel beachten, d.h. nur Geimpfte oder Genesene haben Zugang zur Sternwarte. Zum Nachweis der vollständigen Impfung wird der Impfausweis in Papierform benötigt, weil an der Sternwarte in der Regel ein sehr schlechter Handyempfang ist und deshalb der digitale Nachweis nicht funktioniert. Außerdem wird ein Personalausweis benötigt. Eine überstandene Infektion muss ebenfalls in Papierform nachgewiesen werden.
(Stand: 24.11.2021)

Regelmäßiger Stammtisch

Der Astro-Stammtisch trifft sich alle 14 Tage mittwochs ab 19:30 Uhr im Restaurant "PontosPark“ in Osnabrück, Hauswörmannsweg 56. In lockerer Atmosphäre sprechen wir über dies und das der Astronomie.

 

   
   

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Im Moment gibt es keine geplanten Veranstaltungen.

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                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


NGC 7822, das kosmische Fragezeichen?

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, November 2021

Endlich! Pandemiebedingt konnte nach zwei Jahren wieder der Westhavelländer AstroTreff (WHAT) in Gülpe offiziell vom 3. bis 5. September 2021 stattfinden. Glücklicherweise war nach elf Neumondphasen mit mäßigen bis schlechten Wetterbedingungen im Osnabrücker Land gerade für den Zeitraum des 10. WHATs auch überdurchschnittlich gutes Astronomiewetter prognostiziert worden. Da Neumond erst in der darauf folgenden Woche lag, reiste ich nicht nur schon am 31. August an, sondern dehnte meinen Astrourlaub auch bis zum 9. September aus. Es sollten sich fünf Nächte einstellen, die für meine Astrofotografie verwertbar waren, wenn auch immer wieder mit plötzlich aufkommenden Nebelbänken zu kämpfen war.

(-mehr-)


                                   
Sonne in H-Alpha, 2.8.2021, Thomas Kunzemann
Das Sonnenbild der Woche


Die Satelliten der NASA haben es besser. Sie sind außerhalb der Erdatmosphäre, die sie nicht bei ihren Aufnahmen der Sonne stört. Das hält Dr. Thomas Kunzemann nicht davon ab, regelmäßig beeindruckend scharfe Aufnahmen der Sonne zu veröffentlichen, sowohl im Weißlicht als auch nur im H-Alpha-Licht. Das Beste aus einer Woche intensiver Beobachtung gibt es hier. Voraussetzung ist natürlich - wie immer - ein klarer Himmel.

(-Hier geht's zu den aktuellen Aufnahmen.-)




Jens Paul
war am 28.10.2021 mal wieder in seiner Gartensternwarte aktiv. Er hat sein Teleskop auf den sog. Pacman-Nebel gerichtet. Der Mond ging erst gegen 23:23 Uhr auf. So blieb genügend Zeit, um ohne den "Störenfried" eine detailreiche Astro-Aufnahme zu erstellen; genau genommen war es natürlich eine ganze Serie.

(-zur großen Aufnahme und den technischen Details-)



Der Pacman-Nebel NGC 281

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, Oktober 2021

Das gute Astronomiewetter Anfang Herbst 2020 gab mir die Chance, neben drei anderen Beobachtungsobjekten (Gamma-Cygni-Komplex mit LBN 234, Mondsichel-Nebel NGC 6888 und Höhlen-Nebel Sh2-155) auch den Emissionsnebel NGC 281 astrofotografisch zu beobachten. Sollte es sich hierbei um ein gefräßiges Weltraumtierchen handeln?

(-mehr-)



Nachtlichterzählen in Preußisch OLdendorf, 19.10.2021, Aufnahme: Andreas Hänel
Nachtlichterzählen in Preußisch Oldendorf

Wir von der Astro-AG waren dabei! In zwei Nächten, am 19. Und 26. Okt. 2021, haben wir in Preußisch Oldendorf flächendeckend alle Lichter gezählt.

(-mehr und zur großen Aufnahme-)



An der Sternwarte am 24.10.2021 gegen 22:30 Uhr.
Das große Teleskop arbeitete automatisch. Da blieb viel Zeit, auch draußen „mit kleinerem Besteck“ Interessantes am Himmel anzusteuern. Der Mond war zwar noch zu 88% beleuchtet, aber so hell wie auf dem Foto war es dann doch nicht.

(-zum großen Bild-)



Jens Paul
hat am 15. 10. 2021 in seiner Gartensternwarte das Dach geöffnet und  sein Teleskop auf die beiden offenen Sternhaufen H (NGC 869) und CHI (NGC 884) gerichtet. Das Ergebnis zeigt den Doppelsternhaufen in seiner vollen Pracht.

(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und den technischen Daten.-)


Astronomietag am 16.10.2021 vor dem Planetarium, Aufnahme: Gerold Holtkamp
Astronomietag am 16. Okt. 2021

Bericht von Werner Wöhrmann und Andreas Hänel, 17.10.2021

Der Astrotag im März dieses Jahres ist wegen Corona ausgefallen. Die zweite Gelegenheit in diesem Jahr sollte aber genutzt werden. Am frühen Nachmittag bauten wir, Achim und Werner, zwei Teleskope vor dem Planetarium auf. Gerold kümmerte sich um Dekoration. Auch das Sonne-Erde-Model kam zum Einsatz. Thorsten brachte einiges an Infomaterial.

(-mehr-)



10. Westhavelländer AstroTreff, 3. - 5. 9. 2021
Bericht von Gerold Holtkamp, 12. Oktober 2021

Der Westhavelländer AstroTreff (WHAT) fand in diesem Jahr offiziell zum 10. Mal statt. Für uns Osnabrücker war es allerdings schon das inoffizielle 11. WHAT (1). Wir hatten wieder Glück mit dem Himmel! Er war klar, vielleicht nicht die gesamte Zeit, aber immerhin sehr oft. Das „bisschen“ Nebel, der regelmäßig von den Havelauen zum Beobachtungsplatz kroch, reichte meist nicht höher als einige Meter. Da blieb die Sicht nach oben zu den Sternen ausreichend klar. Die Objektivheizmanschetten mussten allerdings Schwerstarbeit leisten.

(-mehr-)



Carsten Debbe
hat am 8.10.2021 die H-Alpha-Region NGC 7000, den sog. Nordamerikanebel, an der Sternwarte aufgenommen. Er verwendete ein Takahashiteleskop huckepack montiert am großen Teleskop und eine unmodifizierte Canon EOS 6D.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)



Wie weit (zurück) kann man von der NVO Sternwarte schauen?

Beobachtung der Quasare QSO J 1723+2243 und SPIT J17210+6017
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 23.8.2021

Quasare sind extrem. Sie sind extrem weit entfernt. Die Lichtlaufzeit ist oft weit über 12 Milliarden Jahre. Damit sind sie auch extrem alt. Sie sind trotzdem für uns sichtbar, weil sie extrem hell sind. Sie haben typischerweise eine bis zu 1000-milliardenfache Leuchtkraft unserer Sonne. Für die Energiemenge, die sie ausstoßen, sind sie aber auch extrem klein. Der energieerzeugende Bereich hat lediglich die Größe unseres Sonnensystems. Das Bild eines Quasars ist zudem auf den ersten Blick extrem unspektakulär, nämlich lediglich ein matt heller Punkt, wie ein schwacher Stern. Wenn man sich aber vor Augen führt, was man da eigentlich auf der Aufnahme sieht, wird es extrem interessant. Es ist allerdings für die eigene Vorstellungskraft eine ziemliche Herausforderung. Aufregend - zumindest für einen selber - ist natürlich auch der Beobachtungs- bzw. Aufnahmeprozess selbst, die „Jagd“, wenn man so will. (-mehr-)



Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Dr. Andreas Hänel


Dr. Andreas Hänel wurde wegen seines langjährigen Einsatzes für einen natürlichen Nachthimmel, sprich gegen die zunehmende Lichtverschmutzung, am 19.8.2021 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Überreicht wurde diese hohe Auszeichnung von der Landrätin Anna Kebschull.

Nur bei einem möglichst natürlichen Nachthimmel kann unsere Astronomie ihren vollen Zauber entfalten. Also ist das Streben danach genau eines unserer Themen. Aber auch die Tierwelt und wir Menschen selber profitieren von einer natürlichen Dunkelheit in der Nacht.

 



Erlebnisbericht Perseiden 2021

von Werner Wöhrmann, 14.8.2021

Nicht nur an unserer Sternwarte wird beobachtet. Das geht auch daheim. Den Sternschnuppen aus dem Perseidenstrom hat Werner Wöhrmann in bzw. bei seiner Gartensternwarte mit der Kamera nachgestellt.

Den Bericht dazu und die „Beute“ gibt’s hier (klicken).



Timelapse an der Sternwarte von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang 12.-13.8.2021

Thomas Grunge hat dieses Zeitraffervideo der gesamten (!) Nacht aufgenommen.

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden beschert jedes Jahr um die Mitte des Monats August ein beeindruckendes Naturschauspiel. Allerdings sollte der Mond nicht stören und - vor allem - der Himmel halbwegs klar sein. Das war in diesem Jahr u.a. in der Nacht vom 12. auf den 13. August der Fall. Entsprechend aktiv waren einige von uns plus Besucher.

(-Hier geht's zum Video.-)


                                    ------------ Astronomie in Zeiten des Coronavirus ------------


Als Astronom hat man immer den Himmel im Blick. So hat Thomas Kunzemann auch dieses Naturschauspiel am 31.7.2021 über Preußisch Oldendorf aufnehmen können. Das Beste daran für einen Astronom: "Danach wurde es richtig klar!"

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


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Marion Stallkamp hat diesen schönen Halo über Osnabrück am 30. Juli 2021 mit ihrem Handy  aufgenommen. „Ich war auf dem Parkplatzt vom E Center, niemand hat nach oben geblickt! Dabei war der Halo unübersehbar.“ So ist es wohl immer: Die Menschen sind mit ihren Alltagsdingen beschäftigt. Dabei müssten sie einfach nur mal acht geben, um etwas nicht Alltägliches zu sehen.

(-Hier geht's zur großen Aufnahme.-)


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NLC-Jagd in Ostercappeln

Sommerzeit ist NLC-Saison! NLC steht für Noctilucent Clouds. Sie entstehen durch Ansammlungen von Eiskristallen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause. Sie bilden sich in einer Höhe von ca. 85 km, also weit über der Troposphäre (bis 13 km), in der die normalen Wolken entstehen. Weil es im Sommer für astronomische Beobachtungen nicht richtig dunkel wird, ist die Jagd nach diesen besonderen Himmelsbildern für viele eine echte Alternative. So wurde auch Katrin Jeschke am 18.6.2021 vom Jagdfieber erfasst. Zusätzlich zum Himmelsbild sollte aber auch ein ansprechender irdischer Vordergrund dazu kommen.
(-Hier geht's zum O-Ton von Katrin Jeschke und zu den großen Aufnahmen.-)


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Carsten Debbe hat ein sehr schönes Video durch unsere Sternwarte erstellt.

(-Hier geht's zum virtuellen Rundgang.-)


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Sonnefinsternis 10.6.2021, Aufnahmen: Werner Wöhrmann
Partielle Sonnenfinsternis am 10.6.2021 - verteilt gemeinsam
Bericht von Gerold Holtkamp, 17. Juni 2021
(-nach einer Idee von Werner Wöhrmann-)

In diesem Jahr 2021 hatten wir Sonne satt von einem fast wolkenlosen Himmel! Der Mond sollte die Sonne in Osnabrück von 11:25 und 13:35 Uhr bedecken. Die maximale Bedeckung würde mit 15,8% um 12:28  Uhr erreicht.
Aber, der Schatten der Corona-Pandemie war noch so lang, dass wir uns nicht an eine öffentliche Beobachtung gewagt hatten. So musste jeder zwangsläufig mehr oder weniger alleine beobachten. Aber über WhatsApp wurde das Erlebnis geteilt! In Echtzeit!

(-Hier geht's zu allen Beobachtern.-)


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Marion Stallkamp hat am 13. Juni 2021 diese Abendszene mit ihrer Kamera eingefangen: "Bei bestem  Wetter konnte ich die Begegnung von Mars mit dem jungen Mond beobachten. Am Lechtinger Mühlenberg hat man eine passable Rundumsicht, Bäume und Häuser sind weit genug entfernt, es gibt nur wenig Beleuchtung. Erst allmählich wurde Mars heller. Gut war das aschgraue Mondlicht zu erkennen. Ein empfehlenswerter Standort, in 10 min vom Osnabrücker Norden zu erreichen."

(Hier geht's zum vergrößerten Bild und als Zugabe einem Bild der Lechtinger Mühle als irdischer Hintergrund.-)


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Die Nova V1405 CAS in der Cassiopeia
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp und Dr. Thomas Kunzemann
17. Mai 2021 (mit Aktualisierungen)


Der eine oder andere wird sagen, dass es ja ganz nett sei, einen Stern zu verfolgen, der mal sehr lichtschwach war, dann hell wurde und danach wieder langsam verblasst, eine Nova also, aber ver-glichen mit anderen Astroaufnahmen sei das nun nicht besonders spektakulär…. Tatsächlich geht es bei den hier beschriebenen Beob-achtungen tatsächlich weniger um Farben und Strukturen als vielmehr um Informationen, die man aus dem Verlauf der Licht-kurve ziehen kann. Bei der sehr großen Entfernung der meisten Sterne sind keine direkten Aufnahmen möglich. Man muss daher aus dem bei uns ankommenden Licht die Information herausholen. (-mehr-)


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Heißer Jupiter mit ungekühlter DSLR
- Messung der Lichtkurve des Exoplaneten Qatar-1 b -
Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 27. April 2021

Eine moderne Spiegelreflexkamera ist ein leistungsfähiges Gerät. Ist die Lichtintensität gering, macht sich aber das sog. Rauschen störend bemerkbar. Wäre der Aufnahmechip der DSLR gekühlt, könnte man dieses Rauschen effektiv reduzieren. Deswegen sind speziell für die Astrofotografie entwickelte Kameras mit einer eigenen Kühlung des Aufnahmechips ausgestattet. Meine Ausrüstung besteht (bis jetzt) aber leider nur aus DSLR-Kameras. Die leistungsfähigste davon ist die Canon 6D. Damit wollte ich mich an eine schwierige Aufgabe heranwagen: Nachweis eines Exoplaneten. (-mehr-)


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ISS Solartransit

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26. April 2021

Im ISS Transit Finder, einer App die berechnet von wo aus und wann man Transite der ISS (International Space Station) über die Sonne oder den Mond beobachten kann, habe ich vor einiger Zeit ein vielversprechendes Ereignis gefunden. Am 23.April um 11h27 Uhr sollte die ISS die Sonne überqueren. Die Zentrallinie des Transits verlief durch die Ortschaft Hüde am Dümmersee. Da der Transit gegen Mittag stattfinden sollte, war die ISS zu der Zeit auf dem Punkt ihrer Bahn, der dem Beobachtungspunkt am nächsten, nämlich nur 598,17 km, entfernt lag. Daraus resultierte ein Winkeldurchmesser von 46,19 Bogensekunden.
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Granatstern und IC1396
Die nächtliche Ausgangssperre wegen Corona war am 12.4.2021 zwar aufgehoben, aber der DWD hatte einen mehr oder weniger bewölkten Himmel vorausgesagt. Ein später Check des Himmels gegen 22 Uhr brachte eine Überraschung: Es war klar! Wie lange war aber fraglich. Da gab es für Gerold Holtkamp nur eins: Aufbau des „kleinen Bestecks“ im Garten, Einnorden und Ausrichten auf des beiden Objekte im Sternbild Kepheus. Der Granatstern (heißt so wegen seiner intensiven Farbe) ist ca 2800 und die Wasserstoffwolke IC1396 (150 Lichtjahre Durchmesser) ca. 2400 Lichtjahre entfernt.
(-Hier geht’s zur großen Aufnahme und zu den technischen Daten.-)


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Der goldene Henkel erscheint

Bericht von Dr. Thomas Kunzemann, 26.3.2021
 
Am 23. März riss gegen 21h30 Uhr die Bewölkung überraschend auf und der zu 72% beleuchtete Mond zeigte sich. Da vom hellen Mondlicht alle anderen Himmelsobjekte überstrahlt wurden, entschloss ich mich, mit meiner neuen Planetenkamera QHY5III462 ein Mosaikbild des Mondes aufzunehmen....   ....Während der Arbeit am Teleskop fiel mir auf, dass die aufgehende Sonne schon die Spitzen der höchsten Gipfel des Juragebirges (Montes Jura) am Westrand der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) beleuchtete. Da es erst 22h00 Uhr war, beschloss ich mir das Schauspiel näher anzusehen.

(-mehr-)


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ISS-Transit im Moor

Bericht von Werner Wöhrmann, 25.3.2021
mit Aufnahmen von Thomas Kunzemann und Werner Wöhrmann
 
Im Programm "International Space Station Transit Finder" wurde für Mittwoch 24.03.2021 um 19:36:22 Uhr ein Transit der ISS (International Space Station) vor dem Mond am Südrand des Dümmer vorhergesagt. Thomas Kunzemann und ich wollten das beobachten und auf Film - heute natürlich digital - bannen. 

(-mehr-)

         


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Sonne im H Alpha, 17.3.2021, Thomas Kunzemann
Eine riesige Protuberanz  

Beobachtet von Dr. Thomas Kunzmann am 17. März 2021

Gegen 13:30 Uhr öffnete sich unerwartet eine Wolkenlücke und gab den Blick auf die Sonne frei. Im Weißlicht zeigte sich nur ein kleiner Fleck der Waldmeier-Klasse A aus der Aktiven Region AR 2810 im nordöstlichen Quadranten der Sonnenscheibe. Der Fleck wurde von einem Fackelgebiet begleitet. Ansonsten gab es so nichts weiter zu sehen. Ganz anders war der Anblick im Licht des Wasserstoffs, also in H-Alpha, bei der Wellenlänge von 656 Nanometern.

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Orionnebel M42, 3.3.2021, Jörg Große-Kracht
Astronomie macht Spaß, sogar bei 70% beleuchtetem Mond. So dachte sich offensichtlich Jörg Große-Kracht am 3. März 2021. Die „Himmellaterne“ stört bekanntlich mächtig, wenn schon so viel von ihr beleuchtet ist. Jörg hat sich trotzdem nicht abschrecken lassen. Der Lohn für seine Unerschrockenheit ist ein detailreiches Bild vom Orionnebel M42.

(-zum vergrößerten Bild und den technischen Daten geht es hier-)

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Das Weltraumspektakel im Höhlen-Nebel Sh2-155

Bericht von Dr. Burkhard Lührmann, März 2021

Da sich Anfang Herbst 2020 aufgrund außergewöhnlich guten Astronomiewetters neben den Untersuchungen des Gamma-Cygni-Komplexes (siehe gleichnamiger Bericht) noch weitere Belichtungszeiten anboten, warf ich mein astrofotografisches Auge auf ein nicht ganz so häufig beobachtetes Objekt in der nördlich benachbarten Konstellation Cepheus: Den Höhlennebel Sh2-155. Was für ein Weltraumspektakel!

(-mehr-)

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Rosetten-Nebel NGC2244, Aufnahme: Jörg Große-Kracht, 2.3.2021
Für den Abend und die Nacht des 3.2.2021 war ein klarer Himmel vorausgesagt. Sonnenuntergang war kurz nach 18 Uhr, völlige Dunkelheit ab 20 Uhr. Allerdings sollte der Mond gegen 22:30 Uhr aufgehen.
Die Chance hat Jörg Große-Kracht ergriffen und sich und sein Teleskop auf dem Vorplatz der Sternwarte rechtzeitig aufgebaut, d.h. heißt Ankunft bei Sonnenuntergang. Bis alles läuft, justiert und auf’s Beobachtungsobjekt ausgerichtet ist, kann schon mal einige Zeit vergehen.
Als Beobachtungsobjekt war der Rosettennebel NGC2244 im Sternbild Einhorn vorgesehen, mit Blickrichtung nach Süden. Die Sternwarte im Rücken war ein guter Schutz vor dem leichten Nordostwind.

(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den technischen Daten-)


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Der Mond war schon aufgegangen nachts um 22:30 Uhr am 2.3.2021, stand aber noch tief am Horizont. Mit 83% beleuchteter Scheibe würde er bald zu einer ziemlich hellen „Laterne“ werden. Aber Gerold Holtkamp hat sich davon nicht abschrecken lassen und trotzdem das große Teleskop der Sternwarte auf den sog. Zwillingsquasar QSO 0957+561AB gerichtet. Es handelt sich dabei um zwei durch eine sog. Gravitationslinse erzeugte Bilder desselben 9 Milliarden Lichtjahre entfernten Quasars (-mehr Infos hier-). Bei einer Helligkeit von gerade einmal 16,7 bzw. 16,5 mag der beiden Komponenten und einem Abstand von ca. 6‘‘ist das große Teleskop mit 60 cm Spiegeldurchmesser die richtige Wahl. Das Beobachtungsobjekt stand hoch - fast im Zenit -, so dass sich Teleskop und Kuppelspalt ziemlich „verrenken“ mussten. Die optische Trennung der beiden Komponenten ist gelungen. Wenn sich diese Komponenten trennen lassen, dann müsste vielleicht auch das sog. Einsteinkreuz mit 1,6‘‘x1,6‘‘ zu trennen sein. Eine schöne Herausforderung …. Vielleicht demnächst mehr ….
(-Hier geht’s zur vergrößerten Aufnahme und den techn. Daten-)


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Orionnebel M42, 26.2.2021, Carsten Debbe
Am 26.2.2021 wollte Carsten Debbe angekündigte größere Wolkenlücken nutzen und testen, wie genau seine Montierung nachführt, wenn sie mit der Software SharpCap eingenordet worden ist. Weiter sollte diese „Trockenübung“ in der Praxis die allgemeine Tauglichkeit dieser speziellen Zusammenstellung seiner Ausrüstung zeigen.
Sein Beobachtungsobjekt war der Orionnebel M42. Da das Wetter immer wieder Wolken durchziehen ließ, kamen am Ende „nur“ 25 Minuten Gesamtbelichtung heraus. Aber an diesem Abend war es nicht das Ziel, maximale Belichtungszeit zu sammeln, zumal der Mond einen Tag vor Vollmond stand und somit schon sehr störte. In Anbetracht dessen ist das Ergebnis gar nicht mal so schlecht ausgefallen. „Nach dieser ersten Übersicht kann ich sagen, dass ich zufrieden bin.“ so Carstens Resümee. (-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Lichtkurve Exoplanet HAT-P-54b, 13.2.2021, Thomas Grunge
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Dissen. Thomas Grunge hat in seinem Garten kein Bild sondern eine Lichtkurve des Exoplaneten HAT-P-54b aufgenommen. Dieser Planet kreist nicht um unsere Sonne, sondern um den Stern HAT-P-54, dessen Licht 443 Jahre bis zu uns unterwegs war. Diesen Planeten kann man nicht mehr direkt sehen, sondern nur nachweisen, wenn er vor dem Stern vorbei zieht und dabei das Licht des Sterns etwas verdunkelt. Details zur Methode findet man im Bericht vom Oktober 2019.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)





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IC 434 mit Pferdekopfnebel, 13.2.2021, Thomas Kunzemann
Es war eine kalte klare Nacht am 13. Februar 2021 in Preußisch-Oldendorf. Das hat Thomas Kunzemann in seinen Garten gelockt, wo er seine Ausrüstung aufgebaut und den Emissionsnebel IC 434 mit dem sog Pferdekopfnebel anvisiert hat. Die ruhige Luft hat ein detailreiches Foto ermöglicht. Die Luft war eisig. Die daraus folgenden kalten Finger waren schnell wieder vergessen.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)



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Herznebel NGC 896, 12.2.2021, Gerold Holtkamp
Es war eine kalte klare Nacht am 12. Februar 2021 in Osnabrück. Der Schnee lag hoch und die Sternwarte auf dem Oldendorfer Berg war sehr schlecht zu erreichen. Gerold Holtkamp ist in seinem Garten geblieben und hat mit seiner astromodifizierten Kamera Canon 500DA und einem 300mm Teleobjektiv den Herznebel NGC 896 aufgenommen.
Die zeitliche Nähe zum Valentinstag war rein zufällig, ist das Licht der leuchtenden Wasserstoff Wolke doch vor 7500 Jahren gestartet. Zu der Zeit hat sicher noch keiner an diesen Tag gedacht.

(-Hier geht’s zum vergrößerten Bild und den technischen Daten-)


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Die eigene Gartensternwarte

Bericht von Jens Meyjohann, 8. Februar 2021

Die Beobachtung des Himmels ist ein tolles Hobby. Es gibt so viel zu entdecken. Nach einiger Zeit des visuellen Beobachtens wollte ich das Gesehene gerne fotografieren. Es braucht allerdings jede Menge an Equipment und viel Zeit, die Objekte zu fotografieren. Die Ausrüstung abends im Feld aufzubauen, nach dem Fotografieren wieder einzupacken und müde nach Hause zu fahren, empfand ich auf Dauer als lästig.
Immer mehr kam der Wunsch nach einer eigenen Sternwarte, um möglichst lange belichten zu können. Inspiriert von Berichten aus Fachbüchern und Besichtigungen mehrerer privater Sternwarten bekannter Astrokollegen begann ich eine eigene Sternwarte zu planen.
(-mehr-)


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Orion-Pferdekopf-Flammennebel, 12.1.2021, Katrin Jeschke
Pferdekopf- und der Flammennebel im Orion

Am 12. Januar 2021 sollte es tatsächlich einmal halbwegs klar sein, nach Wochen bedeckten Himmels. Diese Chance hat Katrin Jeschke genutzt und ist zur Sternwarte gefahren.
Wegen des Windes wollte sie zunächst ihre Fotoausrüstung gar nicht aufbauen, aber dann dachte sie, wer nicht wagt .... Und so sind trotz vieler verwackelter Aufnahmen immerhin 40 Minuten Belichtungszeit zusammengekommen.
Und das Schöne bei solchen Motiven ist ja, dass sie nicht weglaufen und man, wenn das Wetter wieder passt, einfach weiter Photonen sammeln kann. Also ist geduldiges Warten angesagt. Bericht folgt. :)

(-Hier geht's zum vergrößerten Bild und den Technikdaten-)


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Den Schleier im Orionnebel lüften

Bericht von Dr. Andreas Hänel, 16.Januar 2021

Am 12. Januar 2021 sollte es - anders als in vergangenen Monaten - ausnahmsweise einmal halbwegs klar werde. Die Chance wollten Gerold Holtkamp und ich nicht ungenutzt lassen. Fast bis Mitternacht blieb der Himmel dann auch ohne Wolken.
Der Orionnebel Messier 42 ist immer wieder ein beliebtes astronomisches Fotoobjekt, eine gigantische Gas- und Staubwolke, in der neue Sterne entstehen. Viele der jungen Sterne sind noch in den Wolken verborgen und nur die Infrarotstrahlung vermag sie zu durchdringen.
(-mehr-)


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Mond am 25.12.2020, Aufnahme: Thomas Grunge

Kleiner Mondspaziergang

In der Südregion des Mondes um den Krater Tycho herum
Bericht von Thomas Grunge, 26. Dezember 2020


Wie an fast jedem Jahresende machen uns die Wolken zu schaffen. Es gilt, jede Gelegenheit zu nutzen. Am 25.12.2020 ergab sich eine kurze Wolkenlücke. Der zunehmende Mond, Mondalter ca. 10.5 Tage, stand günstig am Himmel, und deshalb nutzte ich die Situation, um den Mond aufzunehmen. Es zogen gelegentlich Wolkenfetzen durch, zwischen denen ich ein Mondvideo von 1000 Bildern aufnehmen konnte.
Bei genauer Betrachtung des fertigen Bildes vielen mir viele geologische Strukturen auf der Mondoberfläche auf, die ich kurz vorstellen möchte. (-mehr-)


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Quasar J0209+0517

Bericht von Dr. Gerold Holtkamp, 18. Dezember 2020

Um die Mitte der 1990er Jahre war an unserer Sternwarte der Quasar QSO S5 0014+81 das am weitesten entfernte Objekt, das bis dahin dort aufgenommen worden war. Immerhin ist er knapp 12 Milliarden Jahre entfernt, ein Objekt am "Rande" des Weltalls, wie es seinerzeit beschrieben wurde. Motivation genug, es selbst auch zu versuchen. Am 18.12.2020 wurde ein neuer Versuch gestartet werden. Diesmal sollte das Objekt, der Quasar J0209+0517 noch weiter entfernt sein. Leider sind solche Objekte dann auch meist lichtschwächer. Es würde also nicht einfach werden.

(-mehr-)








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Die große Sonnenfleckengruppe im November 2020
Die Sonnenaufnahmen stammen von Andreas Hänel, Thomas Hänel, Thomas Kunzemann, Werner Wöhrmann und Wilhelm Witte.
Sie wurden von Werner Wöhrmann und Gerold Holtkamp zusammengestellt. 3.12.2020

Nach zwei langen Jahren im Aktivitätsminimum der Sonne mit nur sehr wenigen Flecken auf der Sonne geht es jetzt wieder richtig los. Seit Tagen ist die Fleckengruppe AR2786 auf der Sonne zu beobachten. Der Hauptfleck ist sehr groß, so dass es einigen Astrofreunden sogar gelungen ist, sie mit bloßem Auge, versehen mit einer Sonnenfinsternisbrille, zu sehen. Die Erde würde viele Male hineinpassen.
(-mehr-)






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