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Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück:

Die hellen Nächte

(Bilder und Text von Werner Wöhrmann, 26.5.2019)

Jetzt ist der Nachthimmel so hell, das sich Deep-Sky-Beobachtung (Sternhaufen, Nebel, Galaxien) nicht mehr lohnt. Aber der Mond und die Planeten sind hell genug.
Im Folgenden einige Mondimpressionen. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Es lohnt sich, die hellen Nächte auf dem Mond (optisch) zu verbringen. Hilfreich ist es, einen Mondatlas zu Rate zu ziehen und sich dort Anregungen zum Beobachten zu holen. Die Nummern auf dieser Aufnahme des Vollmondes beziehen sich auf die im Anschluss beschriebenen Beobachtungsobjekte.
Vollmond, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

1. Cassendi
Ein alter Krater, teilweise mit Lava gefüllt. Sein Durchmesser ist 101 km bei einer Tiefe von nur 1,9 km. Der Kraterboden ist von Rissen und Rillen durchzogen. Auch in seinem Umfeld gibt es Brüche und Rillen.
Mond, Cassendi, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

2. Clavius
Eine Wallebene mit 245 km Durchmesser. Bogenförmig ziehen sich immer kleiner werdende Krater, von 48 km bis 12 km Durchmesser, durch Clavius. Viele noch kleinere Krater finden sich in der Wallebene.
Mond, Clavius, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

3. Copernicus
Ein junger Krater mit 93 km Durchmesser und 3,7 km Tiefe. Viele kleine Krater in seiner Umgebung sind durch sein Auswurfmaterial entstanden. Ein helles ausgedehntes Strahlensystem wird bei hohem Sonnenstand sichtbar. Der in der Nähe liegende Eratostenes ist wesentlich älter. Zwischen den beiden liegt der von dem Auswurfmaterial des Copernicus fast völlig verschüttete Krater Stadius.
Mond, Kopernikus, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

4. Rupes Recta
Die auch Lange Wand genannte Böschung ist ca. 120 km lang und hat nur eine flache Neigung von 10%.
Mond, Lange Wand, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

5. Rima Hyginus
Die auffällige Rille ist ca. 220 Km lang und wird in der Mitte durch den Krater Hyginus unterbrochen. Sie ist vermutlich ein eingebrochener Lavakanal. Nördlich der Rima Hyginus beginnt die 250 km lange und bis 7 km breite Rima Ariadaeus. Südlich von Rima Hyginus liegt der Krater Triesnecker mit einem komplexen Rillensystem.
Mond, Rima Hyginus, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

6. Lunares X
Das X ist nur zu sehen, wenn die dazugehörenden Kraterwälle in einem bestimmen Winkel von der Sonne beleuchtet werden. Das ist selten zu beobachten und dauert auch nur wenige Stunden.
Mond, Lunares X, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019

7. Lunarer Henkel
Die Sichtbarkeit ist ähnlich wie beim X.
Mond, Lunarer Henkel, Aufnahme: Werner Wöhrmann, 26.5.2019




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