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Ein Abend - zwei Objekte

Bericht von Jens Paul, 30.10.2022


NGC 6888

Ursprünglich wollte ich nur NGC 6888 fotografieren. Für einen Test schwenkte ich auf Messier 31. Das Testbild mit 120 Sekunden Belichtungszeit war sehr vielversprechend. Es gefiel mir so gut, dass ich Messier 31 später noch einmal anfuhr. Da ich in der Woche ab dem 25.10.22 fotografierte, wollte ich nur zwei Stunden aufnehmen, was ich auch tat.

  • 59 Bilder mit je 120 s wurden aufgenommen mit Gain 50, Offset 10 und 2°C Sensortemperatur; somit knapp 2 Stunden Gesamtbelichtungszeit.
  • Dithering alle 5 Bilder
  • Dazu:
  • Darks: 47x 120s, Gain 50, offset 10, 2°C Sensortemperatur
  • Bias: 70 x 0,032s, Gain 50, offset 10, 2°C Sensortemperatur
  • Flat: Masterflat offset = -1.246%, aus 20 Aufnahmen, aufgenommen drei Tage später am 28.10.
  • Die Darks und Flats habe ich aus meinem Archiv verwendet.
  • Am folgenden Wochenende konnte ich dann die Bildbearbeitung durchführen. Diese erledigte ich komplett mit Pixinsight.
  • Die Astrometrie und das Finding Chart wurden ebenfalls mit Pixinsight erzeugt.


NGC 6888 ist ein Emissionsnebel, welcher sich im Sternbild Schwan befindet. Er ist ca. 4700 Lichtjahre entfernt und wird vom Stern V1770 Cygni, auch HD 192163 oder WR 136 genannt, beleuchtet. Das Gas des Nebels stammt vermutlich ebenfalls von diesem Stern.


 

Messier 31, die Andromeda Galaxie

Nachdem es am 25.10. schon kurz nach 23 Uhr war, wollte ich noch einmal ein bisschen Messier 31 fotografieren, schwenkte das Teleskop in Position und ließ nach dem Platesolving eine Aufnahmesequenz in APT laufen. Ich ging wieder ins Haus und ließ das Equipment die Arbeit machen. Nach einer kurzen Pause auf dem Sofa war es bereits 00:30 Uhr, höchste Zeit Feierabend zu machen. Zurück in meiner Gartensternwarte sah ich, dass 40 Aufnahmen ihren Weg auf die Festplatte gefunden hatten, somit eine Gesamtbelichtungszeit von 1,5 Stunden.

  • Die Parameter für die Belichtung waren dieselben wie für NGC 6888, also 120 Sekunden Aufnahmen mit Gain 50, Offset 10 und 2°C Sensortemperatur.
  • Die Darks, Bias und das Masterflat wurden ebenso wieder verwendet.
  • Bei der Bildbearbeitung stellte sich heraus, dass die Durchsicht sehr gut war; ich hatte keinen Gradienten im Bild. Dies hatte ich bis dahin noch nicht.
  • Auch hier die Bildbearbeitung mit Pixinsight.
  • Die Astrometrie und das Finding Chart wurden wieder mit Pixinsight erzeugt.



Die Galaxie M 31 befindet sich in ca. 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung und ist mit dem bloßen Auge zu sehen (Wenn es dunkel genug ist ;-).




Verwendete Ausrüstung für beide Bilder:

- 10" Meade Schmidt Newton

- ZWO ASI071 PRO COOL

- Skywatcher EQ8

- Guiding mit 60mm TS Sucher und Lacerta Mgen 2

 

Software:

- APT - Astro Photography Tool

- EQMOD

- ASTAP

- Pixinsight

 

Quellen für die Objektbeschreibungen:

- Sky Safari 6 pro

- Wikipedia.

 

 




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